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13.12.2012, 17:52 Uhr

Die etwas andere Apokalypse

Am 21. Dezember 2012 wird nach einer Prophezeiung der Maya die Welt, wie wir sie kennen, untergehen. Doch wie wird die Menschheit genau enden, was wird uns zugrunde richten? Diese fünf Theorien erklären unseren Untergang - mit einem großen Augenzwinkern.

VonGMX Redakteur Marinus Brandl

Theorie 1: Die Zombie-Apokalypse

Der 21. Dezember 2012 wird ein großer Tag für das Trash-TV: An diesem schicksalhaften Freitag werden sich die Toten aus ihren Gräbern erheben. Eine riesige Masse Zombies und Skelette wird durch die Städte der Welt schlurfen und auf alles Jagd machen, was ein Gehirn hat. Ihr Hunger nach den grauen Zellen der Lebenden wird unstillbar sein.

Zum Selbstschutz greifen die Überlebenden zu einem Trick: Jeder Monitor der Welt wird zum Fernsehgerät umfunktioniert und führt zu unglaublichen Einschaltquoten für Formate wie "Berlin Tag und Nacht" oder "X-Diaries". Denn hirnlose Unterhaltung für die Massen, hält auch eine Masse an hirnlosen Untoten auf.

Wenn Sie zu den glücklichen Überlebenden gehören und vielleicht etwas länger als 24 Stunden den Untoten-Horden entgegentreten wollen, hätten die amerikanischen "Centers für Disease Control and Prevention" (CDC) noch ein paar nützliche Tipps. Wissenschaftler haben sich hier mit der drohenden Zombie-Apokalypse auseinandergesetzt und folgende Check-Liste fürs Überleben erarbeitet:

  • Wasser (mindestens vier Liter pro Tag und Person)
  • Nahrung (haltbare Lebensmittel wie Konserven)
  • Medikamente (verschreibungspflichtige und frei verkäufliche Medizin)
  • Werkzeug (Taschenmesser, Klebeband, Taschenlampe, Radio)
  • Hygieneartikel (Bleiche, Seife, Handtücher, etc.)
  • Kleidung und Schlafzeug für jede Person
  • Wichtige Dokumente (Ausweis, Pass, Führerschein, etc.)
  • Erste-Hilfe-Koffer

Neben diesen wichtigen Utensilien müssten Sie auch Ihr Verhalten an die Untoten-Horde anpassen, um zu Überleben. Alle Infos stellt das CDC auf seinen Internet-Seiten bereit. Wir raten zu einem Ausdruck in Papierform.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Theorie 2 - Die Katzen-Verschwörung

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531 Meinungen zu "Weltuntergang - aber wie? "

  • ibelieve
    Mittwoch, 30.01.2013, 14:57 Uhr
    +
  • Ptah32p5
    Samstag, 05.01.2013, 09:47 Uhr
    Solifuga "Das Wasser hat, bevor es in die Trinkwasseraufbereitungsanlage kam und in der Deionisationsanlage des Globuliproduzenten gereinigt wurde, schon millionenfach den Wasserzyklus mitgemacht, es wurde von Lebewesen aller Art aufgenommen, hat Flüsse und Ozeane durchquert, ist verdampft und abgeregnet, hat Gesteinsschichten durchströmt und dabei Kontakt mit allen denkbaren Substanzen gehabt, teils in höchsten Konzentrationen. Wieso sind nicht bereits dort Unmengen "Informationen" übergegangen? " Weil es nicht gezielt und bewusst informiert wurde! Bzw. vielleicht trägt es unzählige Informationen von all dem in sich, aber höchstens in ungeordneten Fragmenten, so dass damit niemand etwas anfangen kann. Auch nicht unser Körper. Auf einem unbespieltem Musik-Tonband gibt es ja auch ein Grundrauschen, doch nur durch das