Jens Spahn

Der Grippe-Impfstoff geht in Deutschland vielerorts bereits aus. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) genehmigte daher "Plan B", damit weiterhin rechtzeitig geimpft werden kann.

Wer wegen einer Grippe-Impfung zum Arzt geht, bekommt derzeit vielerorts keine: In einigen Regionen gibt es keinen Impfstoff mehr. Nun soll versucht werden, Nachschub aus dem Ausland zu holen.

Jens Spahn hat mit seinen Zweifeln am UN-Migrationspakt offenbar einen Nerv getroffen. Jedenfalls lässt sich die Diskussion nicht so schnell eindämmen. Auch die Koalitionsspitzen befassen sich damit.

Der Umgang Deutschlands mit dem Migrationspakt der Vereinten Nationen wird derzeit wieder diskutiert. Während die Befürworter einer Unterschrift vor allem Schutz und Rechte von Migranten gewahrt sehen, befürchten Gegner, dass der Pakt eine grenzenlosen Migration fördern wird.

Anne Will wollte mit ihren Gästen über die Spaltung Deutschland diskutieren. Doch im Mittelpunkt stand der Auftritt von Friedrich Merz, der Angela Merkel als CDU-Chef beerben will.

Es ist ein typischer Spahn: Der Kandidat für den CDU-Vorsitz lehnt den UN-Migrationspakt nicht direkt ab, regt aber an, ihn in der Partei noch einmal zu erörtern. Was halten die Parteifreunde davon?

Friedrich Merz hat in der "Bild am Sonntag" seine Aussage verteidigt, er zähle mit seinen Einkünften zur gehobenen Mittelschicht. Er sagte der Zeitung außerdem, wie viel er verdient. In aktuellen Umfragen deutet sich ein Zweikampf zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und dem Ex-Unionsfraktionschef um den CDU-Vorsitz an.

Der Dreikampf um den CDU-Vorsitz nimmt Fahrt auf. Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn werben derzeit um die Stimmen der Delegierten. Nun greift AKK ihren schärfsten Konkurrenten Merz direkt an.

Drei Kandidaten gehen auf Tour an der CDU-Basis, um für sich zu werben. Doch wird alles gut in der CDU, wenn der Wechsel im Vorsitz geschafft ist? Die SPD-Chefin Andrea Nahles hat da ihre Zweifel. Unterdessen positionieren sich die drei Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn mit teils vollmundigen Ankündigungen.

CDU muss moderne Mitmachpartei werden

Jens Spahn distanziert sich klar von seinen Konkurrenten. Er stehe für ganz andere Werte als seine Mitbewerber um den CDU-Vorsitz, betonte der Bundesgesundheitsminister. Besonders scharf grenzt er sich von Annegret Kramp-Karrenbauer ab.

Ärzte können ihre Patienten schon per Videosprechstunde beraten - bald dürfen sie wohl auch digitale Rezepte ausfertigen und direkt aufs Smartphone schicken. Vor allem auf dem Land sollen Patienten so einfacher an ihre Medikamente kommen.

Ziemlich beste Freunde werden sie vermutlich nicht mehr. Schließlich hat Angela Merkel vor Jahren Friedrich Merz den Vorsitz der Unionsfraktion im Bundestag abgejagt. Aber Merz macht für den Fall seiner Wahl zum CDU-Vorsitzenden eine Zusage.

Sollen Kinderlose mehr in die Pflege- und Rentenversicherung einzahlen als Eltern? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu eine klare Meinung.

Angelas Merkels angekündigter Rückzug als CDU-Chefin hat ein politisches Erdbeben ausgelöst. Ein Publizist sagte, mit Annegret Kramp-Karrenbauer könne die Union die nächste Bundestagswahl nicht gewinnen. Die CDU-Generalsekretärin verblüffte wiederum mit einem überraschenden Geständnis über Merkel.

Sollte Jens Spahn Parteivorsitzender werden, werde er vertrauensvoll mit Angela Merkel zusammenarbeiten. Auch gegen eine Absetzung der Kanzlerin und Neuwahlen spricht er sich aus.

Jens Spahn ist nach einer Aussage zu kriminellen Asylbewerbern zurückgerudert. Ein Beispiel des Gesundheitsministers zu dem Thema hatte zuvor für Kritik gesorgt. 

Friedrich Merz elektrisiert derzeit die CDU. Im Dezember könnte er zum Vorsitzenden gewählt werden - obwohl er seit zehn Jahren politisch nicht mehr groß in Erscheinung getreten ist. Teile der Christdemokraten erhoffen sich aber eine konservative Kurskorrektur von dem Ex-Fraktionsvorsitzenden. Doch sowohl Parteifreunde als auch Experten sehen das kritisch. Einer vergleicht den Hype sogar mit dem tief gefallenen Martin Schulz.

Noch knapp fünf Wochen sind es bis zum entscheidenden Parteitag. Die CDU muss aufs Tempo drücken, wenn sich die Kandidaten für den Parteivorsitz noch vorstellen sollen - es sind immerhin zwölf.

Im Umfragekeller stecken sie beide, CDU wie SPD. Nun beraten ihre Spitzen, wie es weitergeht. Während die einen aber bereits euphorisch über einen Neustart mit neuer Führungsfigur beraten, geht es bei den anderen noch um den Frage: Wie könnte ein Neustart aussehen?

Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel glaubt, dass Friedrich Merz nächster Bundeskanzler Deutschlands werden will und räumt dem Juristen gute Chancen ein. Viele Bürger glauben zudem, dass er am ehesten imstande ist, den Abwärtstrend der CDU zu stoppen.

Wer wird Nachfolger von Angela Merkel? Neben Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn hat vor allem die Kandidatur von Friedrich Merz viele überrascht. Nun wird bekannt: Sein Antreten war von langer Hand geplant - und wurde von Wolfgang Schäuble mit vorbereitet und unterstützt.

Wer kann mit wem? Wer kann mit wem nicht? Die Spekulationen sprießen, seit Angela Merkel ihren Rückzug aus der Politik verkündete. Wem nutzt was? Wer nutzt wem? Und was nützte überhaupt dieser GroKo?

Angela Merkels angekündigter Rückzug als CDU-Chefin löste eine lebhafte Debatte bei Maybrit Illner aus. Für die einen war die Entscheidung "souverän", für die anderen "nicht optimal". Journalist Hajo Schumacher hielt eine Grabrede für die SPD und hätte Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich beinahe eine Aussage zu Horst Seehofers Zukunft entlockt.

Wer soll Angela Merkel an der Parteispitze folgen? Der Unionsfraktionschef legt sich inhaltlich fest - ohne allerdings Namen zu nennen. Ein anderer hat da weniger Scheu. Derweil warnt auch CDU-Vize Laschet vor einem Kurswechsel.