Am 33. Spieltag der Bundesliga können einige Entscheidungen im Kampf gegen den Abstieg sowie um die Champions League fallen. Dem HSV droht trotz des jüngsten Aufschwungs der Absturz in die 2. Liga, der BVB will ein Finale um die Königsklasse am letzten Spieltag vermeiden.

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Die Ausgangslage im Kampf gegen den Abstieg

  • Hamburger SV (Platz 17, 28 Punkte, 27:49 Tore)
  • VfL Wolfsburg (Platz 16, 30 Punkte, 31:43 Tore)
  • SC Freiburg (Platz 15, 33 Punkte, 29:53 Tore)
  • FSV Mainz 05 (Platz 14, 33 Punkte, 35:49 Tore)
  • Hannover 96 (Platz 13, 36 Punkte, 39:50 Tore)

Dank des 3:1-Erfolgs beim VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag darf der HSV zwar wieder auf die Rettung hoffen, dennoch droht den Hamburgern auch an diesem Spieltag der direkte Abstieg.

Sollte der Bundesliga-Dino bei Eintracht Frankfurt verlieren und Wolfsburg bei RB Leipzig gewinnen, stünde der erste Abstieg der Vereinsgeschichte fest.

Düster sieht es für den HSV auch dann aus, wenn er verliert und der VfL parallel in Leipzig unentschieden spielt. Dann würde der Rückstand drei Punkte betragen - bei einer um mindestens elf Treffer schlechteren Tordifferenz.

Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Wolfsburger Niederlage springt der HSV hingegen auf den Relegationsplatz.

Freiburg und Mainz können Klassenerhalt perfekt machen

Wolfsburg verlässt bei einem Sieg in Leipzig Rang 16, wenn der SC Freiburg bei Borussia Mönchengladbach oder der FSV Mainz 05 bei Borussia Dortmund verliert.

Freiburg rutscht nur bei einer Niederlage in Mönchengladbach und einem Wolfsburger Sieg in Leipzig auf den Relegationsplatz.

Der Sportclub könnte an diesem Spieltag aber auch den Klassenerhalt perfekt machen. Holen die Breisgauer mindestens einen Punkt, verliert Wolfsburg und gewinnt der HSV nicht, bleibt die Mannschaft von Christian Streich in der Bundesliga.

Gewinnen die Freiburger in Mönchengladbach, können sie definitiv nicht mehr direkt absteigen.

Für Mainz ist die Ausgangslage aufgrund der besseren Tordifferenz einen Tick besser als für Freiburg. Punkten die Rheinhessen in Dortmund, verliert Wolfsburg und gewinnt der HSV nicht, ist der FSV gerettet.

Sollte allerdings Wolfsburg gewinnen und Freiburg punkten, rutschen die Mainzer bei einer Niederlage auf Rang 16 ab.

Kaum ein Grund zur Sorge in Hannover

Hannover 96 kann nicht mehr direkt absteigen und nur noch theoretisch auf Rang 16 abrutschen. Bei einem Punktgewinn gegen Hertha BSC ist der Klassenerhalt geschafft.

Die Mannschaft von André Breitenreiter darf selbst bei einer Heimniederlage den Nichtabstieg bejubeln, sollte Wolfsburg nicht gewinnen.

Die Ausgangslage im Kampf um die Champions League

  • FC Schalke 04 (Platz 2, 57 Punkte, 50:36 Tore)
  • Borussia Dortmund (Platz 3, 55 Punkte, 62:42 Tore)
  • 1899 Hoffenheim (Platz 4, 52 Punkte, 63:45 Tore)
  • Bayer Leverkusen (Platz 5, 51 Punkte, 55:42 Tore)
  • RB Leipzig (Platz 6, 47 Punkte, 47:50 Tore)
  • Eintracht Frankfurt (Platz 7, 46 Punkte, 42:44 Tore)

Dem FC Schalke 04 genügt ein Punktgewinn beim FC Augsburg, um vorzeitig den Champions-League-Einzug zu feiern.

Selbst bei einer Niederlage könnte es für die Rückkehr in die Königsklasse reichen. Einzig wenn zudem Bayer Leverkusen bei Werder Bremen, 1899 Hoffenheim beim VfB Stuttgart und Borussia Dortmund gegen Mainz gewinnt, müsste S04 bis zum letzten Spieltag bangen.

Vorteil für Schalke: Am 34. Spieltag tritt Hoffenheim gegen den BVB an. Da die TSG die Knappen ausschließlich mit zwei Siegen noch überholen kann, muss Dortmund am Samstag gewinnen und somit nach diesem Spieltag vor Schalke stehen, damit S04 noch aus den CL-Plätzen rutschen kann.

Bei einem Sieg ist der BVB in der Champions League

Auch für den BVB ist die Ausgangslage gut. Bei einem Sieg gegen Mainz ist der Einzug in die Königsklasse geschafft.

Ein Unentschieden genügt dann, wenn Leverkusen maximal einen Punkt in Bremen holt oder Hoffenheim in Stuttgart verliert. Bei einer Niederlage gegen den FSV müsste parallel Leverkusen verlieren, damit es dennoch für die Champions League reicht.

Hoffenheim ist einzig bei einem Sieg in Stuttgart und einer Leverkusener Niederlage in Bremen sicher vorzeitig für die Champions League qualifiziert.

Leverkusen braucht dringend einen Sieg in Bremen, sonst könnte der Traum von Platz vier fast schon ausgeträumt sein.

Reicht es nur zu einem Remis und gewinnt Hoffenheim parallel in Stuttgart, hätte Bayer aufgrund der schlechteren Tordifferenz kaum noch Chancen, am letzten Spieltag an Hoffenheim (oder womöglich dem BVB) vorbeizuziehen.

Leipzig benötigt kleines Wunder für Einzug in die Champions League

Für Leipzig stehen die Chancen auf eine erneute Champions-League-Qualifikation miserabel. Zwei Siege in den letzten beiden Partien gegen Wolfsburg und in Berlin sind Pflicht, zudem müsste Hoffenheim seine letzten beiden Spiele verlieren und Leverkusen dürfte maximal einen Punkt holen.

Denn sollten die Sachsen am Ende genauso viele Punkte wie Hoffenheim und/oder Leverkusen haben, würde die Tordifferenz mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegen sie sprechen.

Eintracht Frankfurt hat seine Chancen auf die Champions League in den vergangenen Wochen zu 99,9 Prozent verspielt. Die Hessen müssten gegen den HSV und auf Schalke gewinnen, Hoffenheim beide Spiele verlieren und Leverkusen dürfte maximal einen Punkt holen.

Zudem müsste Frankfurt auf Hoffenheim 20 Tore und auf Leverkusen 15 Tore aufholen - utopisch.

Die Partien des 33. Spieltags in der Übersicht (alle Spiele am Samstag um 15:30 Uhr):

  • Borussia Dortmund - FSV Mainz 05
  • RB Leipzig - VfL Wolfsburg
  • 1. FC Köln - FC Bayern München
  • Werder Bremen - Bayer Leverkusen
  • Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg
  • Eintracht Frankfurt - Hamburger SV
  • FC Augsburg - FC Schalke 04
  • Hannover 96 - Hertha BSC
  • VfB Stuttgart - 1899 Hoffenheim
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