Bundesagentur für Arbeit

Seit gut zwei Jahren gelten strengere Regeln, seitdem gibt es in Thüringen weniger Leiharbeiter. Der Rückgang hat laut Arbeitsagentur aber auch andere Gründe.

Die Unterschiede zwischen dem Osten und Westen Deutschlands verschwinden immer mehr. Trotzdem gibt es 30 Jahre nach dem Mauerfall immer noch Verlierer – und zwar beiderseits der ehemaligen Grenze.

Seit 2015 bewegt das Thema Asyl und Migration die Bundesrepublik. Damals brachen Tausende Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland auf und lösten die erste Massenankunft von Flüchtlingen in der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung aus. Web.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen, mit denen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Der eigene Vertrag wird nicht verlängert, oder die Stelle fällt weg - keine leichte Situation. Wer erfährt, dass er seinen Job verliert, kann aber einige Dinge in die Hand nehmen - vom Arbeitslosengeld bis zum Zwischenzeugnis.

Jahreszeitlich üblich hat sich die Arbeitslosigkeit im August leicht erhöht. Die sich abkühlende Konjunktur hinterlässt langsam auch auf dem Jobmarkt Spuren. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern wird merklich schwächer.

Wer in Rente ist, arbeitet immer häufiger nebenher: Die Zahl der erwerbstätigen Rentner nimmt zu. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.

Wo verdient man am meisten? Die regionalen Unterschiede hinsichtlich des Gehalts der Arbeitnehmer sind in Deutschland weiterhin groß. 

Seit Monaten werden in der deutschen Industrie massiv Jobs abgebaut. Im Finanzsektor hat die Deutsche Bank im Zuge ihres geplanten Konzernumbaus die Streichung von 18.000 Stellen angekündigt. Vielen Menschen verlieren im Moment ihren Arbeitsplatz, andere bangen um ihren Job. Sind die fetten Jahre vorbei?

Nächster Wechsel an der Spitze der Bundesagentur für Arbeit: Nach der Abberufung der Spitzenmanagerin tritt der Arbeitgebervertreter zurück. Peter Clever äußerte sich zu seinem Rücktritt in einem Schreiben.

Die Konjunktur kühlt sich ab, doch der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich bisher noch in guter Verfassung.

Noch vor einem Jahrzehnt hätten selbst Optimisten nicht davon zu träumen gewagt, inzwischen ist es Realität: die Arbeitslosigkeit ist auf ein historisches Tief gefallen. Jetzt, da dem Arbeitsmarkt ein Dämpfer droht, stellt sich die Frage: Geht da noch was?

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten ist erstmals seit Jahren gesunken. Im Dezember 2018 lebten knapp 1,95 Millionen unter 18-Jährige in sogenannten Bedarfsgemeinschaften, die auf die Unterstützung angewiesen waren. 

Der Rechnungshof hat Alarm geschlagen: Viele Arbeitslose sollen nicht als solche gezählt worden sein. Nun gibt es Konsequenzen für die Jobcenter.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist auf einem historischen Tiefst-, die Zahl der offenen Stellen auf einem historischen Höchststand. Da aber noch immer über zwei Millionen Menschen ohne Beschäftigung sind, genügen die etwas mehr als eine Million zu vergebenden Jobs nicht, um Vollbeschäftigung herzustellen.

Im Jahr 2017 haben kriminelle Banden den Staat um mindestens 50 Millionen Euro Hartz-IV-Leistungen betrogen. Eine Sprecherin der Agentur für Arbeit erklärt im Interview, mit welchen Methoden das Jobcenter solchen kriminellen Banden auf die Schliche kommt.

BA-Chef Scheele zeigt Zuversicht beim Blick auf den Arbeitsmarkt 2019.

Deutschland ist auf die rasant wachsende Zahl von Pflegebedürftigen nicht vorbereitet. Das zeigen aktuelle Zahlen und Prognosen. Die Politik ringt derweil um Lösungen. Es geht um Personal, Digitalisierung und Finanzierungsmodelle. 

Nicht das ganze Jahr lang herrschte Optimismus - doch die Zahlen zeigen: Der Jobmarkt in Deutschland hat sich auch 2018 top entwickelt, und wichtige Marken wurden geknackt. Aber wie geht es 2019 weiter?

Erstmals seit Einführung von Hartz IV leben laut einem Zeitungsbericht weniger als drei Millionen Haushalte von der Grundsicherung.

Hat Hartz IV eine Zukunft? Die SPD will in den kommenden Wochen einen Alternativvorschlag machen. Andere meinen, Reformen innerhalb des bestehenden Systems der Grundsicherung reichen vollauf.

Zum Beginn des Schul- und Ausbildungsjahres kommt der Arbeitsmarkt wieder in Schwung. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt auf den niedrigsten Wert seit 1991.

Ankerzentrum lautete eines der Reizwörter in der Asyl-Debatte. Flüchtlinge dürften nicht kaserniert werden, schimpfen die Kritiker. Diese Art der Unterbringung beschleunige die Verfahren, argumentieren die Befürworter. In Bayern gibt es nun sieben dieser Einrichtungen. Ein Besuch im schwäbischen Donauwörth, wo rund 650 Menschen aus Gambia, Nigeria und der Türkei in einer ehemaligen Kaserne leben. 

Die Zahl der Kinder in Deutschland, die Geld für Ranzen, Hefte, Stifte und anderes Schulmaterial vom Staat erhalten, ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Über eine Million Kinder nehmen die Hilfe in Anspruch. 

Immer mehr Geflüchtete fassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß. Vor allem für junge Asylbewerber sieht BA-Chef Detlef Scheele gute Job-Aussichten. Der wichtigste Erfolgsfaktor bleibe für alle die Sprache.

Im Osten Deutschlands verdienen die Menschen weniger als im Westen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, fordert: Die Wirtschaft im Osten muss gestärkt werden.