gezielte, magnetische "informieren" erhalten wir beim Abspielen Musik! Und, das passiert eben in der Homöopathie erst mit der gezielten Potenzierung, bei der dieses "Grundrauschen" bewusst überschrieben wird! Und die Methode der Potenzierung (nicht lediglich "Verdünnung") ist natürlich nicht zweitrangig, - doch das heißt ja nicht, dass es nur eine wirksame Methode geben muss! Schütteln oder Verrühren geht eben beides! Ich denke, es geht auch um die Gleichmäßigkeit des Prozesses dabei. Mal "so" und dann wieder "anders" wird wohl eher nicht funktionieren. Aber, das ist bei anderen Prozessen auch nicht anders! "Das Problem mit der Homöopathie ist wirklich, dass ihr euch nicht auf irgendwelche Spielregeln festlegen wollt." Das sehe ich so nicht. Nur, versucht ihr, anderen eure Spielregeln aufzuzwingen, - die aber dafür nicht unbedingt passen! "Hat man euch physikalisch bei den Eiern, legt ihr mit mystischen "Informationen" und "Schwingungen" los. Versucht man euch auf der immateriellen Ebene zu fassen, schwupps, kommt ihr wieder mit Physik." Wie gesagt, - es funktioniert eben vielleicht einfach nicht nach euren starren Regeln und bewegt sich irgendwo in einem Graubereich, den auch die Wissenschaft noch nicht erfassen konnte, - der aber dennoch erkennbar vorhanden ist! ...es ist wohl eher so, dass ihr euch daran die Haare ausrauft, weil ihr es mit eurem System nicht erfassen könnt! Vielleicht ist ja einfach euer System unzureichend? Gruß, Ptah
  • Solifuga
    Freitag, 04.01.2013, 17:17 Uhr
    @Ptah Okay, nur eines noch: "Eine etwa vorhandene Verunreinigung im Spurenbereich knapp über oder gar unter der Meßtolleranz aktueller Meß-Gerätschaften kann nicht hochpotentiert werden, da nicht relevant vorhanden bzw. nie relevant vorhanden gewesen!" Das Wasser hat, bevor es in die Trinkwasseraufbereitungsanlage kam und in der Deionisationsanlage des Globuliproduzenten gereinigt wurde, schon millionenfach den Wasserzyklus mitgemacht, es wurde von Lebewesen aller Art aufgenommen, hat Flüsse und Ozeane durchquert, ist verdampft und abgeregnet, hat Gesteinsschichten durchströmt und dabei Kontakt mit allen denkbaren Substanzen gehabt, teils in höchsten Konzentrationen. Wieso sind nicht bereits dort Unmengen "Informationen" übergegangen? Müsste nicht ein Schluck Leitungswasser oder besser noch Meerwasser so ziemlich alles heilen, zumal Nebenwirkungen laut deiner Auskunft nicht möglich sind und die Verdünnungsmethode auch zweitrangig ist? Das Problem mit der Homöopathie ist wirklich, dass ihr euch nicht auf irgendwelche Spielregeln festlegen wollt. Hat man euch physikalisch bei den Eiern, legt ihr mit mystischen "Informationen" und "Schwingungen" los. Versucht man euch auf der immateriellen Ebene zu fassen, schwupps, kommt ihr wieder mit Physik. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn es sowas wie Belege dafür gäbe. Aber da sucht man ja auch vergebens und als alleiniger Beweis muss die bekanntermaßen unzuverlässige subjektive Wahrnehmung herhalten. Wenn man Wert darauf legt, von der Wissenschaft anerkannt zu werden, muss man solche Fallgruben vermeiden. Wenn man keinen Wert darauf legt, ist es natürlich egal, aber dann kann man sich auch nicht über die fehlende Anerkennung beschweren.
