Karl-Theodor zu Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg ‐ Steckbrief

Name Karl-Theodor zu Guttenberg
Bürgerlicher Name Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg
Beruf Unternehmer, Ehem. Bundesminister, Jurist
Geburtstag
Sternzeichen Schütze
Geburtsort München / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 185 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe braun
Augenfarbe braun
Links www.zuguttenberg.de

Karl-Theodor zu Guttenberg ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Karl-Theodor zu Guttenberg war Bundesminister für Wirtschaft und Technologien sowie Verteidigungsminister. Seine Karriere nahm ein schnelles Ende als er als Plagiator entlarvt wurde.

Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg - so sein vollständiger Name - wurde 1971 in München geboren. Nach dem Abitur und der Wehrdienstzeit studierte er Jura in Bayreuth. Er schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. Danach begann er eine Promotion, die ihn später ins Straucheln bringen sollte.

Der ehemalige Politiker ist Mitglied in der Christlich-Sozialen Union Bayern (CSU) und war von 2002 bis 2007 Mitglied des Deutschen Bundestages. Horst Seehofer, CSU-Parteivorsitzender, ernannte Karl-Theodor zu Guttenberg am 30. Oktober 2008 zum CSU-Generalsekretär. Im Februar 2009 wurde der Politiker zum Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ernannt und am 12. Februar vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Damit war Karl-Theodor zu Guttenberg mit 37 Jahren bei seinem Amtsantritt der bisher jüngste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Im Oktober 2009 wurde Guttenberg zum Bundesverteidigungsminister ernannt. Auch in diesem Amt war er der jüngste Minister der BRD.

Die Plagiatsaffäre um seine Dissertation an der Universität Bayreuth brachte den Minister im Februar 2011 in Bedrängnis. Zu diesem Zeitpunkt wurden Vorwürfe laut, er habe in seiner Arbeit Passagen übernommen, ohne diese als Zitat oder deren Quelle zu kennzeichnen. Guttenberg wies die Anschuldigungen zunächst von sich, musste dann jedoch seinen Doktortitel abgeben.

Er trat in der Folge von all seinen politischen Ämtern zurück. 2013 wurde seine Zeit als Minister in der Satire "Der Minister" auf's Korn genommen. Im gleichen Jahr gründete Guttenberg in New York die Beratungsfirma Spitzberg Partners.

2020 rückte der ehemalige Politiker wieder in das Licht der Öffentlichkeit. Denn seine Beratungsfirma hat die in einen Bilanzskandal verwickelte Firma Wirecard von 2016 bis 2020 unterstützt. Angeblich soll er bei der Bundesregierung Lobbyarbeit für Wirecard betrieben haben. Im Juni hatte Wirecard zugegeben, mehr als 1,9 Milliarden Euro Bilanzsumme gefälscht zu haben. Das Unternehmen meldete Insolvenz an und mehrere Vorstände wurden verhaftet.

Doch damit nicht genug: Guttenberg soll aus der Führung des US-Unternehmens Augustus Intelligence ausgestiegen sein. Das Unternehmen war durch das umstrittene Engagement Philipp Amthors bekannt geworden. Der CDU-Politiker soll Lobbyarbeit für das Unternehmen betrieben haben. Amthor räumte bereits seine Fehler ein und beendete nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit der Firma. Angeblich soll auch Guttenberg die IT-Firma bei Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Gespräch gebracht haben.

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