Andrea Nahles

Andrea Nahles ‐ Steckbrief

Name Andrea Nahles
Beruf Mitglied des Bundestages, Bundesminister, Abgeordneter
Geburtstag
Sternzeichen Zwillinge
Geburtsort Mendig / Rheinland-Pfalz
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 168 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Augenfarbe braun
Links www.andrea-nahles.de

Andrea Nahles ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Die deutsche Politikern Andrea Nahles ist Mitglied im Bundestag und gehört seit ihrem 18. Lebensjahr der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an. Sie wird dem linken Flügel ihrer Partei zugerechnet und tritt für eine soziale Arbeitsmarktpolitik ein. Seit April 2018 ist sie Vorsitzende der SPD.

In einem Interview, das Nahles der "Bild am Sonntag" im April 2017 gab, sagte sie beispielsweise: "Mit dem riesigen Niedriglohnsektor in Deutschland dürfen wir uns nicht abfinden. Es gibt Millionen Deutsche, die viele Jahre hart arbeiten, und trotzdem nicht zurechtkommen. Das zerreißt eine Gesellschaft und schadet der Konjunktur. Je mehr Arbeitnehmer anständig verdienen, desto größer ist das Wachstum unserer Wirtschaft."

In der Abiturzeitung ihres Gymnasiums gab Nahles (47) damals an, sie wolle "Hausfrau oder Bundeskanzlerin" werden. Schon während ihrer Schulzeit trat sie dann in die SPD ein und gründete im Alter von 19 Jahren einen Ortsverband der Partei in ihrer Heimatregion Weiler (Rheinland-Pfalz). Nach dem Abitur studierte sie Politik, Philosophie und Germanistik an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Daraufhin begann sie eine steile Parteikarriere. Von der Landesvorsitzenden der Jusos in Rheinland-Pfalz, arbeitete sich Nahles zur Bundesvorsitzenden der Jusos hoch. Schließlich wurde sie Mitglied im SPD-Parteivorstand und schaffte später den Sprung zur stellvertretenden Vorsitzenden der SPD.

Von 2009 bis 2013 war sie Generalsekretärin ihrer Partei und wurde 2013 Bundesarbeitsministerin für Arbeit und Soziales. Dieses Amt hatte sie bis zur Wahl 2017 inne.

Nach der Bundestagswahl im September 2017 wurde Andrea Nahles mit einer großen Mehrheit der Stimmen zur Vorsitzenden der Bundestagsfraktion gewählt und führt damit die Opposition im Parlament an. Sie ist die erste Frau in einer bereits 150 Jahre währenden SPD-Geschichte, die dieses Amt innehat. Am 22. April wurde sie zur Vorsitzenden der SPD gewählt - auch in diesem Amt als erste Frau.

Andrea Nahles ist regional verwurzelt und lebt noch immer, gemeinsam mit ihrer Tochter, in ihrer Heimatregion.

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Wie hat die Bundespolitik die Landtagswahl in Bayern beeinflusst und was bedeutet ihr Ergebnis für die Parteien, im Freistaat wie im Bund? Fünf Lehren aus dem Bayern-Beben.

Dass der Streit innerhalb der GroKo derart eskalieren konnte, geht nach Ansicht von SPD-Chefin Andrea Nahles auch auf das Konto der Kanzlerin. In einem Interview kritisiert sie Merkel für mangelnde Führung und Haltung und droht mit einem Bruch der Koalition.

Bei der Landtagswahl in Bayern am Sonntag droht der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit. Eine historische Chance für die SPD - eigentlich, doch Umfragen sagen auch ihr eine Pleite voraus. Im Interview gibt sich sozialdemokratische Spitzenkandidatin Natascha Kohnen kämpferisch: Noch nie sein eine Wahl so offen gewesen, sagt sie, und erklärt, wie sie punkten will: 

Nach langer Ungewissheit ist der Diesel-Durchbruch da: Die Regierung will mit einer ganzen Palette von Maßnahmen nachlegen, um Autofahrern mehr Sicherheit zu geben. Einzelheiten werden mit Spannung erwartet.

Hart wurde vor allem um den "Spurwechsel" gerungen - nun gibt es einen Kompromiss zwischen Union und SPD: Bereits am heutigen Dienstag will das Kabinett das Zuwanderungskonzept beschließen, das gerade Branchen, wo händeringend Experten gesucht werden, helfen soll.

Noch wenige Tage - dann soll Klarheit herrschen, wie Politik und Autobranche im Kampf gegen zu schmutzige Luft durch Diesel-Abgase nachlegen wollen. Die Kfz-Halter sollen nach Regierungswillen nichts dazu bezahlen.

