Piratenpartei

Die Piratenpartei Deutschland ist eine junge Partei – sie wurde erst im Jahr 2006 gegründet und zählt zu den Kleinparteien. Aktuell hat sie etwa 9.000 Mitglieder. Es gab auch schon Zeiten, als 35.000 Menschen in der Piratenpartei aktiv waren (Höchststand im September 2012). Die Piraten verstehen sich als Partei der Informationsgesellschaft, die in ihr Grundsatz- und Wahlprogramm Punkte wie Stärkung der Bürgerrechte, Transparenz des Staatswesens, Patent- und Urheberrecht, Bildung und Wissenschaft sowie Europapolitik aufgenommen haben. Bislang war die Piratenpartei noch an keiner Regierung beteiligt. 2017 stellte sie zum ersten Mal einen Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten – zusammen mit „Die Partei“ schlugen sie Engelbert Sonneborn vor, den Vater des Satirikers Martin Sonneborn. Er erhielt 0,8 Prozent der Stimmen. Parteivorsitzender ist Carsten Sawosch, der Hauptsitz ist Berlin. Die Piraten sind links-liberal und progressiv ausgerichtet.

Die anstehende Europawahl wird derzeit gerne als "Schicksalswahl" bezeichnet. Den großen Parteien in Deutschland könnte zumindest eine herbe Niederlage drohen. Profitieren würden demnach vor allem die kleineren Parteien. 

Dass eine junge Polizistin im Einsatz lebensgefährlich verletzt wurde, versetzt einen Bundestagskandidaten der Piratenpartei in Feierlaune. Thomas Goedes Tweet zum Vorfall in München müsse Konsequenzen nach sich ziehen, fordern Parteimitglieder.

Frank-Walter Steinmeier ist im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt worden. Der SPD-Politiker übernimmt damit das höchste Amt im Staat von Joachim Gauck. Steinmeier erhielt knapp 75 Prozent der Stimmen. Doch die anderen Kandidaten schnitten überraschend gut ab.

Nach dem Einzug in das Europaparlament und einem fast zweistelligen Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen, erobert die Alternative für Deutschland (AfD) nun auch die Landesparlamente in Thüringen und Brandenburg. Ob die AfD auf dem Weg zu einer neuen Volkspartei ist oder nur ein kurzfristiges Phänomen, erklärt der Erfurter Politikprofessor André Brodocz.

Wie schlugen sich Merkel und Steinbrück beim TV-Duell in den Augen der Netzgemeinde? Im "Twitter-Splitter" stellen wir Ihnen die besten Kommentare zu aktuellen Themen aus dem Internet vor.

Von "Keine Experimente" (CDU) und "Reichtum für alle" (Linke) bis zum Eklat um "Das Wir entscheidet" (SPD): alte und neue Slogans zur Bundestagswahl.

Vereinter Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde: Die Erstplatzierten der Landeslisten der Piratenpartei sollen den Bundestag entern.

Noch vor Monaten rangierten sie bei 13 Prozent, doch dann folgte der Absturz. Zuletzt fielen die Freibeuter nur noch durch Dauerzoff und Selbstzerfleischung auf. Auf dem Bundesparteitag im bayerischen Neumarkt soll am Wochenende der Befreiungsschlag gelingen. Lässt sich der Absturz noch stoppen?

In Deutschland sind mehr Waffen im Umlauf, als viele denken.

Fortschrittlich und bürgernah oder monothematisch und unbedarft: Die Piratenpartei ist auf Erfolgskurs - und spaltet die Gemüter. Sind die Piraten die neuen "Grünen" oder eine Eintagsfliege?