  • Ptah32p5
    Freitag, 04.01.2013, 07:55 Uhr
    @ Solifuga „Gemäß dem Dritten Keplerschen Gesetz (das sich direkt aus der Gleichsetzung von Gravitationskraft und Zentrifugalkraft ableitet) stehen hauptsächlich Umlaufgeschwindigkeit und Abstand in einer festen Beziehung. Die Eigenmasse der Planeten ist gegenüber der Sonnenmasse vernachlässigbar.“ Ok, den „Verdacht“ hatte ich auch. Und zumindest sind alle entfernteren Planenten auch langsamer. „Ich schätze, das ist bei der Entstehung des Planetensystems mit dem Großteil aller Teilchen passiert. Nur diejenigen, die sich zu einem Planeten vereinigen konnten, der in der richtigen Entfernung mit der richtigen Geschwindigkeit unterwegs war, konnten sich halten. Der Rest ist längst weg.“ Auch das ist eine Erklärung, die man so annehmen kann. „Wieder ein Versuch, die Spielregeln der Physik selektiv anzuwenden. Gemeint war: das potenzierte Mittel heilt beim Kranken die Symptome, die es beim Gesunden in konzentrierter Form auslöst. Nun hat ein Kranker selten genau dieses Symptombild, das heißt, ein Teil der Wirkung des Homöopathikums geht ins Leere. Warum wird das beim Kranken (oder bei einem Gesunden, der das Homöopathikum nimmt) nicht als Nebenwirkung sichtbar?“ Weil es eben ins “Leere” geht, genau wie Du sagst! Eine positive Schwingung, die auf eine disharmonische, negative Schwingung trifft, kann diese zum Positiven hin umstimmen. Doch eine positive, harmonische Schwingung, die auf eine positive, harmonische Schwingung trifft, warum sollte die ins Negative umschlagen und Nebenwirkungen erzeugen? Das homöopathische Präparat trägt nun einmal keine krankmachende, disharmonische Schwingung, die aus einer Überdosierung eines homöopathischen Medikamentes erzeugt wird! Weil das nicht geht! Und mit den “Verunreinigungen” kannst Du so viel rechnen wie Du willst! Du hast dort ebenfalls das System einfach nicht verstanden! Ein MASSENelement wird durch Verreibung ANEINANDER hochpotentiert! Eine etwa vorhandene Verunreinigung im Spurenbereich knapp über oder gar unter der Meßtolleranz aktueller Meß-Gerätschaften kann nicht hochpotentiert werden, da nicht relevant vorhanden bzw. nie relevant vorhanden gewesen! Du kannst nicht aus “Nichts” eine Information gewinnen oder konzentrieren, Du brauchst erst einmal eine MENGE! Für einen Tropfen Rosenöl brauchst Du erst einmal ein paar Kilo Blüten! Schmeißt du jedoch eine Rosenblüte in eine Tonne anderen Wirkstoff, den du homöopathisch potenzieren willst, dann wird sich die Rosenblüte am Ende darin nicht auswirken, weil die Information darin massiv überlagert ist durch den Hauptwirkstoff! Es spielt auch keine Rolle an welcher Stelle der Potenzierung das passiert! Das sollte eigentlich zu verstehen sein! Ein Homöopathisches Medikament wird aus einem Massenelement hergestellt um die darin enthaltene Information zu erhalten, - und nicht aus einem Spurenelement! “Übrigens: warum das Auto nicht homöopathisch behandeln? Nagel C200 für den kaputten Reifen, Schotterpiste D12 für die Vibrationsschäden. Et voilà! Der Wagen ist wieder wie neu!“ Weil auch niemand auf die Idee kommt einen Beinbruch homöopathisch zu behandeln! Deshalb! Das Problem bei der Homöopathie scheint einfach, dass ihr nicht verstehen wollt! Und wenn du meinst, ich könne nicht beurteilen, ob etwas hilft, bzw. anschlägt, - ich habe heute meine Neurodermitis ausgeheilt und keinerlei Allergien mehr, die ich damals auf etliche Nahrungsmittel oder z.B. Schafwolle hatte. Eine Kontaktallergie hatte mir sogar die Hautärztin bei meinem einem Besuch bestätigt. Oder willst du mir vielleicht noch sagen, eine schwere Neurodermitis und Allergien verschwinden auch wieder von alleine oder aber ich hätte mir alles nur eingebildet? Das wird einfach irgendwann albern und deswegen