Es ist fast eine Sensation: Die Kanzlerin entschuldigt sich. Sie habe im Maaßen-Streit zu wenig bedacht, was die Menschen denken. Hilft das, der großen Koalition neues Leben einzuhauchen?

Das gab es wirklich selten: Die Kanzlerin entschuldigt sich ohne Umschweife dafür, zu wenig an das gedacht zu haben, was die Menschen bewegt. Jetzt soll es zurück an die Sacharbeit gehen, um die Probleme der Bürger zu lösen. Dazu soll auch ein neuer Arbeitsmodus beitragen.

Ist nach dem Zoff vor dem nächsten Streit? Die Koalition will nun wieder normal regieren. Doch schon bei der Kommunikation der Lösung in der Causa Maaßen gab es wieder Uneinigkeit. 

Tagelang wandelt die Koalition wegen der Personalie am Abgrund. Dann nehmen Merkel, Seehofer und Nahles die geplante Beförderung zurück. Aber Maaßen soll einen eigens für ihn geschaffenen Posten bekommen.

Wieder einmal stand die große Koalition auf der Kippe. Mit deutlich wackliger Tendenz. Am Ende wollten dann alle Beteiligten doch lieber weiterregieren. An einem Wochenende mit viel Hin und noch mehr Her handelten Kanzlerin Merkel, CSU-Chef Seehofer und die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles einen Kompromiss aus. Wie weit der trägt, wird sich weisen müssen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat in der Debatte um die Zukunft des umstrittenen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen dessen Entlassung ausgeschlossen.

Wie soll die Koalitionskrise um den Verfassungsschutzchef nur gelöst werden? Kaum denkbar, dass hinterher alle zufrieden sind - selbst wenn sich die Parteichefs jetzt wieder zusammensetzen.

Wütende Genossen, drohende Rebellion in NRW, hektische Anrufe, dann ein Brief. Es sind Tage, wie sie die Politik der Bundesrepublik selten erlebt. Während die AfD in den Umfragen steigt, droht die große Koalition am Fall Maaßen zu zerbrechen. Eine Rekonstruktion.

Bundesinnenminister Seehofer (CSU) hat einem Bericht der "Bild" zufolge bei dem Dreiergipfel mit Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und SPD-Chefin Nahles zwei Lösungsvorschläge für den Fall des umstrittenen Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen gemacht.

Es klingt fast schon wie ein Hilferuf: "Wir haben uns geirrt." Die Causa Maaßen müsse nochmals aufgerollt werden, sagt SPD-Chefin Nahles - und hofft auf Verständnis bei CSU-Chef Seehofer. Die Kanzlerin will nun eine schnelle Lösung.

SPD-Chefin Andrea Nahles will eine Neuverhandlung der Beförderung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Das geht aus einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer hervor, von dem zuerst "Spiegel Online" berichtet hat. Seehofer ist zu einem Gespräch bereit, ebenso Merkel.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz mahnt nach dem Streit um den Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wieder zu mehr Sacharbeit innerhalb der Groko. Zudem bekräftige er, dass die SPD die Koalition nicht an der Personalie scheitern lassen wolle.

Für SPD-Chefin Andrea Nahles steht ein Bruch der Koalition nicht zur Debatte. In ihrer Partei aber sieht das mancher anders. Kevin Kühnert und Natascha Kohnen fordern, den Deal zur Zukunft von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen platzen zu lassen - was für das Regierungsbündnis die nächste Belastungsprobe wäre. 

Einer aktuellen Umfrage zufolge ist der Großteil der deutschen Bevölkerung mit dem Maaßen-Kompromiss unzufrieden. Vergleichsweise am besten kommt noch SPD-Chefin Andrea Nahles weg.

Die SPD-Chefin ist in Erklärungsnot. Warum hat sie den Wechsel des Verfassungsschutzpräsidenten ins Seehofer-Ministerium abgenickt? Schützenhilfe bekommt sie ausgerechnet von der Kanzlerin.

Nicht nur bei der Opposition ist die Empörung groß: Dass Horst Seehofers seinen Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen zwar entlassen, ihn aber gleichzeitig zwei Gehaltsstufen höher als Staatssekretär im Innenministerium platziert hat, wird auch innerhalb der SPD scharf kritisiert.

Die SPD hat die Ablösung von Hans-Georg Maaßen an der Spitze des Verfassungsschutzes befördert. Doch der Preis ist hoch. Aus Sicht mancher Genossen zu hoch. Hat sich Parteichefin Nahles verpokert?

Der Koalitionskrimi hat ein unerwartetes Ende genommen. Verfassungschef Hans-Georg Maaßen muss zwar seinen Posten räumen, wie es die SPD gefordert hat. Jedoch wird er gleichzeitig befördert. Damit haben die Genossen nicht gerechnet. Geht der Streit in die nächste Runde?