Internationaler Währungsfonds

Das EU-Parlament hat sich mit großer Mehrheit für die bisherige IWF-Chefin Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China schaukelt sich weiter hoch. Peking dreht an der Währungsschraube, die Märkte beben, der US-Präsident zürnt über Twitter. Dann holt seine Regierung zum Gegenschlag aus.

Die Europäer haben sich auf eine gemeinsame Kandidatin als neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. Die Bulgarin Kristalina Georgiewa setzte sich gegen Jeroen Dijsselbloem durch. Für die 65-Jährige müssten allerdings die Regeln des IWF geändert werden.

Indien ist die weltweit am schnellsten wachsende Volkswirtschaft und macht keinen Hehl aus seinem Großmacht-Anspruch. Unterschätzen wir Indiens Rolle auf der Weltbühne und ist das Land als Partner für den Westen vielleicht sogar attraktiver als China? Wir haben einen Experten dazu befragt.

Unser Geld könnte bald weniger wert sein - zumindest wenn es nach den Plänen des Internationalen Währungsfonds geht.

Die Einnahmen des Staats sprudeln, 2018 wurde zum Rekordjahr. Trotzdem hält die Regierung stoisch an der "schwarzen Null" fest, statt große Investitionen voranzutreiben. Die Kritik daran wird immer lauter.

US-Präsident Donald Trump hat den Globalisierungsskeptiker David Malpass als neuen Chef der Weltbank vorgeschlagen. Beim "Kandidaten-Casting" hatte seine Tochter Ivanka mitgewirkt. Die Personalie stößt allerdings auf große Vorbehalte.

Das Herbeischaffen der internationalen Hilfsgüter wird zur ersten Bewährungsprobe für den Interimspräsidenten. Gelingt es Guaidó, die Lieferungen ins Land zu bringen, dürfte das seine Position stärken. Und auch die Soldaten könnten sich elegant aus der Affäre ziehen.

Das Weltwirtschafsforum in Davos dient auch als Stimmungsbarometer für die kommenden Monate. Die Aussichten sind alles andere als rosig, vor allem, weil einer der wichtigsten Personen bei der internationalen Zusammenkunft fehlt.

In ihrer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen leidenschaftlichen Appell an die Weltöffentlichkeit gerichtet.

Dieser Rücktritt kommt überraschend: Jim Yong Kim wird von Februar an nicht mehr die Weltbank führen. Gegen den Amerikaner mit koreanischen Wurzeln hatte es schon länger eine interne Opposition gegeben.

Die Finanzkrise vor gut zehn Jahren kostete Millionen Menschen den Job und brachte die Eurozone an den Rand des Zusammenbruchs. Damit so etwas nie wieder passiert, bringen die EU-Chefs nun erste Reformen auf den Weg.

Vielerorts sind die Eigenheimpreise rasant gestiegen, in vielen Städten gibt es spekulative Überbewertungen – da sind sich Ökonomen einig. Diese Entwicklung befeuert die Debatte um eine Immobilienblase. Eine Bank sieht vor allem zwei deutsche Großstädte gefährdet.

Die Chefin des IWF ruft die G20-Staaten zur Vernunft bei Zollpolitik auf.

Schon wieder Pech mit einem Regierungs-Airbus: Nach nur einer Stunde Flugzeit muss Kanzlerin Angela Merkel ihre Reise zum G20-Gipfel nach Argentinien unterbrechen. Offen war, welche Auswirkungen die Panne auf ihre Teilnahme an dem Gipfel hat.

Der aktuelle Aufschwung läuft ungewöhnlich lang. Nun trüben sich die Aussichten ein. Was bedeutet das für Wirtschaft und Arbeitnehmer?

Der Druck auf Saudi-Arabien wird immer größer: Der türkische Staatspräsident Erdogan findet im Fall Khashoggi klare Worte und prangert die Führung in Riad an. Auch die internationale Gemeinschaft fordert eine umgehende Aufklärung. 

Vizekanzler Olaf Scholz wird Opfer eines "Nager-Gates". Hungrige Tiere gelangen in den in Indonesien geparkten Regierungsflieger. Der Minister muss mit einigen Umwegen per Linie von der Tagung des IWF zurückfliegen. Seine überstürzte Abreise sorgt für Kopfschütteln.

Die populistische Politik ausgerechnet in der größten Volkswirtschaft der Welt und der Handelskrieg mit China als Nummer zwei beunruhigen die Globalisierer. IWF-Chefin Lagarde hat nun eine klare Botschaft für US-Präsident Trump: "Reparieren, nicht zerstören."

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht nur mit China in einen Handelskrieg verstrickt. Die Auswirkungen sind schon jetzt zu spüren - und bremsen die Weltwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der Internationale Währungsfonds. Weitere Schocks sind nicht auszuschließen. 

Nach fast zehn Jahren Finanzspritzen aus Brüssel muss Griechenland ab Montag wieder weitgehend allein zurechtkommen: Der Rettungsschirm läuft aus. Deutschland gehörte zu den größten Geldgebern - es trägt zwar noch Risiken, hat aber auch vom ESM profitiert.

Das von einer schweren Wirtschaftskrise geplagte Venezuela steuert nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf eine Inflation von einer Million Prozent bis zum Ende dieses Jahres zu.

China hat mit drastischen Worten auf die von Donald Trump verhängten US-Strafzölle auf chinesische Importe reagiert. Man habe den "notwendigen Gegenangriff" im "größten Handelskrieg in der Wirtschaftsgeschichte" gestartet. Experten befürchten eine Eskalationsspirale.

Auch wenn es angesichts der Diskussionen in der deutschen Politik kaum zu glauben ist: Deutschland geht es gut. Zu dieser Erkenntnis kam nun der Internationale Währungsfonds (IWF). Doch am Horizont sehen die Experten tatsächlich Grund zur Sorge.