Deutscher Bundestag

Träumte man nach dem Ende des Kalten Krieges noch von einer neuen Periode des Friedens, ist inzwischen längst klar: Der alten Weltordnung "Ost gegen West" ist eine neue Welt-Unordnung gefolgt. Welche Rolle hat Deutschland in dieser neunen Un-Ordnung? Darüber diskutierte Anne Will mit ihren Gästen. Die Antworten waren übersichtlich.

Der Bundestag knackt die 10.000-Euro-Grenze: Laut einem Medienbericht werden ab Juli die Diäten der Abgeordneten erhöht. Ein CDU-Politiker profitiert demnach am meisten von der Erhöhung. 

Der früheren AfD-Vorsitzenden stehen turbulente Zeiten bevor. In Dresden muss sich Frauke Petry einem Gerichtsprozess stellen, bei den Landtagswahlen im Herbst hofft sie auf einen Erfolg ihrer Blauen Partei. Doch ist das Wählerpotenzial wirklich so groß?

Wie lässt sich Lebensmittelverschwendung effektiv bekämpfen?

Talkrunde bei "Anne Will": Die Bundesregierung will den Paragraphen 219a, der genau das verbietet, reformieren. Ist diese Reform aber eine Verbesserung oder nur ein fauler Kompromiss?

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hält es für möglich, dass der Bundesverfassungsschutz auch AfD-Chef Alexander Gauland stärker ins Visier nimmt.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fragt sich nach wie vor, ob sie hart genug für den Job der Parteivorsitzenden ist. 

Rassismus und Antisemitismus sind in Deutschland weiterhin ein Problem, das nicht verschwiegen werden darf, betont Wolfgang Schäuble. Der Bundestagspräsident appelliert an die Zivilgesellschaft, sich Vorurteilen und Ausgrenzung entschieden entgegenzustellen. 

Das Vertrauen in die Politik und in Parteien schwindet, das belegen Zahlen einer neuen Studie. Die Experten sind alarmiert: Wird nicht entsprechend gegengesteuert, könnte das ernsthafte Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben.

Frisch aus der Winterpause macht sich Anne Will mit ihren Gästen an das Thema des Frühjahrs: den Brexit. Doch obwohl im Studio am Ende eine aufgebrachte Atmosphäre herrschte wie im britischen Unterhaus, kamen aus der Runde am Ende doch noch Zeichen der Hoffnung. Wenn auch nur klitzekleine.

Der Bundestag hat Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten eingestuft. Das soll Asylverfahren und Abschiebungen beschleunigen. Im Bundesrat könnte die Novelle allerdings noch scheitern. 

Die rund 130.000 Euro aus der Schweiz hatten AfD-Fraktionschefin Alice Weidel in Bedrängnis gebracht. Inzwischen hat die Partei die Bundestagsverwaltung informiert, wo das Geld herkommen soll.

Mit einem Übergangsgesetz bereitet sich Deutschland auf die Zeit nach dem Brexit vor. Nur: Das Gesetz beruht auf der Annahme eines geordneten Brexits auf Basis des Vertrags, den Großbritannien mit der EU ausgehandelt hat. Das britische Parlament lehnt den Vertrag jedoch ab - was also, wenn der harte Brexit kommt? Aus Sicht eines Experten ist Deutschland für diesen Fall nicht ausreichend gerüstet. 

Wir erleben gegenwärtig eine Verrohung der Sprache und Zunahme von Aggression im Austausch von Meinungen. Wir sprachen darüber mit den Autoren des Buches "Das Unbehagen im Frieden. Die neue Lust am Leid".

In zwei Tagen stimmt das britische Parlament über das mit der EU ausgehandelte Brexit abkommen ab. Premierministerin Theresa May hat nun vor den drohenden Folgen gewarnt, sollte die Abstimmung negativ ausfallen. Auch die restlichen Mitgliedsstaaten der EU würden im Falle einer Ablehnung des Abkommens schwer getroffen. 

Gegen den Vorsitzenden des AfD-Landesverbandes Frank Magnitz wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Magnitz wurde am Anfang der Woche Opfer einer Prügel-Attacke.

Seit dem Putschversuch im Sommer 2016 ist es für viele in der Türkei ungemütlich geworden. Die Regierung geht mit aller Härte gegen mutmaßliche Gegner vor. Nicht wenige suchen Schutz im Ausland.

Ein AfD-Politiker wird brutal attackiert. Mit Kopfwunden kommt er ins Krankenhaus. Ein Täter ist noch nicht gefasst. Magnitz hat die Klinik inzwischen verlassen.

Auf dem Heimweg von einem Neujahrsempfang wird der Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Die politisch motivierte Tat ist nicht der erste Angriff auf die AfD in diesem noch jungen Jahr. Ist das politische Klima in Deutschland rauer geworden? 

Nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz haben zahlreiche Politiker verschiedener Parteien die Tat auf das Schärfste verurteilt.

Der Bremer AfD-Spitzenpolitiker Frank Magnitz ist von mehreren Unbekannten am Montagabend auf offener Straße angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus.

Die deutsche Politik ist durch einen weitgreifenden Datendiebstahl entsetzt. Das Bundesamt für IT-Sicherheit wusste angeblich seit Wochen von dem Online-Angriff. Nach massiver Kritik rudert das Amt jetzt allerdings zurück. Politiker fordern Erklärungen - vor allem von Horst Seehofer.

Ein weitreichender Online-Angriff entsetzt Politiker und Promis in Deutschland. Das Bundesamt für IT-Sicherheit gibt zunächst an, über den am Freitag breit bekannt gewordenen Datendiebstahl schon seit Dezember informiert zu sein - und erntet heftige Kritik. Nun rudert es zurück.

2018 war ein schlechtes Jahr für CDU und CSU. Im Dauerstreit über Asyl und Zuwanderung büßten die Unionsschwestern nicht nur Wählerstimmen ein. 2019 soll nun alles besser werden: Die "Schicksalsgemeinschaft" gibt sich bei der CSU-Klausur in Seeon betont geschlossen. Die Parteien haben für die künftige Zusammenarbeit eine plakative Formel gefunden.

Die Politiker im Land sind über den weitreichenden Online-Angriff entsetzt. Betroffene fordern Konsequenzen. Nun kommt heraus: Bereits seit Wochen weiß das Bundesamt für IT-Sicherheit von dem Datenklau. Eine andere wichtige Sicherheitsbehörde erfuhr hingegen erst in der Nacht zum Freitag von der Angelegenheit.