Asyl

Mit seinem Vorhaben, das Taschengeld für Menschen zu erhöhen, die in Deutschland um Asyl bitten, stößt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der SPD beim Koalitionspartner CDU auf Widerstand. Deutschland aber ist gesetzlich zur Anhebung der Unterstützung verpflichtet.

Eine furchtbare Gewalttat erschüttert Worms. Der Freund einer 21-jährigen Frau gesteht, die Frau in ihrem Elternhaus erstochen zu haben. Der abgelehnte 22-jährige Asylbewerber aus Tunesien war der Polizei bereits durch verschiedene Delikte aufgefallen.

Im Zuge des starken Flüchtlingszuzugs hat das Bundeskriminalamt mehr als 5.000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Asylsuchenden erhalten.

Das EU-Land Ungarn lässt nach Darstellung von Menschenrechtlern Asylsuchende in sogenannten Transitzonen an der Grenze zu Serbien hungern. 

Der Bundesrat hat die Entscheidung über die Einstufung von Georgien und drei nordafrikanischen Staaten als "sichere Herkunftsländer" für Asylbewerber verschoben.

Der iranische Boxer Mobin Kahrareh ist nach seiner Ankunft in Österreich offenbar verschwunden. Laut einer iranischen Nachrichtenagentur will er dort politisches Asyl beantragen. Der Trainer hat bereits die die Botschaft des Landes eingeschaltet.

Horst Seehofer plant in Zukunft Strafen für Asylbewerber, welche die Behörden über ihre Identität anlügen. Details zu seinen Plänen gab der Innenminister noch nicht bekannt. 

Die Zahl der Asylanträge ist im letzten Jahr deutlich gesunken. So stellten 16 Prozent weniger Menschen einen Antrag.

Der Bundestag hat Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten eingestuft. Das soll Asylverfahren und Abschiebungen beschleunigen. Im Bundesrat könnte die Novelle allerdings noch scheitern. 

Seit dem Putschversuch im Sommer 2016 ist es für viele in der Türkei ungemütlich geworden. Die Regierung geht mit aller Härte gegen mutmaßliche Gegner vor. Nicht wenige suchen Schutz im Ausland.

Aus Angst vor der eigenen Familie setzt sich eine 18-Jährige aus Saudi-Arabien ab. Sie will nach Australien, kommt aber nur nach Thailand. Dort sitzt sie nun auf dem Flughafen fest. Die größte Gefahr ist nun gebannt: Nach Hause muss sie nicht. Und eine Lösung ihres Problems ist auch in Sicht.

2018 war ein schlechtes Jahr für CDU und CSU. Im Dauerstreit über Asyl und Zuwanderung büßten die Unionsschwestern nicht nur Wählerstimmen ein. 2019 soll nun alles besser werden: Die "Schicksalsgemeinschaft" gibt sich bei der CSU-Klausur in Seeon betont geschlossen. Die Parteien haben für die künftige Zusammenarbeit eine plakative Formel gefunden.

Eine Prügelattacke in Bayern wird zum Politikum: Junge Asylbewerber aus Syrien, Afghanistan und dem Iran schlagen auf Passanten ein und verletzen sie. Der Streit über Abschiebungen wird wieder lauter.

Eine Prügelattacke von jungen Asylbewerbern erschüttert Amberg in Bayern - und zieht deutlich weitere Kreise. Der Bürgermeister ist entsetzt. Die AfD schaltet sich ein.

Bundesinnenminister Horst Seehofer bekräftigt seine harte Linie der Abschiebe-Praxis. In der "Bild"-Zeitung betont er die Notwendigkeit von konsequentem Vorgehen gegen straffällige Asylbewerber.

Bundesinnenminister Horst Seehofer will abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben, vor allem wenn sie straffällig geworden sind.

Schwere Ausschreitungen im Bamberger Ankerzentrum: In der Nacht auf Dienstag haben Bewohner in der Aufnahmestelle für Asylbewerber erst das Sicherheitspersonal und dann die zur Hilfe gerufenen Polizisten attackiert. Es gibt elf Verletzte, neun Männer werden festgenommen.

Der Ton zwischen den drei Bewerbern um den CDU-Vorsitz wird rauer - es geht vor allem um den Umgang mit der AfD. Steht die Geschlossenheit der Union auf dem Spiel?

Rückschlag für Friedrich Merz: Der Parteivorsitz-Kandidat der CDU verliert in einer aktuellen Umfrage weiter an Zustimmung. Annegret Kramp-Karrenbauer baut ihren Vorsprung aus, Jens Spahn scheint abgeschlagen.

Scharfe Kritik an Angela Merkel und der CDU: Der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz Friedrich Merz wirft seiner Partei vor, "keine erkennbare Antwort" auf die AfD zu haben. Er will es nun besser machen.

In Deutschland lebten im vergangenen Jahr mehr Schutzsuchende als 2016, vermeldet das Statistische Bundesamt am Freitag. Insgesamt waren im Jahr 2017 somit 1,7 Millionen Menschen aus dieser Kategorie im Ausländerzentralregister eingetragen. Dies bedeutet einen Anstieg um fünf Prozent.

Im Grundgesetz steht das Recht auf Asyl. Friedrich Merz, Bewerber um den CDU-Parteivorsitz, denkt laut über eine Änderung nach und geht dabei ins Detail. Stimmen seine Äußerungen?