BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

CSU-Chef Horst Seehofer, der unter anderem in der Migration die "Mutter aller Probleme" erkannt haben wollte, räumt nun nach dem bayerischen Wahl-Debakel Fehler ein.

Als Konsequenz aus der Affäre um das Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer die Behördenleisterin Jutta Cordt im Sommer entlassen. Nun holt er die Beamtin in sein Ministerium zurück.

Kaum ein Treffen der EU-Spitzen ohne Migration auf der Tagesordnung. EU-Ratschef Tusk will das Thema bei diesem Gipfel zwar klein halten. Die Probleme sind aber längst nicht gelöst. Klappt es in Salzburg?

Der Bürgerkrieg in Syrien könnte bald beendet sein. Für viele syrische Flüchtlinge in Deutschland dürfte das aber noch kein Grund zur Rückkehr sein: Solange das Regime von Präsident Baschar al-Assad an der Macht ist, droht ihnen in ihrer Heimat weiterhin Gefahr.

Die 2016 noch mögliche Abschiebung des mutmaßlichen Messerstechers von Chemnitz ist laut einem Bericht aufgrund eines Aktenfehlers unterblieben. 

Horst Seehofer soll in einer CSU-internen Runde Migration als die "Mutter aller Probleme" in Deutschland bezeichnet haben. Dieser Aussage hat Kanzlerin Angela Merkel nun widersprochen. Zustimmung erntet der Bundesinnenminister von Seiten der AfD.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Medienberichten zufolge die Migration als "Mutter aller Probleme" bezeichnet und Verständnis für die Demonstranten in Sachsen gezeigt.

Die Migration ist Schlüsselthema in Angela Merkels Kanzlerschaft. In Senegal, Ghana und Nigeria will sie vor allem den Kampf gegen Fluchtursachen vorantreiben. Kann ihr Rezept erfolgreich sein?

Dass bei der Bamf-Außenstelle in Bremen nicht alles korrekt lief, gilt als unstrittig. Doch wie groß ist der Skandal wirklich? Zumindest die interne Prüfung durch die Nürnberger Behörde ist jetzt abgeschlossen.

Kirchenasyl kann Geflüchteten neue Hoffnung geben. Doch die Kirchengemeinden halten sich in vielen Fällen nicht an die mit dem Bundesflüchtlingsamt vereinbarten Vorgaben - mit drastischen Folgen. 

In Deutschland sind Asylverfahren heute im Durchschnitt schneller abgeschlossen als vor einem Jahr. Das liegt vor allem daran, dass weniger neue Fälle hinzukommen. Die Einführung der "beschleunigten Verfahren" hat hingegen kaum etwas gebracht. 

Ricarda Brandts, Nordrhein-Westfalens ranghöchste Richterin, erhebt im Fall des rechtswidrig abgeschobenen Sami A. schwere Vorwürfe. Sie erklärt, wie es dazu kommen konnte und welche Folgen der Fall hat. Im Interview richtet sie ihren Blick auch auf das Verhalten von Politikern.

Der als Gefährder eingestufte und abgeschobene Tunesier Sami A. muss nach Deutschland zurückgeholt werden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen widersprach damit einem Antrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

Bayern hat offenbar einen Uiguren nach China abgeschoben, obwohl diese Volksgruppe dort verfolgt wird. Die verantwortlichen Behörden sprechen von einer Panne. Ein Fax sei verloren gegangen. 

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

In Bayern gehen die umstrittenen sogenannten "Anker-Zentren" in Betrieb. Der Freistaat setzt damit eines der zentralen Asylprojekte von Bundesinnenminister Seehofer um - und will Vorbild sein für schnellere Asylentscheidungen. Doch die Kritik verstummt nicht.

Derzeit sind falsche Mitarbeiter unterwegs, die Flüchtlinge befragen.

Migranten schneller abschieben, wenn sie kein Bleiberecht haben: Das ist das erklärte Ziel von Horst Seehofer. Fast hätte ihn der Weg dahin das Amt als Innenminister gekostet. Bayern setzt nun als erstes Bundesland eines von Seehofers zentralen Asylprojekten um.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will einen wohl unrechtmäßig abgeschobenen Asylbewerber aus Afghanistan zurückholen. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat jedenfalls seine Zweifel. Und der Deutsche Anwaltverein ist empört.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmaßlichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

Selten hat ein Fall für so viel Streit zwischen Behörden geführt wie dieser: Erst wird der tunesische Gefährder Sami A. abgeschoben, dann soll er doch wieder zurück nach Deutschland, weil es ein Gericht so will. Doch gegen seine Rückkehr regt sich Widerstand – nicht nur in Deutschland.

Mit reichlich Verspätung hat Horst Seehofer seinen bereits vorab vieldiskutierten "Masterplan Migration" in Berlin vorgestellt. Zwar wurden Teile des Inhalts bereits durchgestochen, einzelne der 63 Punkte seines Konzepts waren jedoch bis zuletzt unbekannt.