Michael Kretschmer

Erst ein halbes Jahr ist die große Koalition aus CDU, CSU und SPD im Amt. Und trotzdem liegen bei einigen schon die Nerven blank. Doch von Krise will Innenminister Seehofer nichts wissen. Auf die Nerven gehen ihm aber die Presse und die AfD.

Verfassungsschutz-Präsident Maaßen muss sich nach seinen umstrittenen Worten zu den fremdenfeindlichen Vorgängen in Chemnitz im Bundestag erklären. Sein Bericht ist ein Versuch, vieles klarzustellen. Ob das Innenminister Seehofer und den Abgeordneten reicht?

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat den antisemitischen Angriff auf einen Restaurantbetreiber in Chemnitz scharf kritisiert. Währenddessen blieb die Beteiligung bei neuen Demonstrationen in der sächsischen Stadt niedrig. Das Opfer der Attacke will sich von den Extremisten nicht einschüchtern lassen.

Angela Merkel hat die Ereignisse in Chemnitz erneut verurteilt. Damit reagierte sie auf Vorwürfe von AfD-Chef Jörg Meuthen. Und auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte der Wortwahl der Kanzlerin zuvor widersprochen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) verteidigt in Regierungserklärung die Arbeit der Polizei in Chemnitz. Zudem macht er aber auch eine umstrittene Aussage. Demnach habe es "keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome". Das sieht aber selbst Kanzlerin Angela Merkel so. 

Chemnitz wird zum Talkshow-Dauerbrenner: Wie schon einige ihrer Kollegen diskutierte am Sonntagabend auch Anne Will mit ihren Gästen über die rechten Ausschreitungen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verteidigte die sächsische Polizei vehement - und untermauerte so letztendlich ausgerechnet die Argumente der Kritiker. 

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sucht den Dialog mit den Chemnitzern - und erntet Beifall, von draußen aber auch Buh-Rufe. In Berlin und Münstern gehen währenddessen Menschen gegen Rechts auf die Straße. Und die Hinweise, wer die unrechtmäßige Veröffentlichung des Haftbefehls zu verantworten hat, verdichten sich.

Chemnitz kommt nicht zu Ruhe. Erneut treffen sich hunderte Demonstranten zum Protest, nachdem die rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz dazu aufgerufen hatte. Währenddessen trifft sich Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Bürgern zum Dialog.

Sachsen kommt wegen der Vorkommnisse in Chemnitz nicht aus den Schlagzeilen. Nun kommt Ministerpräsident Kretschmer in die Stadt. Zeitgleich wollen Rechtspopulisten demonstrieren. Zu Wort gemeldet hat sich jetzt auch ein prominenter Vorgänger Kretschmers.

Stach die Polizei in Sachsen das brisante Dokument durch? Im Internet kursiert der angebliche Haftbefehl gegen einen der mutmaßlichen Messerstecher von Chemnitz. In rechten Kreisen verbreitet sich das Dokument in Windeseile, Ministerpräsident Kretschmer spricht von einer Straftat, sein Stellvertreter weiß: Sollte der Haftbefehl von der Polizei geleakt worden sein, "haben wir ein dickeres Problem".

Ein Gewaltexzess der rechten Szene wie in Chemnitz darf sich nicht wiederholen - da sind sich Politiker aller Parteien einig. Doch was tun gegen den Mob? Erste Antworten: 

Nach den jüngsten Ausschreitungen in Chemnitz steht die Polizei in teils starker Kritik. Jetzt wurde bekannt: Der Verfassungsschutz hat bereits im Vorfeld vor mehreren tausend Neonazis gewarnt. Trotzdem gab es beim Einsatz Personalmangel. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht dennoch von einem "super Job".

Der gewaltsame Tod eines Mannes am Rande des Chemnitzer Stadtfestes wird von Rechtsextremen zur Stimmungsmache gegen Ausländer genutzt. Die Polizei wirkt überfordert. Wie reagieren Behörden und Politik jetzt auf die offensichtlich gut vernetzte rechtsextreme Szene? Und: Sind weitere Aufmärsche zu erwarten?

Ein LKA-Mann geht privat auf eine Pegida-Demonstration - und sorgt dafür, dass die Polizei ein Fernsehteam an der Arbeit hindert. Der Vorfall aus Dresden hat eine hitzige Diskussion um Pressefreiheit und die Haltung der Polizei in Sachsen ausgelöst. Jetzt hat sich sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wort gemeldet.  

Ein Vorfall aus Sachsen führt zu einer deutschlandweiten Diskussion:Ein Pegida-Anhänger fordert Polizisten auf, ein Fernsehteam zu kontrollieren, das daraufhin eine Dreiviertelstunde festgehalten wird. Dann wird klar: Der Mann ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts.

Nach dem umstrittenen Einsatz gegen ZDF-Journalisten bei einer Pegida-Demonstration in Sachsen setzte es viel Kritik und Spott. Nun kommen neue Details ans Licht: Ein gefilmter Pegida-Sympathisant ist Mitarbeiter des Landeskriminalamts. Die Justizministerin fordert dringende Aufklärung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte mit ihrem Besuch in Sachsen keine Lustfahrt vor sich. Im Freistaat erhitzte ihre Person die Gemüter bei den PEGIDA-Veranstaltungen in Dresden und war Zielscheibe des AfD-Wahlkampfes beim Einzug in den sächsischen Landtag. Ein Jahr vor dem nächsten Urnengang besuchte die CDU-Chefin ihre Parteifreunde, die Angst haben rechts überholt zu werden.

Millionen ermordete Juden, Millionen Kriegstote - dafür zeichneten die Nationalsozialisten verantwortlich. AfD-Chef Gauland bekennt sich bei einer Veranstaltung zwar zur Verantwortung hierfür, verharmlost die NS-Zeit dann aber. Die Empörung folgt umgehend.

Das Durchsickern erster Personalien stößt einigen im SPD-Vorstand übel auf. Am Freitag nun will die Parteispitze Klarheit schaffen. Unklar blieb bis zuletzt die Besetzung insbesondere zweier Ressorts.

Tausende Dresdner haben am 73. Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg mit einer Menschenkette ein Zeichen für Frieden und Versöhnung gesetzt.

Im sächsischen Görlitz wackeln nicht nur Siemens-Jobs. Auch im dortigen Bombardier-Werk laufen Umstrukturierungen. Zusätzlich beunruhigt die Lausitz das Zurückfahren der ...

Die "Groko"-Sondierer aus dem Bereich Klima und Umwelt wollen Deutschlands für 2020 gestecktes Ziel zur Senkung des CO2-Ausstoßes offenbar fallen lassen. Ein Versprechen Angela Merkels wäre damit gebrochen. 

Die Hürden für eine neue große Koalition sind groß. Der Erfolgs- und Reformdruck bei den Sondierungen aber ist vielleicht noch größer. Die Spitzen von Union und SPD verbreiten ...

Haben die Parteien denn gar nichts gelernt? Noch vor Beginn der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD werden über die Presse die ersten öffentlichen Giftpfeile abgeschossen. Parallelen zu den Jamaika-Verhandlungen werden offensichtlich.

Seit 27 Jahren regiert die CDU in Sachsen - und hat Deutschtümelei zugelassen wie kaum anderswo. Jetzt punktet die AfD. Schuld ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich, ändern dürfte auch sein Rücktritt wenig.