Washington

Hat US-Präsident Trump das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt, um seinem Vorgänger Obama eins auszuwischen? Das legt ein an die Presse durchgesickerter Bericht des britischen Botschafters in den USA nahe. Auch für Premierministerkandidat Johnson wird die Sache unangenehm.

Erneut sind geheime Memos des früheren britischen Botschafters Kim Darroch zu US-Präsident Donald Trump an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach zog sich Trump im Mai 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück, weil dieses von seinem Vorgänger Obama stammte. 

Ein russisches Waffensystem mit empfindlichen Radaren innerhalb des Nato-Luftraums - darin sehen die USA ein großes Sicherheitsrisiko. Allen Warnungen zum Trotz hat die umstrittene Lieferung russischer S-400-Raketen an die Türkei begonnen. Nun droht Washington Ankara mit Konsequenzen.

Wie ein Damoklesschwert hängt die Drohung mit höheren US-Zöllen über der deutschen Autobranche. Das würde vor allem deutsche Hersteller treffen. Der Bundeswirtschaftsminister ist auf schwieriger Mission.

Panzer in Washington, Kampfjets fliegen über die National Mall: US-Präsident Trump macht aus dem traditionell unpolitischen Unabhängigkeitstag eine Militärschau. Auch wenn Trump zur Einheit aufruft: Aus Sicht seiner Kritikern hat er den Feiertag gekapert.

Traditionell begehen die USA ihren Nationalfeiertag weder politisch noch militärisch. Doch Donald Trump hat in diesem Jahr das Gegenteil vor: Panzer auffahren, Kampfflugzeuge zur Schau stellen, ein gigantisches Feuerwerk und " eine Ansprache Ihres Lieblingspräsidenten". Kritiker laufen Sturm, nicht zuletzt, weil sie massive Kosten befürchten. 

Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington. Wie geht es weiter?

Die USA lassen bei ihren Handelskonflikten keine Verschnaufpausen zu. Nachdem am Wochenende beim G20-Gipfel ein "Waffenstillstand" mit China ausgemacht wurde, ist nun die EU an der Reihe. Es geht wieder um den alten Streit: um illegale Staatshilfen beim Flugzeugbau, die nun milliardenschwere Sonderzölle nach sich ziehen könnten.

US-Präsident Donald Trump will bei den Feiern zum amerikanischen Unabhängigkeitstag in Washington an diesem Donnerstag Panzer auffahren lassen. Außerdem will er eine Rede halten und die "besten Kampfflugzeuge der Welt und auch andere Flugzeuge" über die Feierlichkeiten fliegen lassen.

Ein 71-jähriger hat in Washington ein Ehepaar überfahren. Die Deutschen lagen am See in einem Park, als der betrunkene Autofahrer sie überfuhr. Nun muss sich der Mann vor Gericht verantworten.

Ein Angriff der USA auf den Iran steht unmittelbar bevor, dann sagt ihn Präsident Trump in letzter Minute ab. Endgültig gebannt ist die Gefahr eines Krieges damit nicht. Der Konflikt bleibt ungelöst.

Die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch einmal verschärft. Nach Meinung internationaler Medien ist die Lage gefährlich wie lange nicht. 

Die Amerikaner wollen mehr Truppen nach Polen schicken und dafür vielleicht Soldaten aus Deutschland abziehen. US-Präsident Trump beschwert sich seit langem massiv, Deutschland gebe zu wenig für sein Militär aus. Russland gefallen die neuen Truppenpläne nicht.

Bei einem Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Washington hat Donald Trump erklärt, dass er eine Verlegung von US-Truppen von Deutschland nach Polen in Erwägung ziehe. Zudem erneute der US-Präsident seine Kritik an den Militärausgaben der Bundesrepublik.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Warenimporte aus Mexiko sollten am Montag kommen, nun sind sie zunächst vom Tisch. Darauf einigten sich beide Länder. Die Regierung in Mexiko will im Gegenzug mehr gegen illegale Migration tun und Grenzkontrollen verschärfen.

In Washington wird fieberhaft über Zölle für Importe aus Mexiko verhandelt. Donald Trump an Bord der Air Force One wird ständig gebrieft. Auf dem Rückflug aus Irland sieht er "gute Chancen" auf einen Deal.

Die USA fordern von Mexiko, gegen illegale Einwanderung vorzugehen - ansonsten treten bereits am Montag Strafzölle in Kraft. Seit Tagen wird in Washington nun fieberhaft verhandelt. Um die amerikanische Regierung zu besänftigen, hat Mexiko nun Maßnahmen eingeleitet, um die Zuwanderer in die USA zu stoppen.

US-Präsident Donald Trump möchte den Grenzstreit mit Mexiko mit Strafzöllen lösen. Das bringt nicht nur den Nachbarn auf die Palme, sondern auch die Wirtschaft in den USA. Trump wehrt sich gegen die Kritik. Dabei hat sich der US-Präsident gegen den Rat mehrerer Berater durchgesetzt.

US-Präsident Donald Trump hat Mexiko mit Strafzöllen gedroht. Die mexikanische Regierung lässt sich das aber nicht gefallen und wehrt diese ab. ​​​​​​​Im Handelskonflikt der USA mit China erreichen die Spannungen einen neuen Höhepunkt.

Bei ihrer Rede vor Absolventen der US-Eliteuni Harvard dürfte Angela Merkel der Applaus sicher sein. Es wird um ihre Lebenserfahrungen gehen und um die Lehren daraus. Bemerkenswert ist, wen die Kanzlerin bei ihrem Besuch in den USA nicht trifft.

Zwei Jahre arbeitete Robert Mueller im Verborgenen. Still untersuchte der Sonderermittler mögliche Verwicklungen zwischen dem Trump-Lager und Russland. Nun spricht er zum ersten und vielleicht letzten Mal öffentlich - und hinterlässt eine bemerkenswerte Botschaft.

Donald Trump will den Brexit - und trifft bei seinem Staatsbesuch in Großbritannien auf eine Premierministerin, die exakt daran zerbrach. US-Neoliberale und Brexiteers träumen von einer deregulierten Wirtschaftsbrücke über den Atlantik. Ohne die Zwangsjacke EU.

Es geht um politischen Einfluss, Vormachtstellungen und Bodenschätze: Im Streit mit dem Iran wächst die Angst vor einem Krieg, die Lage ist ernst. Doch aus Washington kommen nach Tagen der großen Töne nun inzwischen nachdenklichere Stimmen.

Der US-Präsident und Ungarns starker Mann haben einiges gemeinsam. Nun ist der Budapester Ministerpräsident zu Gast im Weißen Haus. Den Handshake mit Donald Trump wird Viktor Orban wohl als Freibrief für seine umstrittene Politik deuten.