Andreas Scheuer

Das Vertrauen in die Politik und die Automobilindustrie im Umgang mit dem Diesel-Skandal ist unter den betroffenen Diesel-Besitzern ohnehin nicht wohlgelitten. Nun sorgt ein Brief mit fragwürdiger Textpassage für neue Verstimmung.

Deutschlands Autohersteller haben sich bereit erklärt, bis zu 3.000 Euro pro Fahrzeug für Diesel-Nachrüstungen zu zahlen. Das gab Verkehrsminister Andreas Scheuer bekannt.

"Am 1. Januar 2016 wird die Pkw-Maut scharf gestellt." Das kündigte der damalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt im April 2014 an. Derzeit macht das Vorhaben vor allem durch ausufernde Planungsausgaben von sich reden.

Kritiker des von Bundesregierung und Autoindustrie gelobten "Diesel-Kompromisses" hatten auf die Unverbindlichkeit des Papiers hingewiesen. Ihre Befürchtungen bestätigen sich nun. Während neue Fahrverbote drohen, stellen die Hersteller auf stur. Die Politik wirkt machtlos und verschickt Briefe, die die Verbraucher irritieren.

Die Bundesregierung leidet im Umgang mit dem Dieselskandal an einem Glaubwürdigkeitsdefizit, wie die neueste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov andeutet.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) wegen des EU-Kompromisses zur Senkung des CO2-Ausstoßes für Autos deutlich kritisiert. Schulze habe nur "halbherzig" verhandelt. Dadurch sei ein "schlechterer Wert" herausgekommen, als in der Bundesregierung vereinbart.

In der Nacht haben sich Union und SPD auf ein Maßnahmen-Paket zum Diesel geeinigt. Jetzt wurden Details bekannt: Die Koalition setzt auf Hardware-Nachrüstung und Kaufprämien.  

Nach langer Ungewissheit ist der Diesel-Durchbruch da: Die Regierung will mit einer ganzen Palette von Maßnahmen nachlegen, um Autofahrern mehr Sicherheit zu geben. Einzelheiten werden mit Spannung erwartet.

Die Große Koalition ringt um eine Einigung für ein neues Diesel-Konzept. Es soll ein Paket geschnürt werden, auf das die verunsicherten Diesel-Besitzer schon lange warten. Die deutschen Autobauer wollen Umtauschprämien anbieten, sehen eine pauschale Hardware-Nachrüstung aber skeptisch. Gelingt der Durchbruch?

Hinter den Kulissen verhandelt der Verkehrsminister mit den deutschen Autobauern, ob und wie stark sich diese am geplanten Diesel-Paket beteiligen. Nun soll es erste konkrete Angebote der Industrie geben.

Noch wenige Tage - dann soll Klarheit herrschen, wie Politik und Autobranche im Kampf gegen zu schmutzige Luft durch Diesel-Abgase nachlegen wollen. Die Kfz-Halter sollen nach Regierungswillen nichts dazu bezahlen.

Was tun mit den Millionen Diesel-Fahrzeugen, die deutlich mehr Stickoxide ausstoßen, als ihre Käufer angenommen hatten und so unsere Luft verpesten? Fahrverbote sind das letzte Mittel. Vorher setzt Verkehrsminister Andreas Scheuer auf Umtauschprämien - und legt nun einen weiteren Vorschlag vor, bei dem möglicherweise auch die Besitzer zur Kasse gebeten werden.

Während Fahrer älterer Dieselmodelle vor Fahrverboten zittern, sieht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Hersteller in der Pflicht, den Diesel-Besitzern "höchst attraktive Angebote für den Wechsel zu machen". 

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kündigt ein Konzept zu Nachbesserungen an älteren Diesel-Fahrzeugen an. Von Nachrüstungen an den Motoren ist nach wie vor nicht die Rede. 

Die CDU zeigt sich im Kampf für saubere Stadtluft offen für Hardware-Nachrüstungen älterer Diesel - doch das CSU-geführte Bundesverkehrsministerium bleibt bei seinen Gegenargumenten.

Kampf den Funklöchern: Bis 2021 sollen 99 Prozent aller Haushalte mit Mobilfunknetz versorgt sein. 

Bahn-Aufsichtsrat Michael Frenzel kritisiert den wachsenden Einfluss der Politik auf die Deutsche Bahn und tritt laut einem Bericht des "Manager Magazins" aus dem Kontrollgremium des Staatsunternehmens zurück.

Illegal oder nicht? Die Behörden und der Autobauer Daimler streiten um die Abgasreinigung im Kleintransporter Vito - aber nicht nur. Das zweite Treffen von Verkehrsminister Scheuer und Vorstandschef Zetsche könnte den Autobauer in die Bredouille bringen.

Einem Bericht zufolge könnte das Kraftfahrtbundesamt bald ein erstes Set zur Nachrüstung älterer Dieselautos genehmigen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hingegen lehnt Eingriffe an der Hardware alter Dieselautos ab.

Dicke Luft im Streit um die Tiroler Lastwagenblockade bei der Einreise aus Bayern. Die Maßnahme entlastet Österreichs Autobahn, bringt aber auf deutscher Seite lange Staus. Nun bahnt sich handfester Krach an - einmal mehr nach der Pkw-Maut.

Es wäre ein scharfes Schwert, dass die Bundesregierung bisher nicht gezogen hat: Bußgelder gegen Autobauer wegen Abgastricksereien. Nun soll es zumindest eine Drohung geben.

Seine Aussagen über fliegende Taxis wurden teils skeptisch aufgenommen, doch nun wiederholt Andreas Scheuer seine Visionen von fliegenden Taxis. Der Bundesverkehrsminister geht sogar noch einen Schritt weiter in der Konkretisierung seiner Pläne.

Lösung für Abgasthematik binnen 14 Tagen gefordert.

Nach fünf Jahren Ehe gehen Verkehrsminister Andreas Scheuer und seine Frau Sabine einem Bericht zufolge getrennte Wege: Der Anwalt des Paares bestätigte der "Bild"-Zeitung die Trennung.

Entwicklung soll bis zum 1. September abgeschlossen sein.