Iran

ls Reaktion auf die Angriffe auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien schicken die USA etwa 200 Soldaten in das Land.

Die Angriffe auf die saudischen Ölanlagen Mitte September werfen weiter Fragen auf. Zwar spricht einiges dafür, dass der Iran dahintersteckt, doch sind der Öffentlichkeit bisher nur wenige gesicherte Informationen bekannt. Was wir wissen und was nicht.

Eine Lösung des Iran-Konflikts scheint in weiter Ferne. Irans Präsident Hassan Ruhani will sich erst auf ein Gespräch mit Donald Trump einlassen, wenn die USA einen Schritt auf ihn zugemacht haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält von dieser Haltung nicht viel. 

Als US-Präsident Donald Trump vor zwei Jahren erstmals vor die UN-Vollversammlung trat, drohte er Nordkorea noch die totale Zerstörung an, Machthaber Kim Jong Un verspottete er als "Raketenmann". Inzwischen ist der Konflikt mit Nordkorea aus dem Fokus geraten. Dafür droht nun ein Krieg mit dem Iran.

Der Konflikt mit dem Iran droht zum Krieg zu eskalieren. Mit Spannung ist die Rede von US-Präsident Trump bei den UN erwartet worden. Trump schlägt dabei über weite Strecken erstaunlich moderate Töne an. Die Europäer sind es, die die Gangart gegenüber Teheran verschärfen.

Nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen legte sich US-Außenminister Pompeo erstaunlich schnell fest: Er machte den Iran dafür verantwortlich. Nun folgen ihm in dieser Bewertung auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Die Verteidigungsministerin wirbt in den USA um bessere Beziehungen. Deutschland müsse mehr Verantwortung übernehmen - auch militärisch. Im Konflikt mit dem Iran setzt sie jedoch ganz auf Europa.

Washington scheint eine militärische Eskalation vermeiden zu wollen. Die USA üben anderweitig Druck aus. Aus Teheran kommen unterdessen Friedensangebote und schrille Warnungen.

Hassan Ruhani möchte bei der UN-Vollversammlung in New York für Frieden und Sicherheit werben. Irans Präsident hat verkündet, dass er der Versammlung seinen Plan für die Initiative "Koalition der Hoffnung" vorstellen wird, die einen besonderen Fokus auf die Schifffahrt im Persischen Golf legt.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hält einen Krieg mit den USA möglicherweise für nicht vermeidbar. Das sagte er in einem Interview des amerikanischen Senders CBS.

Die USA bemühen sich nach Aussage ihrer Regierung um Befriedung des Nahen Ostens. Gleichzeitig aber verlegt Präsident Donald Trump neue Truppen in die Region. Der Iran droht deshalb mit der Vernichtung Israels.

US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass gegen die iranische Zentralbank Sanktionen verhängt werden. Dadurch wird der Zugang des Irans zum internationalen Finanzsystem weiter erschwert.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert weiter. Ein einflussreicher iranischer Ajatollah hat mit der vollständigen Zerstörung Israels gedroht, falls die USA einen Angriff auf den Iran verüben sollten.

Im Konflikt am Golf warnt der Iran mit drastischen Worten vor einer militärischen Eskalation. Die USA wollen mit ihren Verbündeten eine Koalition aufbauen, um den Iran in die Schranken zu weisen - setzen dabei laut Außenminister Pompeo aber noch auf eine friedliche Lösung.

Die USA reagieren gelassen auf die martialische Drohung des Iran mit einem "umfassenden Krieg". Donald Trumps Außenminister Mike Pompeo betont, im Konflikt mit der Führung in Teheran nach einer friedlichen Lösung zu streben.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verschärfen die USA den Ton gegenüber dem Iran. Dass die Huthis im Jemen sich zu den Angriffen bekannten, tut US-Außenminister Mike Pompeo als Lüge ab. Der Iran reagiert mit schweren Vorwürfen an die Adresse Washingtons. Saudi-Arabien wiederum spricht schon von Krieg.

Die jüngste Eskalation im Iran-Konflikt schien gerade abgewendet, nun verkünden die USA neue Sanktionen gegen Teheran. Außerdem wirbt Außenminister Pompeo für ein weltweites Bündnis gegen den Iran. Wird es eine neue "Koalition der Willigen" geben?

Noch ist nicht bewiesen, wer die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zu verantworten hat. Nichts desto weniger greift US-Präsident Donald Trump zu Strafmaßnahmen gegen den Iran: Er hat angekündigt, die Sanktionen "bedeutend" zu verstärken. 

Noch immer ist unklar, wer hinter den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien steckt. US-Außenminister Mike Pompeo will mit dem saudischen Kronprinzen darüber beraten, wie eine Reaktion aussehen könnte. Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten wächst.

Nachdem am Samstag eine saudische Ölanlage aus der Luft angegriffen worden war, hatten sich Huthi-Rebellen im Jemen zu dem Angriff bekannt. Die USA bezichtigten aber den Iran. Der iranische Präsident und der Außenminister weisen die Vorwürfe nun mit Nachdruck zurück.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani kann sich durchaus vorstellen am Rande der UN-Vollversammlung in New York Gespräche mit Donald Trump zu führen. Allerdings nur unter einer Bedingung.

Die Bombardierung einer saudischen Raffinerie hat die Verletzlichkeit der weltweiten Ölversorgung offenbart. Während Riad von der Staatengemeinschaft eine starke Reaktion erwartet, zeichnet sich in Deutschland ein Festhalten am Rüstungsexportstopp ab.

Nach einem Angriff auf die Ölfabrik Abkaiuk fällt vorübergehend die Hälfte der saudischen Ölproduktion aus. Noch immer ist unklar, wer den Angriff ausgeführt hat. Politikwissenschaftler Edmund Ratka ist sich sicher: Der Angriff wird Folgen haben. 

In Saudi-Arabien brennt eine Öl-Anlage, die USA machen den Iran für den Angriff verantwortlich. Diplomatisch wird es keine Lösung geben, stellte Irans Führung klar.

Nach den Drohnenangriffen in Saudi-Arabien stehen viele Drohungen im Raum. Ob die Lage im Nahen Osten eskaliert, hängt auch davon ab, wer als Verantwortlicher ausgemacht wird. US-Präsident Trump will sich noch nicht festlegen - hat aber einen Verdacht.