Brüssel

Er gab sich nach seiner Corona-Infektion noch optimistisch, wirkte aber schon angeschlagen. Jetzt hat sich Boris Johnsons Zustand so stark verschlechtert, dass er auf die Intensivstation musste.  Alle News zum Coronavirus im Live-Ticker.

Die Coronavirus-Krise hat Europa voll erfasst. Zugleich tauchen auch immer mehr falsche Meldungen zum Virus auf. Ein internes EU-Dokument sieht dahinter nun vielfach einen Urheber: Russland.

In der Türkei leben inzwischen fast vier Millionen Syrer. Doch die Gastfreundschaft gegenüber den Geflüchteten schwindet und stellt Europa damit vor ein Problem. Ein Blick auf die türkische Perspektive.

Gerettet ist das EU-Türkei-Abkommen nach dem Treffen zwischen Erdogan und den EU-Spitzen nicht. Kommissionschefin von der Leyen sprach dennoch von konstruktiven Gesprächen. Nach knapp zwei Stunden waren sie schon vorbei.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will laut Medienberichten am Montag nach Brüssel reisen. Dort soll es um die aktuelle Flüchtlingslage an der griechisch-türkischen Grenze gehen. Indes knüpft die EU ein neues Abkommen mit der Türkei an klare Vorgaben: Die "erpresserische Politik Ankaras" müsse eingestellt werden.

Auf nicht notwendige Reisen in besonders betroffene Regionen in Italien, aber auch in Nordrhein-Westfalen sollte man verzichten, sagte Jens Spahn am Freitag am Rande der Treffen der EU-Gesundheitsminister in Brüssel. Die Grenzen in der Europäischen Union sollten aber offen bleiben.

Die Türkei schickt Tausende Flüchtlinge an die Grenze und erpresst damit Europa. Bei „Maybrit Illner“ macht ein Migrationsexperte auch das „katastrophale Versagen“ Brüssels mitverantwortlich für die zugespitzte Lage an der EU-Außengrenze. Und steht mit seiner Meinung nicht allein.

Greta Thunberg war zu Gast bei der EU in Brüssel und nahm dort an einer Sitzung der EU-Kommission teil. In ihrer Rede kritisierte sie vor allem den "Green Deal", das Klimagesetz der EU. 

Die Türkei hat ihre Grenze zur EU geöffnet, um so ein Entgegenkommen Europas in der Flüchtlingsfrage und dessen Beistand im Syrien-Krieg zu erreichen. Lachender Dritter der ganzen Situation ist Russland.

EU-Unterhändler Michel Barnier hat der britischen Regierung Bedingungen für ein ehrgeiziges Freihandelsabkommen nach dem Brexit angekündigt. Voraussetzung seien die Einhaltung gleicher Wettbewerbsbedingungen und eine Einigung auf Fischereirechte, sagte Barnier am Montag in Brüssel. 

Viele Deutsche halten den Brexit für ein historisches Eigentor der Briten. Doch es könnte auch ein Überraschungserfolg werden - und der Anfang vom Ende der EU.

Großbritannien ist aus der Europäischen Union ausgeschieden. Bis hierhin war es ein langer und steiniger Weg. Doch was jetzt kommt, wird nicht einfacher. Eher im Gegenteil. Und die Zeit drängt.

Ab Mitternacht ist die Europäische Union eine andere: Nach genau 47 Jahren und 30 Tagen verlässt Großbritannien den Staatenbund. Und das Machtgefüge in Europa wird sich massiv verändern.

Der historische Moment ist gekommen: Großbritannien hat in der Nacht auf Samstag um 0 Uhr die Europäische Union verlassen. Wir verfolgen die Ereignisse am Tag eins des Brexit hier im Live-Blog.

Der Weg für den Brexit ist endgültig frei. Die Europäische Union schloss am Donnerstag die Ratifizierung des Austrittsabkommens ab, wie der Rat den Mitgliedsstaaten mitteilte. In der Nacht zum Samstag wird Großbritannien die EU somit nach fast 50 Jahren verlassen. Doch der Streit um den Brexit ist damit nicht beendet.

Nun bleiben weniger als zwei Tage, dann verlässt Großbritannien tatsächlich die Europäische Union. Für viele in Brüssel und London ein trauriges Finale.

Zwei Tage vor dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat auch das Europaparlament das EU-Austrittsabkommen bei einer Sitzung in Brüssel ratifiziert und den Brexit endgültig besiegelt.

Ein Weg zu Frieden in Libyen ist möglich - wenn alle Beteiligten ihre eigenen Beschlüsse ernst nehmen.

Europa soll bis 2050 klimaneutral werden. Doch das kostet Geld. Konkret: Tausend Milliarden Euro. Und wo der Betrag herkommen soll, ist noch unklar.

Der Iran-Konflikt und der Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran sind die Hauptthemen beim Treffen der EU-Außenminister in Brüssel gewesen. Anders als die USA setzt Europa auf Dialog statt Sanktionen. 

Das britische Unterhaus hat am Donnerstag das Gesetz zur Ratifizierung des Brexit-Abkommens verabschiedet.

Der EU-Türkei-Deal wurde vor mehr als drei Jahren beschlossen. Bald sind die vereinbarten Gelder ausgezahlt, und es stellt sich die Frage: Wie geht es weiter zwischen Berlin, Brüssel und Ankara? Im Interview spricht Gerald Knaus, Architekt des Abkommens, über die Illusion einer gesamteuropäischen Lösung, den drohenden Zusammenbruch des griechischen Asylsystems und rote Linien der EU in der Zusammenarbeit mit der Türkei. 

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: ein Europa, das Großbritanniens Wahlmotive nicht versteht, Verkehrsminister Andreas Scheuer in der Zange - und die Warnung eines Toten.

Der EU-Haushalt ist in dieser Woche Thema beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Dabei stellen der Brexit und neue drängende Aufgaben wie der Klimaschutz die Mitgliedstaaten vor besondere Herausforderungen. Politikwissenschaftler Peter Becker erklärt, ob sie sich trotzdem einigen werden.