BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ricarda Brandts, Nordrhein-Westfalens ranghöchste Richterin, erhebt im Fall des rechtswidrig abgeschobenen Sami A. schwere Vorwürfe. Sie erklärt, wie es dazu kommen konnte und welche Folgen der Fall hat. Im Interview richtet sie ihren Blick auch auf das Verhalten von Politikern.

Der als Gefährder eingestufte und abgeschobene Tunesier Sami A. muss nach Deutschland zurückgeholt werden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen widersprach damit einem Antrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf).

Bayern hat offenbar einen Uiguren nach China abgeschoben, obwohl diese Volksgruppe dort verfolgt wird. Die verantwortlichen Behörden sprechen von einer Panne. Ein Fax sei verloren gegangen. 

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

In Bayern gehen die umstrittenen sogenannten "Anker-Zentren" in Betrieb. Der Freistaat setzt damit eines der zentralen Asylprojekte von Bundesinnenminister Seehofer um - und will Vorbild sein für schnellere Asylentscheidungen. Doch die Kritik verstummt nicht.

Derzeit sind falsche Mitarbeiter unterwegs, die Flüchtlinge befragen.

Migranten schneller abschieben, wenn sie kein Bleiberecht haben: Das ist das erklärte Ziel von Horst Seehofer. Fast hätte ihn der Weg dahin das Amt als Innenminister gekostet. Bayern setzt nun als erstes Bundesland eines von Seehofers zentralen Asylprojekten um.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will einen wohl unrechtmäßig abgeschobenen Asylbewerber aus Afghanistan zurückholen. Das bestätigte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat jedenfalls seine Zweifel. Und der Deutsche Anwaltverein ist empört.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmaßlichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

Selten hat ein Fall für so viel Streit zwischen Behörden geführt wie dieser: Erst wird der tunesische Gefährder Sami A. abgeschoben, dann soll er doch wieder zurück nach Deutschland, weil es ein Gericht so will. Doch gegen seine Rückkehr regt sich Widerstand – nicht nur in Deutschland.

Mit reichlich Verspätung hat Horst Seehofer seinen bereits vorab vieldiskutierten "Masterplan Migration" in Berlin vorgestellt. Zwar wurden Teile des Inhalts bereits durchgestochen, einzelne der 63 Punkte seines Konzepts waren jedoch bis zuletzt unbekannt.

Es gibt eine Einigung der Koalition im Asylstreit - dabei geht es vor allem um die Abweisung von Flüchtlingen, die bereits in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt haben und für die Deutschland deswegen nicht zuständig ist. Was aber passiert mit den Geflüchteten, die in Deutschland einen Asylantrag stellen? Bisher werden sie dezentral untergebracht. Das soll sich ändern.  

Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein Paket gegen illegale Migration und eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt.

Er soll einst der Leibwächter des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden gewesen sein. Nun wurde Sami A. in Bochum festgenommen. Der mutmaßliche Islamist soll nach Tunesien abgeschoben werden.

In der Affäre um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat die Polizei hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" E-Mails gesichert, die die frühere Leiterin der Bremer Bamf-Außenstelle belasten.

Der Asylstreit in der Union führte bei Sandra Maischberger zu einer hitzigen Debatte. Als CSU-Generalsekretär Markus Blume zugab, Horst Seehofers Masterplan Migration selbst noch gar nicht zu kennen, CSU-intern aber dennoch dafür gestimmt zu haben, platzte Grünen-Chef Robert Habeck der Kragen. 

Innenminister Horst Seehofer will das überlastete Flüchtlingsbundesamt komplett umkrempeln. Die alte Chefin muss gehen, ein neuer Leiter ist gefunden. Er steht vor großen Herausforderungen.

Die Affäre um Unregelmäßigkeiten im Bundesamtes für Migration (Bamf) hat sich zur Bewährungsprobe für Bundesinnenminister Horst Seehofer entwickelt. Nach der Trennung von der ehemaligen Leiterin Jutta Cordt, geht es nun um einen Neuanfang. Umfassende Neustrukturierungen sollen schnellere und zuverlässige Entscheidungen garantieren.

Was - und wann - wusste Angela Merkel von den Missständen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge? FDP und AfD wollen das per Untersuchungsausschuss klären, die Grünen einen Auftritt der Kanzlerin im Innenausschuss. Haben die Verantwortlichen zu spät reagiert?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war einem Bericht zufolge seit vergangenem Jahr über die Überforderung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) informiert.

Bundesminister sieht in Bamf-Affäre keine Verantwortung bei sich.

Der Skandal um massenhaft fehlerhafte Asylbescheide in Bremen hat das Vertrauen in den Rechtsstaat erschüttert. Was wusste die Kanzlerin? Wie soll künftig mit Flüchtlingen verfahren werden? Viel Futter für eine spannende Debatte bei "Maybrit Illner". Mehr aktuelle New

Bundesinnenminister Seehofer will die Asylverfahren reformieren. Notfalls auch per Gesetzesänderung. Doch daran, dass jeder Entscheider und jeder Amtsleiter eine Meinung dazu hat, wie viele Flüchtlinge Deutschland aufnehmen sollte, kann er nichts ändern.