geht mir die “Wissenschaft“ regelmäßig gehörig auf den Senkel, - wenn sie Menschen mit gesundem Menschverstand einreden möchte, sie könnten nicht mehr selbstständig erkennen was bei ihnen wirkt und was nicht! Wenn ein Antibiotika bei einem schweren Blaseninfekt anschlägt und dieser in kürzester Zeit sich bessert, dann brauche ich keine Studie dafür um zu erkennen, ob es geholfen hat! Und bei einem homöopathischem Mittel ist das auch nicht anders! So, und auf den Rest gehe ich jetzt nicht mehr näher ein. Die Positionen sind ausgetauscht. Bei der Planetensache gestehe ich ein, dass es so sein könnte wie du sagst. Dennoch teile ich nicht die Ansicht, dass deswegen alles rein zufällig, ohne eine intelligente Absicht dahinter, entstanden ist oder entstanden sein muss! Bei den anderen Punkten sind wir schlicht verschiedener Meinung und ich zumindest habe dazu gesagt, was ich dazu zu sagen habe. Statistiken und Studien sind nun einmal immer umstritten und manipulierbar in beide Richtungen. Ob bei Temperaturen oder Wirkungen von Arzneien. Da könnten wir uns noch ewig drüber auslassen…. Dennoch danke! Ich fand es recht interessant! Gruß, Ptah
  • Solifuga
    Donnerstag, 03.01.2013, 13:28 Uhr
    @Ptah32p5 "Ok, dazu müssen allerdings die anderen Faktoren konstant bleiben, d.h. die natürlichen Schwankungen sind nahezu ausgeschaltet." Stimmt, das sind sie nicht. Die Effekte überlagern einander und der Zusammenhang von CO2 und Temperatur muss auch kein linearer sein wie in meiner Überschlagsrechnung. Aber die Größenordnung passt viel besser, als die Klimaskeptiker oft meinen. "Bei anderen Giften, die nicht oder kaum abgebaut werden und sich nur anreichern, bzw., die nicht oder so gut wie nicht bereits natürlicher Weise in der Natur vorhanden sind, würde ich das auch so sehen. Das ist aber beim CO2 nicht der Fall." Bei persistenten Stoffen kann man auch solche Bilanzen aufstellen. Der "Abfluss" ist vorhanden, aber sehr klein gegenüber dem, was nachgeliefert wird. Also akkumulieren diese Stoffe in der Umwelt. CO2 wird schneller aus der Atmosphäre entfernt, aber auch in viel größeren Mengen nachgeliefert. "Der Anstieg der globalen Temperatur ist ja ebenso umstritten." Eigentlich nicht. Man sollte nur nicht den Fehler machen, den folgende Grafik illustriert: http://www.zeit.de/wissen/2012-02/s35-infografik-globale-temperatur/s35-infografik-globale-temperatur-thickbox.jpg "Ob das wirklich alles mathematisch so passt um es wirklich lediglich auf die beiden Kräfte zu reduzieren? Darum ging es mir! .." Gemäß dem Dritten Keplerschen Gesetz (das sich direkt aus der Gleichsetzung von Gravitationskraft und Zentrifugalkraft ableitet) stehen hauptsächlich Umlaufgeschwindigkeit und Abstand in einer festen Beziehung. Die Eigenmasse der Planeten ist gegenüber der Sonnenmasse vernachlässigbar. Das ist natürlich ne vereinfachte Betrachtung, die z.B. andere Gravitationseinflüsse als Planet-Sonne vernachlässigt, aber sie funktioniert schon sehr gut mit den genannten Planeten. "und dann stellte sich natürlich noch die Frag, warum sie überhaupt exakt dort "fliegen", wo sie ihre Bahn ziehen. Denn würden sie nicht "zufällig" genau dort mit der Geschwindigkeit kreisen, wo sie kreisen, dann würden sie in die Sonne stürzen oder aber aus dem System geschleudert werden." Ich schätze, das ist bei der Entstehung des Planetensystems mit dem Großteil aller Teilchen passiert. Nur diejenigen, die sich zu einem Planeten vereinigen konnten, der in der richtigen Entfernung mit der richtigen Geschwindigkeit unterwegs war, konnten sich halten. Der Rest ist längst weg. -- "Er sagte, er hätte nicht verschieden Studien zusammen auswerten dürfen, doch diese hatten im Einzelnen durchaus positive Ergebnisse vorzuweisen." Wie schon angesprochen ging es