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28.06.2012, 17:54 Uhr

Forscher in Texas hacken Drohne

(mfr/as/rh) - Wissenschaftlern einer Hochschule in Texas ist es jetzt gelungen, eine Drohne der amerikanischen Regierung zu hacken. Lediglich technische Ausrüstung im Wert von 1.000 Dollar und das nötige Know-how reichten für diese kühne Aktion aus. Das berichtet das Nachrichtenportal "Fox News".

Wie allerdings konnten die Forscher die Drohne kapern? Professor Todd Humphreys erklärt "Fox News", dass es dem Team gelungen sei, die GPS-Signale an Bord der Drohne nachzuahmen und mit neuen Befehlen zu versehen.

Gefährlich könnte das Ganze vor allem dann werden, wenn in wenigen Jahren der Einsatz von Drohnen verstärkt wird, denn diese benutzen dieselben unverschlüsselten GPS-Signale, die auch der Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen.

Außerdem plant die US-Regierung angeblich, die Kontrolle über unbemannte Fluggeräte in die Hände von anderen Organisationen zu geben. "In fünf oder zehn Jahren werden 30.000 Drohnen im Luftraum verkehren. Jede von ihnen könnte ein Waffe sein, die gegen uns selbst gerichtet wird", erklärt Humphreys.

Alle News vom: 28. Juni 2012 Zur Übersicht: Digitale Welt

17 Meinungen zu "Forscher hacken US-Drohne"

  • Harka
    Freitag, 29.06.2012, 12:25 Uhr
    @mindblast So blöd sind sie schon gewesen. Vergessen? Im Irak und Afghanistan schauten sich die Terroristen die Aufklärungsbilder live mit an ...
  • toni13
    Freitag, 29.06.2012, 12:18 Uhr
    lieber mindblast, das ist nicht ganz richtig... siehe http://news.bbc.co.uk/2/hi/8419147.stm lg
  • dukath
    Freitag, 29.06.2012, 11:33 Uhr
    GPS-Signale mit neuen Befehlen versehen. Wie geht sowas? Muss ich das jetzt so verstehen, dass die im normalen Flugzeug hinter der Drohne hinterherfliegen und ständig die Satellitensignale mit ihren eigenen überlagern?
  • mindblast
    Freitag, 29.06.2012, 11:00 Uhr
    wie schon weiter oben geschrieben: gehackt wurde eine PRIVAT Drohne die ihr Signal UNVERSCHLÜSSELT sendet. KEIN Kampfgerät. Wir sind zwar viel aus den USA gewöhnt aber die Software für ihre Kampfausrüstung nicht zu verschlüsseln? so blöd wären nicht mal die.
  • Barzahler
    Freitag, 29.06.2012, 10:46 Uhr
    Es ist erschreckend, wie gewissen- und verantwortungslos da wieder mit dem Feuer gespielt wird. Waffen sind eben kein geeignetes Mittel, Sicherheit zu garantieren. Das haben bisher alle Generationen der Menscheit erfahren. Trotzdem sind wir offenbar immer noch zu nahe am Neandertaler stehen geblieben.
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