Jean-Claude Juncker

Bekommt Theresa May die von ihr erhoffte Unterstützung von der EU? Angela Merkel will der britischen Premierministerin helfen, den Brexit-Vertrag durchs Parlament zu bringen. Doch es gibt eine Reihe Probleme. Pläne für den Fall eines Scheiterns liegen offenbar schon auf dem Tisch.

Die britische Regierungschefin Theresa May will dem Parlament ihr Abkommen zum EU-Austritt bis zum 21. Januar zur Abstimmung vorlegen. 

Die Luft für Theresa May wird immer dünner - so dünn, dass die Premierministerin schon Unterstützung aus dem Ausland sucht. Im Brexit-Streit hofft May, den Austrittsvertrag nachzuverhandeln. Doch auf mehr als Formulierungsänderungen dürfte sie dabei kaum hoffen. Jetzt setzt die britische Regierungschefin auf Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Rutte und Bundeskanzlerin Merkel.

Quälend waren die schier unendlichen Verhandlungen mit Großbritannien über die gewünschte Scheidung von der EU. Nun ist alles unter Dach und Fach. Aber wird der Deal in London überleben?

Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben den Austrittsvertrag mit Großbritannien gebilligt. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Sonntag im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Zeitweise stand das EU-Treffen noch einmal auf der Kippe, doch dann drehte Spanien bei und ließ eine Vetodrohung fallen. Nach der Lösung für Gibraltar zeigt sich Regierungschef Sánchez zufrieden.

Wenige Stunden vor dem geplanten Abschluss des Brexit-Abkommens am Sonntag müssen die Unterhändler eine große Hürde bewältigen: Spaniens Regierung droht wegen des Streits über Gibraltar mit einem Veto.

Manfred Weber Ein Deutscher soll EU-Kommissionspräsident von Jean-Claude Juncker beerben: Manfred Weber geht bei der Europawahl 2019 als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei in das Rennen um das Amt. Das meldet die dpa. Der 46-Jährige wird damit Gegenspieler des Sozialdemokraten Frans Timmermans.

Die EU und Asien wollen ihre Kräfte bündeln. Beim Asem-Gipfel in Brüssel ist klar: Hier suchen zwei starke Weltregionen den Brückenschlag. Richtet sich das gegen US-Präsident Trump?

Geht es nach EU-Präsident Jean-Claude Juncker und seiner Kommission, so wird die Zeitumstellung noch vor der Europawahl im Mai abgeschafft. Gegen diesen Plan regt sich nun jedoch Widerstand: 16 Länder kritisieren fehlende Details und einen zu engen Zeitplan.

Gut acht Monate vor der Europawahl bringen sich die Bewerber um das Amt des Kommissionspräsidenten in Stellung. Erst im Spätherbst treffen die Parteien intern ihre Personalentscheidungen. Bis dahin könnte es noch einige Überraschungen geben.

Angesichts des Erstarkens europafeindlicher Kräfte hat EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker darauf gedrängt, die Rolle der Europäischen Union als Friedensgarant zu schützen. Auch zum Thema Zeitumstellung äußerte sich Juncker in seiner Rede zur Lage der Union.

Seit mehr als 50 Jahren war kein Deutscher mehr Chef der mächtigen EU-Kommission. Nun will der CSU-Vizechef nach dpa-Informationen den ersten Schritt auf einem langen Weg zu dem Brüsseler Spitzenposten machen.

Die EU-Bürgerbeauftragte Emily O'Reilly hat scharfe Kritik an der Blitzbeförderung von Martin Selmayr zum Generalsekretär der Kommission geäußert. Die Verantwortlichen hätten mit ihrem Vorgehen das öffentliche Vertrauen in Gefahr gebracht. 

Die Europäische Union will Zeitumstellung abschaffen. Sie folgt damit dem Ergebnis einer EU-weiten Umfrage - wenngleich diese lediglich die Meinung von einem Prozent der Bürger abbildet. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Plänen. 

Das Ende der Zeitumstellung ist gekommen: Laut Jean-Claude Juncker soll der Wechsel von Sommer- und Winterzeit abgeschafft werden. "Die Menschen wollen das, wir machen das", sagte der EU-Kommisionspräsident im ZDF. Er erläuterte auch, welche Standardzeit künftig dauerhaft gelten soll. Mehr Panorama-Themen finden Sie hier

Sommer- und Winterzeit adé! Laut Jean-Claude Juncker soll im Eilverfahren die Zeitumstellung gekippt werden. "Das werden wir heute beschließen. [...] Die Menschen wollen das."

Der Handelsstreit zwischen der EU und den USA in Sachen Autozölle spitzt sich zu. Erst am gestrigen Donnerstag schlug die EU-Kommission vor, die Zölle für Pkw-Importe auf beiden Seiten zu streichen. Nach neuesten Meldungen hat Trump den Vorschlag sofort abgelehnt.

Auf der A10 in Genua ist eine Autobahnbrücke eingestürzt. Nach Angaben der Feuerwehr starben mindestens 35 Menschen. Zudem gibt es viele Schwerverletzte.

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der Linken im Bundestag, Anton Hofreiter und Sahra Wagenknecht, haben die Zusage der EU für mehr Soja- und erleichterte Flüssiggasimporte aus den USA kritisiert.

Laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stand die Einigung mit US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit zwischen der EU und den USA auf Messers Schneide. In der Anfangsphase der Gespräche habe Trump massiven Druck auf die Unterhändler aus Brüssel ausgeübt. Doch das besondere Verhältnis zwischen den beiden Politikern scheint die Gespräche beflügelt zu haben.

Im transatlantischen Handelskonflikt haben sich US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf einen gemeinsamen Kurs zur Beilegung der Streitigkeiten verständigt.