darum, dass gerade die schlecht designten und somit fehleranfälligen Studien die anscheinend positiven Ergebnisse lieferten. Sowas sollte man schon berücksichtigen. Eine Metaanalyse hat ja nicht den Zweck, jeden Schrott zusammenzutragen, sondern soll die Ergebnisse übergreifend bewerten. "Also irgendwann ist für mich jedoch auch mal gut mit wissenschaftlichem Nachweis, - zumal sich auch die Frage stellt wie weit das interessengesteuert ist!" Dann aber bitte in beide Richtungen fragen. Auch mit der Homöopathie wird viel Geld verdient und leichtes dazu. "Ich kann genau so beurteilen ob mir ein Antibiotika vom Arzt geholfen hat, wie ich beurteilen kann, ob mir ein homöopathisches Medikament geholfen hat oder nicht." Sagen wir besser, man kann es genauso *wenig* beurteilen. Es könnte ja sein, dass dein Immunsystem mit der Infektion genau zu dem Zeitpunkt von selbst fertig geworden ist, als du das Antibiotikum genommen hast (Zufall). Es könnte auch sein, dass das Antibiotikum objektiv unwirksam ist, du dich aber besser fühlst, weil du meinst, etwas Sinnvolles gegen deine Erkrankung unternommen zu haben (Selbsttäuschung). Deswegen veranstaltet man ja den ganzen Zirkus rund um Wirkungsnachweise. Der Zufall wird durch große Gruppen eliminiert, die Selbsttäuschung von Patient und Behandler durch Verblindung und Placebokontrolle. Nicht nur bei der Homöopathie, auch bei normalen Medikamenten. "Der Wirkstoff bleibt also immer grundsätzlich dominant! Das Argument mit den Verunreinigungen ist also völliger Unsinn, wenn man das Prinzip richtig durchdenkt!" Ihr legt euch die Spielregeln zurecht, wie sie euch gerade passen. Jetzt ist auf einmal doch wieder die physikalisch-chemische Dominanz entscheidend... Sondert eigentlich Glas (oder worin sonst das Mittel hergestellt wird) auch Informationen ab? Und (reines) Wasser? Aber um es einmal durchzurechnen: die Konzentration der Verunreinigung ist um den Faktor 10^6 kleiner, okay. 10^6 entspricht D6 oder C3. Bei einer C200-Potenzierung der Ursubstanz hätten wir dann zusätzlich eine C197 der Verunreinigungen im Wasser - nach Homöopathenlogik ein verdammt starkes Gebräu, die Homöopathie bietet ja unter Umständen exakt diese "Verunreinigung" in einer viel schwächeren Potenzierung als eigenes Heilmittel an. Und das ist nicht alles, in jedem Verdünnungsschritt kommt ein ganzer Zoo an Verunreinigungen dazu, der jeweils mitpotenziert wird. Am Ende hat man ein Gemisch aus verschiedensten Substanzen in verschiedensten Potenzierungsstufen. Und wirksam ist, durch Zauberhand, allein die höchste? Im Sinne des Erfinders wäre das nicht, der hat sich entschieden dagegen ausgesprochen, mehr als eine Substanz gleichzeitig zu verabreichen. "Die “negativen” Wirkungen hängen bei einem allopathischen Mittel von der Dosierung ab. Es heißt ja schließlich: die Menge macht das Gift! Ein homöopathisches Präparat kann aber im Grunde nicht überdosiert werden." Wieder ein Versuch, die Spielregeln der Physik selektiv anzuwenden. Gemeint war: das potenzierte Mittel heilt beim Kranken die Symptome, die es beim Gesunden in konzentrierter Form auslöst. Nun hat ein Kranker selten genau dieses Symptombild, das heißt, ein Teil der Wirkung des Homöopathikums geht ins Leere. Warum wird das beim Kranken (oder bei einem Gesunden, der das Homöopathikum nimmt) nicht als Nebenwirkung sichtbar? Der Homöopath kann nicht sagen, "weil nix drin ist". Klar ist nix drin; von daher würde man überhaupt keine Wirkung erwarten. Aber die wird den homöopathischen Mitteln ja zugeschrieben. Wieso also sind die Gesetze der Physik nur bei den erwünschten Wirkungen aufgehoben, nicht aber bei Nebenwirkungen? "Es kann allerdings wohl manchmal zu heftig wirken, gerade bei sehr hohen Potenzen kann das der Fall sein. Das kann sich dann