Europäische Union - EU

Die Europäische Union (EU) vereint derzeit 28 europäische Länder mit insgesamt mehr als einer halben Milliarde Menschen (Stand 2018) und bildet somit den größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt (gemessen am BIP). In den 1950er Jahren wurde die EU unter dem Namen Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) von sechs Staaten gegründet. Den größten Zuwachs bekam die EU nach der Maueröffnung 1989 und der damit angestoßenen Öffnung des Ostblocks. Seit dem Vertrag von Maastricht 1992 heißt die Gemeinschaft "Europäische Union - EU". Die EU-Organe haben folgende Sitze: Kommision, Rat der Europäischen Union und der Europäische Rat sitzen in Brüssel; das Europa-Parlament befindet sich in Straßburg; die Zentralbank in Frankfurt am Main; der Gerichst- und Rechnungshof in Luxemburg.

Die Brexit-Verschiebung kostet das EU-Parlament 21 Millionen Euro. Weil das britische Parlament sich bis zum ursprünglichen Austrittstermin auf kein Abkommen einigen konnte, ist der neue Austrittstermin nach der Europawahl im Mai. Das heißt, dass Großbritannien nochmal Abgeordnete ins EU-Parlament wählen muss, und das wird teuer.

Nicht einmal eine Woche nach dem verheerenden Großbrand sind alle Schwachstellen in der Pariser Kathedrale Notre-Dame stabilisiert worden. 

Mit seiner Schmähkampagne gegen Jean-Claude Juncker hat sich Viktor Orban in vielen Teilen Europas und ganz besonders in Brüssel unbeliebt gemacht. In Deutschland hat der ungarische Präsident zumindest noch einen Fürsprecher: Horst Seehofer lehnt Orbans Anti-EU-Kampagne zwar ab, nimmt den "Demokraten" aber gleichzeitig in Schutz.

Zwar hat Kanzlerin Angela Merkel kurz vor der Wahl in der Ukraine Präsident Petro Poroschenko noch einmal in Berlin empfangen. Doch die Bilder mit der Deutschen dürften dem Amtsinhaber in seinem bizarren Kampf gegen den Komiker Wolodymyr Selenskyj kaum helfen.

Das Europaparlament hat die Pläne für den milliardenschweren EU-Verteidigungsfonds gebilligt.

Der Unkrautvernichter steht nicht nur im Verdacht, Ursache des Insektensterbens zu sein. In den USA laufen bereits Klagen gegen den Hersteller Monsanto.

Wer Weine und Tomatenketchup aus den USA mag, muss höhere Preise fürchten. Weil sich der erbitterte Streit um Subventionen für Flugzeugbauer bislang nicht lösen lässt, plant nun auch die EU Vergeltungszölle - auf Kosten der Verbraucher?

Deutschland ist eine Schokoladen-Nation. Rund ein Drittel der EU-weit hergestellten Schokolade kommt aus der Bundesrepublik.

Das Europaparlament hat sich für einen besseren Schutz von Whistleblowern in der EU ausgesprochen. Die Abgeordneten bestätigten am Dienstag in Straßburg eine Einigung, die Unterhändler vor wenigen Wochen mit den EU-Staaten ausgehandelt hatten.

Deutschland bleibt für Zuwanderer attraktiv. Erneut stark zugenommen hat die Zahl der Menschen, die aus Fernost und dem südöstlichen Europa zur Arbeit hierher kommen.

Die heftig umstrittene Reform des EU-Urheberrechts hat am Montag die letzte Hürde genommen. Die EU-Staaten nicken die Richtlinie ab.

Die anstehenden Europawahlen sollen das Ziel subversiver Einflussnahme aus Russland sein. Die dortigen Geheimdienste konzentrierten sich darauf, in den sozialen Medien manipulativ auf die Stimmabgabe einzuwirken. Russlands Regierung weist die Verdächtigungen zurück.

Der Brexit ist eine ernste Sache und so ein EU-Sondergipfel kein Spaß. Bundeskanzlerin Angela Merkel amüsiert sich trotzdem - und steckt andere EU-Vertreter mit ihrer guten Laune an.

Allein in der EU werden jedes Jahr 25 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Ein Teil davon landet als Plastikmüll in unserer Umwelt – zumeist leiden die Ozeane und ihre Bewohner unter den Abfällen. Eine Form des Plastikabfalls, der in die Kritik geraten ist, wird als Mikroplastik bezeichnet.

Die Europäische Union gibt Großbritannien noch einmal mehr Zeit: Der Brexit soll nun bis zum 31. Oktober geordnet über die Bühne gehen. Über die Länge des Aufschubs war zuvor heftig gestritten worden. Grund: Die Wahl des Europäischen Parlaments Ende Mai.

Nachdem der Brexit nun erneut verschoben wurde, hat US-Präsident Donald Trump die EU kritisiert. Er bezeichnet das Vorgehen gegenüber Großbritannien als "zu streng".

Kein Chaos-Brexit an diesem Freitag - aber wann kommt der britische EU-Austritt denn nun? Bis 31. Oktober sei noch alles möglich, sagt EU-Ratschef Tusk.

Kein Chaos-Brexit an diesem Freitag - aber wann kommt der britische EU-Austritt denn nun? Bis 31. Oktober sei noch alles möglich, sagt etwa EU-Ratschef Tusk. Und auch Angela Merkel äußert sich.

Wegen seines kritischen Blicks auf die Migrationspolitik der Kanzlerin war der damalige Verfassungsschutz-Präsident Maaßen manchen ein Dorn im Auge. Jetzt liefert er eine Art Abrechnung. Ausgerechnet im Staatsfernsehen von Ungarns Merkel-Kritiker Orban.

Wieder ein Krisengipfel. Zum zweiten Mal binnen drei Wochen müssen die EU-Staats- und Regierungschefs beraten, ob sie dem innerlich zerrissenen Großbritannien mehr Zeit für den Austritt geben.

Seit bald drei Jahren bekommen Großbritannien und die EU die Kuh nicht vom Eis, die sich Brexit nennt. Aus einer smarten Abkürzung ist für viele Bürger und Beobachter ein Unwort geworden. Selbst die Kanzlerin kann das Thema nicht mehr hören, muss aber in Brüssel zum x-ten Male daüber reden.

Bundeskanzlerin Angela Markel unterstreicht in einer Fragestunde vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, beim EU-Sondergipfel in Brüssel für einen Aufschub des Brexits zu plädieren: "Die Verlängerung sollte so kurz wie möglich sein, uns aber eine gewisse Ruhe geben, dass wir uns nicht alle zwei Wochen wieder mit dem gleichen Thema befassen müssen."

Für den Nahost-Experten Udo Steinbach wird sich in der israelischen Politik auch nach der Parlamentswahl wenig ändern. Im Interview mit unserer Redaktion sieht er eine wachsende Entfremdung zwischen Israel und der Europäischen Union (EU), kritisiert den Wahlkampf von Premierminister Benjamin Netanjahu und erklärt, warum eine Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran bevorsteht.

Die EU-Spitzen beraten zum x-ten Mal über den Brexit. Eigentlich müsste Großbritannien die EU am Freitag verlassen. Ohne Abkommen und im Chaos. Doch das wollen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen vermeiden.