Demütig trat Horst Seehofer vor den Innenausschuss des Bundestages und entschuldigte sich bei der deutschen Bevölkerung für den Bremer Asyl-Skandal. Zudem versprach der Bundesinnenminister eine lückenlose Aufklärung. FDP und AfD fordern einen Untersuchungsausschuss.

Das Bundesamt für Migration hat den nächsten Ärger im Haus. Erst der Bremer Asylskandal, nun wurde bekannt, dass Unbekannte vor einigen Wochen das IT-System der Behörde hacken wollten. Wer steckt dahinter?

Dem Innenminister bläst der Wind ins Gesicht. In der Bamf-Affäre bemüht sich Seehofer, das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen. Und bei den geplanten Asylzentren stockt es - das bayerische Vorbild gilt Kritikern als abschreckend.

Die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) trifft als Folge der Affäre um unrechtmäßige Asylbescheide ab sofort keine Asylentscheidungen mehr. Das teilte das Bundesinnenministerium mit.

Die Zahl der positiven Asylbescheide in Deutschland geht zurück. Nur noch etwas mehr als 32 Prozent der Bewerber werden als Schutzbedürftige angesehen. Vor zwei Jahren waren es noch über 62 Prozent. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge basiere der Rückgang "auf Einzelfälle".

In der Affäre um mutmaßlich massenhaft unzulässige Asylbescheide ermittelt die Staatsanwaltschaft laut einem "Bild"-Bericht gegen Behördenchefin Jutta Cordt. Mit Spannung wird auch erwartet, welche Konsequenzen Innenminister Seehofer aus dem Skandal zieht.

In der Affäre um positive Asylentscheidungen ohne ausreichende Gründe werden immer neue Details bekannt. Viele wussten von Unregelmäßigkeiten - der zuständige Minister lange nicht.

Macht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht ausreichend von der Widerrufsprüfung Gebrauch, die es ermöglicht, Fehler in der Entscheidung über Asylanträge zu korrigieren? Dieser Vorwurf geht aus einem internen Papier hervor. 

Neue Details zur Bremer Asyl-Affäre: Laut einem Medienbericht gab es wohl bereits 2014 Hinweise auf auffällige Asylentscheide. Der Leiter einer Außenstelle soll konkrete Fälle dokumentiert und weitergeleitet haben - ohne Konsequenzen.

Die schlechten Nachrichten beim Bamf reißen nicht ab: Mehr als 3000 Menschen sollen über die Bremer Außenstelle unrechtmäßig Asyl bekommen haben. Ein interner Bericht nennt neue Details und erhebt schwere Vorwürfe.

Kritik an Alexander Dobrindt: Der CSU-Spitzenmann sorgte mit einem Interview zur Abschiebungspolitik vor allem beim Koalitionspartner SPD für Aufregung.

Gangsterrap, Migration und kriminelle Machenschaften: Der Film "Familiye" zweier bisher unbekannter Deutschkurden birgt allerhand Zündstoff. Moritz Bleibtreu hat den Kinofilm produziert

Bis zu 200 Flüchtlinge verhindern die Abschiebung eines Migranten - teils gewaltsam, wie die Polizei sagt. Tage später können die Beamten den Gesuchten bei einem Großeinsatz fassen. Nun soll er Deutschland so schnell wie möglich verlassen. Aber das ist fraglich.

Mutmaßliche Asyl-Fehlentscheide in Bremen haben die Politik aufgescheucht. Das Innenministerium verspricht Aufklärung - und macht weitere Details öffentlich.

Als Konsequenz aus dem Korruptionsverdacht beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sollen Zehntausende Asyl-Verfahren noch einmal angeschaut werden.

Verdacht auf Korruption im BAMF: Eine Mitarbeiterin soll in Eigenregie positive Asylbescheide ausgestellt haben - obwohl die Voraussetzungen dafür fehlten. Nicht nur gegen sie wird in dem Fall ermittelt.

Gut drei Wochen ist die neue GroKo erst im Amt, schon droht eine ernsthafte Belastungsprobe. Im Streit um den Familiennachzug fährt die CSU schwere Geschütze auf - und droht sogar mit einem Ende der Koalition.  

Später Kinderwunsch und Migration haben im Jahr 2016 zum anhaltenden Geburtenanstieg in Deutschland beigetragen. Vor allem Frauen über 30 entscheiden sich nun häufiger für Kinder. Europaweit ist Deutschland aber nur Durchschnitt bei den Geburten.

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Kriege toben, Menschen flüchten: im vergangenen Monat sind dennoch weniger Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der nicht entschiedenen ...

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat laut einem Medienbericht zu wenig Plätze in Integrationskursen für Flüchtlinge.

"G5 Sahel": Was wie der Name eines Mobilfunknetzes in Afrika klingt, ist die große Hoffnung der Europäer im Kampf gegen Terrorismus und Migration in der Sahelzone. Am Freitag soll es in Brüssel noch mehr Geld für die Truppe geben. Doch die Herausforderungen sind riesig.

Im Kampf gegen die unkontrollierte Migration haben kolumbianische Sicherheitskräfte eine Reihe illegaler Grenzübergänge nach Venezuela geschlossen.