z.B. durch Erstverschlimmerungen zeigen." Böse Zungen würden behaupten, diese "Erstverschlimmerung" ist der natürliche Verlauf der Erkrankung, der zum Zeitpunkt der Behandlung einfach noch nicht sein Maximum erreicht hatte und vom Homöopathikum unbeeindruckt weitergeht... "Außerdem werden die Mittel sehr wohl “verrührt”! Wieso meinst Du, das ginge nicht? Woher hast du denn das? Es wird entweder mit Wasser geschüttelt oder mit Milchzucker verrührt!" Direkt aus der Heiligen Schrift, dem Organon. Die Vorschrift spricht von "Schütteln", und das auf eine ganz bestimmte Weise. Im Umkehrschluss müsste das heißen, dass ein Homöopath korrekt und unkorrekt geschüttelte bzw. gerührte Verdünnungen unterscheiden kann. Hat das jemals irgendwer im Blindversuch geschafft? "Es gibt Wasserkristallbilder von gefrorenem, "informiertem" Wasser, die sichtbar durch vorherige Informationen spezifische, gebildete Strukturen zeigen. Dass die Wissenschaft unfähig ist zu verstehen wie das funktioniert, dafür kann ich auch nichts…" Ich gehe mal davon aus, das waren unverblindete und nicht reproduzierbare Versuche, ansonsten bitte belegen. Für sowas würde es Nobelpreise hageln, ob man es im Detail versteht oder nicht. Zum letzten Posting möchte im Detail nicht viel sagen, weil ich mit dieser Informationsthese absolut nicht konform gehe. Wir leben in einer Welt, deren wissenschaftlicher und technischer Stand Menschen auf den Mond schicken kann und der das Leben in einem Maße versteht, dass die Erschaffung vollsynthetischer Organismen wohl nur eine Frage der Zeit ist. Wie auch immer man das findet - das Wissen ist da und die Technik funktioniert, und zwar ohne mystische Kräfte oder undefinierbare "Informationen". Also wozu welche postulieren? In meinen Augen ist das, wie jegliche Esoterik und die meisten Verschwörungstheorien, der Religionsersatz eines Zeitalters, in dem Hostien und Weihwasser einfach out sind. Man kann wenig falsch machen, wenn man z.B. eine Erkältung homöopathisch behandelt. Das Problem ist, dass viele Anwender sich eben nicht auf harmlose Wehwehchen beschränken, sondern auch ernstere Krankheiten von Mittelohrentzündung über Lungenentzündung bis hin zu Wachstumsstörungen bei ihren Kindern mit Globuli therapieren, unter Umständen, bis es zu spät für eine echte Behandlung ist. Klar - wenn man schon davon ausgeht, dass Magie funktioniert, warum sollte sie es dann nicht immer tun? "Will man nun in einer groß angelegten “Studie” feststellen ob ein Reifenwechsel wirksam ist oder nicht (natürlich völlig steril ohne irgendwelche anderen Maßnahmen um die Wirkung “objektiv“ beurteilen zu können…), - dann erscheint das doch wohl als ziemlich großer Blödsinn, - oder?" Man würde in einer solchen Studie feststellen, dass ein Reifenwechsel zumindest einen Teil der Probleme behebt, und wenn die Studie gut designt ist, würde man merken, dass der Erfolg umso größer ist, je zeitnaher der Wechsel stattfindet. Was den Schluss erlaubt, dass kaputte Reifen Folgeschäden nach sich ziehen. Daraus kann man eine umfassende "Therapieanleitung" für Autos erstellen, die mit dem Symptom "Reifen kaputt" in die Werkstatt kommen: der Reifen wird ersetzt, aber es werden auch diejenigen Teile des Wagens überprüft, an denen bekanntermaßen Schäden auftreten, wenn er mit kaputten Reifen gefahren wird. Das ist Wissenschaft; das Beispiel ist bei weitem nicht so blöde, wie du meinst. Aber man darf es nicht mit der ärztlichen bzw. handwerklichen Praxis verwechseln, wo mitunter doch mal aus Geldmangel oder Schluderei nur der augenscheinlichste Missstand behoben wird und fertig. Übrigens: warum das Auto nicht homöopathisch behandeln? Nagel C200 für den kaputten Reifen, Schotterpiste D12 für die Vibrationsschäden. Et voilà! Der Wagen ist wieder wie neu!
