Europäische Union - EU

Die Europäische Union (EU) vereint derzeit 28 europäische Länder mit insgesamt mehr als einer halben Milliarde Menschen (Stand 2018) und bildet somit den größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt (gemessen am BIP). In den 1950er Jahren wurde die EU unter dem Namen Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) von sechs Staaten gegründet. Den größten Zuwachs bekam die EU nach der Maueröffnung 1989 und der damit angestoßenen Öffnung des Ostblocks. Seit dem Vertrag von Maastricht 1992 heißt die Gemeinschaft "Europäische Union - EU". Die EU-Organe haben folgende Sitze: Kommision, Rat der Europäischen Union und der Europäische Rat sitzen in Brüssel; das Europa-Parlament befindet sich in Straßburg; die Zentralbank in Frankfurt am Main; der Gerichst- und Rechnungshof in Luxemburg.

Um die Erderwärmung zu stoppen, plant die neue EU-Kommission ein Riesenprogramm mit Gesetzen und Initiativen für ein klimafreundliches Europa. Ab 2050 sollen von EU-Seite aus keine neuen Treibhausgase mehr in die Atmosphäre gelangen. Einigen Kritikern ist das nicht konkret genug, anderen schon viel zu konkret.

Wenn US-Präsident Donald Trump handelt, dann vor allem im Interesse Amerikas. Sein Ignorieren weltweiter Bedürfnisse legt nun ein wichtiges Instrument zur Regelung des weltweiten Handels lahm.

Der US-Elektroautobauer Tesla will sich in Brandenburg niederlassen - mit einer Batteriefabrik bei der BASF in Schwarzheide könnte das Land einen zweiten großen Coup landen.

Die Datenschutz-Grundverordnung der EU verpflichtet Unternehmen seit Monaten zu einem besonders sorgfältigen Umgang mit personenbezogenen Daten. Nach ersten sanften Ermahnungen hat der Bundesdatenschutzbeauftragte nun einen DSGVO-Verstoß hart geahndet.

Etwas mehr als 66 Millionen Menschen bevölkern derzeit das britische Königreich. Sollte der Brexit tatsächlich kommen, könnten es bald 67 Millionen sein. Premierminister Boris Johnson prophezeit für den Fall seines Wahlsiegs einen Anstieg der Geburtenzahlen.

Das vom Nationalrat beschlossene Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat wird nicht wie vorgesehen am 1. Jänner 2020 in Kraft treten.

Frohe Kunde für die Westpfalz: Aller Voraussicht nach wird am dortigen Opel-Standort ein Batteriezellenwerk entstehen.

Was passiert nach der Wahl am 12. Dezember. Würde Premier Boris Johnson im Falle einer Niederlage sogar zurücktreten? Das wollten Reporter wissen, doch der Staatschef wich aus - mehrmals.

Der Mord an einem Georgier im Berliner Tiergarten belastet das deutsch-russische Verhältnis. Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich nun erstmals zu dem Fall geäußert - und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Ermordeten. Gleichzeitig warnt er Deutschland.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: Ökologische Überlegungen in Europa, bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit ist Deutschland international weit abgeschlagen und Ralf Stegner wird Opfer eines Telefonstreichs.

Schon seit Jahren kommt die Afrikanische Schweinepest Deutschland immer näher. Inzwischen ist sie in Tschechien, Belgien und in Polen festgestellt worden.

Am kommenden Dienstag wählen die Briten ihr Parlament. Umfragen zufolge könnten die regierenden Konservativen gewinnen. Am Brexit scheint kein Weg vorbeizuführen.

Der britische Premier Boris Johnson und Oppositionschef Jeremy Corbyn haben mit dem letzten TV-Duell die letzte Woche im Wahlkampf eingeläutet. Der Schlagabtausch blieb ohne klaren Sieger.

Die internationalen Klimaproteste in aller Welt reißen nicht ab. Am Freitag blickte die Welt nach Madrid, wo Zehntausende für mehr Klima- und Umweltschutz protestierten. Auch Greta Thunberg und andere bekannte Gesichter marschierten mit.

Die Europäische Union fördert ein Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Justizbehörden Sachsens und Tschechiens mit 355 000 Euro.

Gewinnt Boris Johnson bei der Wahl am 12. Dezember wie erwartet eine Mehrheit, steht den Briten ein kompromissloser Bruch mit der EU bevor. Schafft er es nicht, gibt es möglicherweise zwei weitere Volksabstimmungen: zum Brexit und zu Schottlands Unabhängigkeit.

Von einer "kriselnden, zerstrittenen NATO" sprach die "ARD-Tagesschau" nach dem Gipfel. Emmanuel Macrons Diagnose vom "Hirntod" des Verteidigungsbündnisses hatte die Wahrnehmung des Treffens in London offensichtlich vorgeprägt. Doch nicht alle sehen das größte Verteidigungsbündnis der Welt in so kritischer Lage: Der Experte Henning Riecke sieht die NATO in vielerlei Hinsicht sogar auf einem guten Weg.

Signal gegen Abschottung: Schleswig-Holstein nimmt besonders schutzbedürftige Flüchtlinge auf.

Fast 200 Handwerkerinnen und Handwerker in Sachsen-Anhalt haben bisher die Meistergründungsprämie in Anspruch genommen.

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter fordert eine Reaktion der Europäischen Union, falls sich im Fall des in Berlin erschossenen Georgiers ein Mordauftrag Russlands bestätigen sollte.

Sie landet vor allem im Bier und ist durchaus ein Standbein für die Thüringer Landwirte.

Der AfD-Politiker Paul Hampel hat die Ausweisung von zwei Mitarbeitern der russischen Botschaft in Berlin kritisiert.

Hauskatzen sind nicht nur süß und kuschelig, sondern vor allem auch kleine Raubtiere. Nach Ansicht zweier Juristen aus den Niederlanden gefährden sie daher die Artenvielfalt. Ein "Ausgehverbot" soll helfen. Tierschützer sehen das kritisch.

Angehende Hebammen müssen vom kommenden Jahr an in Hamburg ein Studium absolvieren.

Ende im Streit um "Balsamico": Laut dem Europäischen Gerichtshof dürfen auch Essige, die nicht aus Modena stammen, so genannt werden. Eine Einschränkung gibt es allerdings.