Jens Spahn

Friedrich Merz elektrisiert derzeit die CDU. Im Dezember könnte er zum Vorsitzenden gewählt werden - obwohl er seit zehn Jahren politisch nicht mehr groß in Erscheinung getreten ist. Teile der Christdemokraten erhoffen sich aber eine konservative Kurskorrektur von dem Ex-Fraktionsvorsitzenden. Doch sowohl Parteifreunde als auch Experten sehen das kritisch. Einer vergleicht den Hype sogar mit dem tief gefallenen Martin Schulz.

Noch knapp fünf Wochen sind es bis zum entscheidenden Parteitag. Die CDU muss aufs Tempo drücken, wenn sich die Kandidaten für den Parteivorsitz noch vorstellen sollen - es sind immerhin zwölf.

Im Umfragekeller stecken sie beide, CDU wie SPD. Nun beraten ihre Spitzen, wie es weitergeht. Während die einen aber bereits euphorisch über einen Neustart mit neuer Führungsfigur beraten, geht es bei den anderen noch um den Frage: Wie könnte ein Neustart aussehen?

Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel glaubt, dass Friedrich Merz nächster Bundeskanzler Deutschlands werden will und räumt dem Juristen gute Chancen ein. Viele Bürger glauben zudem, dass er am ehesten imstande ist, den Abwärtstrend der CDU zu stoppen.

Wer wird Nachfolger von Angela Merkel? Neben Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn hat vor allem die Kandidatur von Friedrich Merz viele überrascht. Nun wird bekannt: Sein Antreten war von langer Hand geplant - und wurde von Wolfgang Schäuble mit vorbereitet und unterstützt.

Wer kann mit wem? Wer kann mit wem nicht? Die Spekulationen sprießen, seit Angela Merkel ihren Rückzug aus der Politik verkündete. Wem nutzt was? Wer nutzt wem? Und was nützte überhaupt dieser GroKo?

Angela Merkels angekündigter Rückzug als CDU-Chefin löste eine lebhafte Debatte bei Maybrit Illner aus. Für die einen war die Entscheidung "souverän", für die anderen "nicht optimal". Journalist Hajo Schumacher hielt eine Grabrede für die SPD und hätte Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich beinahe eine Aussage zu Horst Seehofers Zukunft entlockt.

Wer soll Angela Merkel an der Parteispitze folgen? Der Unionsfraktionschef legt sich inhaltlich fest - ohne allerdings Namen zu nennen. Ein anderer hat da weniger Scheu. Derweil warnt auch CDU-Vize Laschet vor einem Kurswechsel.

Kaum hat sich Friedrich Merz im Rennen um den CDU-Vorsitz in Stellung gebracht, zieht Konkurrent Jens Spahn nach. Die beiden potentiellen Nachfolger Angela Merkels an der Parteispitze starten den internen Wahlkampf auf unterschiedliche Art, aber mit ähnlichen Botschaften. 

Angela Merkel wird im Dezember nicht mehr für den CDU-Vorsitz kandidieren. Ob sie es schafft, die gesamte Legislaturperiode lang im Amt zu bleiben, hängt jetzt nicht mehr nur von ihr allein ab, sagt der Parteienexperte Oskar Niedermayer. Sollte Friedrich Merz, der gerade seine Kandidatur angekündigt hat, Vorsitzender werden, könnte es für eng für die Kanzlerin werden.

Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen bei "Hart aber fair" die Folgen von Angela Merkels Teilrückzug. Der Schlagabtausch des Abends lässt für die Zukunft der GroKo nichts Gutes hoffen. Und dann setzt SPD-Vize Ralf Stegner dem Bündnis auch noch eine überraschend kurze Gnadenfrist. 

Angela Merkel hat sich in einer Pressekonferenz so klar wie nie zu ihren Zukunftsplänen geäußert. Sie kündigte an, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als Kanzlerkandidatin antreten zu wollen. Den Parteivorsitz der CDU will sie noch in diesem Jahr abgeben. Alle Informationen im Live-Ticker.

Bei der Hessen-Wahl steht auch für die GroKo im Bund viel auf dem Spiel. Möglich, dass Schwarz-Rot noch stärker ins Schlingern kommt. Können sich die Kanzlerin und die SPD-Vorsitzende halten?

Wie fühlt sich das eigentlich an, Armut? Bei "Maischberger" erzählt ein bemerkenswerter junger Mann vom Flaschen sammeln, stinkenden Klamotten und seinem harten Ausweg. Der Rest der Runde kabbelt sich entlang altbekannter Fronten über Reichtum und Armut im Land.

Unheilbar Kranken soll ein schmerzfreier Suizid zu ermöglicht werden. Dazu will die FDP-Bundestagsfraktion Gesundheitsminister Jens Spahn laut einem Medienbericht nun verpflichten.

Das Bundeskabinett hat höhere Beiträge für die Pflege beschlossen. Ab 2019 müssen die Bundesbürger mehr in die Pflegeversicherung einzahlen.

Kriegt die Union noch die Kurve vor dem Abgrund? Die Nerven liegen blank. Die CSU-Spitze sucht schon jetzt Schuldige für ein Bayern-Desaster. Kann die Kanzlerin am Ende ihre Macht erhalten?

Mit der Wahl vom Ralph Brinkaus zum CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden ist klar: In der CDU herrscht ein Machtkampf, in dessen Zentrum Kanzlerin Angela Merkel steht. Wie lange sie den Kampf noch für sich entscheiden kann, ist unklar. Doch wer käme eigentlich danach?

Ein neues Gesetz soll dem Lohndumping in der Pflegebranche ein Ende bereiten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, die Gesetzesnovelle ermögliche, dass sich Tariflöhne für Mitarbeiter von ambulanten Krankenpflegediensten etablieren. Doch Beobachter sind skeptisch.

Wenn Ärzte erst in mehreren Wochen Zeit für sie haben, ärgert das viele gesetzlich Versicherte - vor allem bei Fachärzten dauert es oft lange. Minister Spahn will nun an mehreren Stellschrauben drehen.

Für ein früheres Erkennen von Aids-Erkrankungen sollen Selbsttests auf eine HIV-Infektion künftig leichter erhältlich sein. 

Um den Mangel an Pflegekräften zu mildern, sollen Beschäftigte ihre Stundenzahl aufstocken. Diesen Vorschlag unterbreitete Gesundheitsminister Jens Spahn im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen".

Gesundheitsminister Jens Spahn wirbt um mehr Vertrauen in seine Pläne für mehr Pflege. Hitzig wird die Debatte an anderer Stelle.

Sieben von zehn Pflegekräften erwarten, dass sie ihren Job nicht bis zur Rente machen können. Viele fühlen sich völlig überlastet. Für bessere Arbeitsbedingungen soll ein Tarifvertrag sorgen.

Die Union ist über Gesundheitsminister Jens Spahn verärgert: Der Organspende-Vorschlag des Gesundheitsministers findet in der eigenen Partei kaum Zuspruch - im Gegenteil: Man mache sich einen Gesetzentwurf durch eine zu frühe Diskussion kaputt.