  • Ptah32p5
    Mittwoch, 02.01.2013, 08:52 Uhr
    Ich möchte hier noch einmal auf diese geforderten Studien bzw. Wirksamkeitsnachweise eingehen, die oftmals einfach Unsinn sind, insbesondere wenn sie durch Präparate aufgebracht werden sollen, die so nicht funktionieren, bzw. auf eine ganzheitliche Medizin ausgerichtet sind. Ich hatte vor ca. 30 Jahren Probleme mit einer schweren Neurodermitis, was sich auch über einige Jahre hinzog. Ich habe es größtenteils selber behandelt unter Hinzuziehung einiger Heilpraktiker. Einmal war ich damit sogar beim Hautarzt. Doch das brachte meiner Ansicht nach nichts und daher blieb es bei dem einen Besuch. Beim Schulmediziner bekommt man in solchen Fällen i.d.R. Allergiehemmer und/oder Cortisonsalbe. Das hilft dann auch erstmal, und daher würden diese Präparate auch mühelos die geforderten Studien bestehen. Doch, ist das so, als wenn man ein rostiges Stück Eisen überlackiert. Das sieht dann toll aus, aber “geheilt” ist natürlich gar nichts. Der Rost kommt nach kurzer Zeit wieder hervor. Bei einer Neurodermitis werden z.B. als Ursache auch alte Impfschäden aus der Kindheit vermutet. Wenn man dann homöopathische Präparate gibt, die diesen Impfschäden entgegenwirken, kann man dann sehen ob es eine Besserung gibt. Trifft das ein, kann man diesen Impfschaden bestätigt sehen, denn sonst hätte die Homöopathie nicht gewirkt. Etwas hinten herum, - aber so wird auch ein Schuh daraus! Doch selbst wenn es so ist, wird das eine Neurodermitis nicht vollständig ausheilen. Denn selbst wenn dieser vermutete Impfschaden die eigentliche Ursache der Erkrankung war, so hat sich inzwischen im Laufe der Jahre diese Erkrankung im Körper auch an anderen Stellen gefestigt. Bzw. die “Krankheitsinformation” sitzt sowohl im Gewebe als auch in der Psyche oder Seele des Menschen oder hat gar inzwischen andere Organe in Mitleidenschaft gezogen. Um einen kranken Menschen somit wirklich “umzustimmen” genügt so ein einzelnes Präparat einfach nicht, - obwohl es in der Gesamtbehandlung durchaus wichtig, sinnvoll und wirksam sein kann! Das kann so eine Studie einfach nicht erfassen! Mir ist ein Beispiel bei einem Auto eingefallen. Wenn der Fahrer einen Reifenplatzer nicht bemerkt oder ignoriert und einfach weiter fährt, dann bekommt das Fahrzeug im Laufe der weiteren Kilometer Lager- und Achsschäden oder durch die Vibrationen gibt es weitere Folgeschäden. Geht man nun hin und wechselt den geplatzten Reifen, - da dieser ja die eigentliche Ursache war, - dann ist das Auto damit noch lange nicht wieder repariert und das Auto wird weiter ruckeln und mucken… Will man nun in einer groß angelegten “Studie” feststellen ob ein Reifenwechsel wirksam ist oder nicht (natürlich völlig steril ohne irgendwelche anderen Maßnahmen um die Wirkung “objektiv“ beurteilen zu können…), - dann erscheint das doch wohl als ziemlich großer Blödsinn, - oder?
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