Yanis Varoufakis

Viele werden sich an Gianis Varoufakis als griechischen Finanzminister erinnern. Jetzt tritt der "Mann mit dem großen Ego", wie griechische Medien ihn häufig nennen, bei der Europawahl an - und zwar für Deutschland. Wie geht das und was treibt ihn an? 

Nach acht Jahren läuft das letzte Finanz-Hilfsprogramm für Griechenland aus: Es muss sich von nun an selbst finanzieren. Ob das gut geht, ist unklar. In der EU ist man optimistisch. Im Land selbst nicht unbedingt.

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt in München seine Vision für Europa: Die jetzige Währungsunion sei zum Scheitern verurteilt. Er fordert mehr Investitionen – und Lebensmittel-Gutscheine für Bedürftige. 

"Und was machst Du so?" - Kaum ein Gespräch heutzutage, in dem nicht irgendwann diese Frage fällt. Aber warum spielt es eigentlich so eine große Rolle, was wir arbeiten? Und warum soll Karriere so ein hohes Ziel sein? Für die Mitglieder vom Haus Bartleby ist sie das nicht.

Während die Bundesregierung strafrechtliche Konsequenzen für Jan Böhmermann nach dessen umstrittener Schmähkritik am türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan prüft, bekommt der Satiriker nun von ungewohnter Seite Unterstützung. Griechenlands Ex-Finanzminister, Yanis Varoufakis, springt Böhmermann zur Seite.

Der Satiriker Jan Böhmermann hatte in Marl zwar abgesagt, geredet wurde aber trotzdem über ihn bei der Verleihung der Grimme-Preise. Grimme-Direktorin Gerlach fordert eine ...

Jan Böhmermann hatte mit seiner Satire um den Mittelfinger des griechischen Finanzministers die Medien genüsslich vorgeführt. Für den "Varoufake" bekommt er nun den ...

Sandra Maischberger will Griechenland-Krise und Flüchtlingskrise in einen Zusammenhang bringen. Die Fragestellung ist berechtigt, doch ein griechischer Polit-Star macht ihr das Leben schwer.

Giannis Varoufakis plant offenbar sein politisches Comeback. Das gab der ehemalige griechische Finanzminister in einem Interview bekannt.

Der Bundestag hat der Verlängerung der Griechenlandhilfe zugestimmt - auch im übergeordneten Interesse für Europa. Im Sommer dann erhält Athen ein drittes Milliarden-Programm.

Merkel ein "Betriebsunfall", Merkel als "unpolitischer Mensch": Bei Sandra Maischberger diskutieren Politiker und Journalisten über die Frage: "Scheitert Merkel?"   

Das Jahr 2015 war ein aufregendes: Neben dem zweimaligen Knacken des deutschen Allzeit-Temperatur-Rekords ist das Jahr auch geprägt von Skandalen aller Art, die nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.

Macht und Beliebtheit hängen nicht immer zusammen. Nicht alle internationalen Politiker, die das Weltgeschehen 2015 beeinflusst haben, erfreuen sich auch weltweiter Popularität. Kein Wunder, denn Kriege, Konflikte und Finanzkrisen bestimmten zu einem Großteil die internationale Politik im Jahr 2015.

Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis hat sich mit deutlichen Worten zurückgemeldet. Im Rahmen einer Universitäts-Veranstaltung in München spricht er Klartext. Seiner Meinung nach sollte nicht Griechenland, sondern Deutschland überlegen, aus dem Euro auszutreten.

Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis scheint etwas auszubrüten. Das lässt seine mysteriöse Aussage "Remember, remember the 1st of November" in einem auf YouTube geposteten Video vermuten. Die Aussage ist angelehnt an den Film "V wie Vendetta", wo es heißt "Remember, remember the 5th of November".

Griechenland hat abgestimmt - und fast alles bleibt beim Alten. Alexis Tsipras ist wie schon bei der Wahl im Januar der strahlende Sieger, Syriza steht vor einer erneuten Koalition mit der rechtspopulistischen Anel. Doch etwas ist anders: Gianis Varoufakis jubelt nicht mehr an Tsipras' Seite. Er stichelt vielmehr gegen seinen einstigen Parteifreund.

Wolfgang Schäuble ist einer der dienstältesten und angesehensten Politiker der Bundesrepublik, aber er wird derzeit wegen seiner Griechenland-Politik auch heftig angefeindet. Der ARD-Film "Schäuble – Macht und Ohnmacht" zeichnete die Karriere des Bundesfinanzministers nach – seltene Einblicke in den Alltag eines Machtmenschen.

Der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis will einen Eintritt in ein Kabinett unter dem bisherigen griechischen Premierminister Alexis Tsipras nicht ausschließen.

Gianis Varoufakis wettert erneut gegen Wolfgang Schäuble. In einem Interview mit dem Dokumentar-Journalisten Stephan Lamby, das am Donnerstag auf Phoenix ausgestrahlt wurde, nutzte der ehemalige griechische Finanzminister wieder einmal die Gelegenheit, sich über den deutschen Minister auszulassen.

Alexis Tsipras ist zurückgetreten. Der Weg für Neuwahlen ist in Griechenland geebnet. Tsipras will sich ein neues, stärkeres Mandat bei den griechischen Bürgern sichern. Aber kann dieser Schritt dem Krisenland zu mehr Stabilität verhelfen? Die Reaktionen der internationalen Presse.

Mehr als sieben Stunden hatte das Parlament in Athen debattiert: Am Freitagmorgen war das neue Hilfsprogramm mit den damit verbundenen Sparauflagen gebilligt.

Innerhalb seiner sechsmonatigen Amtszeit hat sich Alexis Tsipras des Öfteren zu einem rasanten Kurswechsel entschieden, der in dem Referendum am 5. Juli seinen Höhepunkt fand. Doch inzwischen scheint der Widerstand des einstigen Rebellen gebrochen.

Vom kaum zitierten Wirtschaftsökonomen zum Finanzminister eines Krisenstaates: Gianis Varoufakis' Aufstieg verlief so schnell wie sein Fall. Das inzwischen zurückgetretene Kabinettsmitglied der griechischen Regierung könnte womöglich vor Gericht gestellt werden.

Man hätte annehmen können, dass es nach seinem Rückzug aus der Regierung still um Gianis Varoufakis werden würde. Stattdessen plaudert der ehemalige griechische Finanzminister mehr denn je, unbefangen und detailliert über Interna. Inzwischen ist der frühere Wirtschaftsprofessor dafür sogar verklagt worden.

Gianis Varoufakis hat in einem Interview mit dem "Zeitmagazin" und "Zeit Online" über sein Verhältnis zu Deutschland gesprochen. Dabei bedauere der ehemalige griechische Finanzminister vor allem, "dass es ihm nicht gelungen sei, der deutschen Bevölkerung seine enge Verbundenheit zu Deutschland zu vermitteln", so "Zeit Online".