Iran

Als Vergeltung für die gezielte Tötung des Generals Kassem Soleimani hat der Iran in der Nacht zu Mittwoch mehrere Raketen auf Luftwaffenstützpunkte abgefeuert.

Ob es einen Zusammenhang mit der Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran gibt, ist unklar.

Zwei US-Stützpunkte im Irak mit Raketen attackiert - Teheran spricht von "Akt der Selbstverteidigung".

Noch im November prügelten sich im Iran Anhänger und Gegner der Führung im Streit um Spritpreise. Nun stehen sie zusammen. Der Tod von General Soleimani hat den Iran nach den politischen Querelen wieder geeint. Überschattet wird die Trauer von einer Massenpanik.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft sich weiter: Während das Parlament in Teheran nun sämtliche US-Streitkräfte als "Terroristen" einstuft, verweigert Washington Irans Außenminister Sarif ein Visum und verhindert damit womöglich die Teilnahme Irans an der Sitzung des UN-Sicherheitsrats.

Bei der Beerdigung des Generals Kassem Soleimani ist es laut iranischen Medien in Kerman zu einer Massenpanik mit mehreren Toten gekommen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird. Heute: die Zerrissenheit der deutsch-amerikanischen Beziehung, die Auswirkungen der Iran-Krise und die FDP als Auffangbecken für in Ungnade gefallene Genossen.

US-Präsident Donald Trump ist über Kritik aus dem Kongress verärgert und hat sie zurückgewiesen. Er brauche keine Zustimmung von ihm. Nancy Pelosi möchte ihn währenddessen an einer Eskalation des Konflikts mit dem Iran hindern.

Der Irak will die US-Truppen aus dem Land werfen. Das will US-Präsident Donald Trump aber so nicht hinnehmen. Er droht dem Krisenland mit Sanktionen - und die sollen kostspielig sein.

Die iranische Führung will Rache für den Tod ihres Generals. Im Irak droht deswegen neues Chaos, obwohl das Krisenland schon genug Probleme hat. 

Im Nahen Osten eskaliert der Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Deswegen wappnen sich die US-Einrichtungen in Deutschland für den Ernstfall und erhöhen ihre Sicherheitsmaßnahmen.

Mit Blick auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeigt sich die Bundesregierung um Deeskalation bemüht.

Der Iran hat US-Präsident Donald Trump mit Hitler verglichen. Die USA und der Iran verschärfen ihre gegenseitigen Drohungen nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani durch das US-Militär.

Das Parlament im Irak fordert den Abzug der im Land stationierten US-Soldaten. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine entsprechende Resolution. Der Beschluss verpflichtet die Regierung, das Gesuch um militärische Hilfe im Kampf gegen den IS zurückzuziehen. Währenddessen nehmen Zehntausende Abschied vom getöteten General Soleimani, US-Präsident Trump schickt indes neue Drohungen an die Führung im Iran.

Nach dem Drohnenanschlag auf General Soleimani will der Iran die Auflagen des Atomabkommens nicht mehr einhalten und künftig unbegrenzt Uran anreichern. Damit ist die nächste Eskalationsstufe erreicht.

Der Iran hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Den USA fehle der "Mut" für einen Konflikt. Außerdem wolle das Land nur die Aufmerksamkeit  von ihren "abscheulichen Taten" ablenken.

Bei einem Luftangriff der USA im Irak ist der ranghohe iranische General Ghassem Soleimani getötet worden. So reagieren internationale Medien auf den Angriff.

Die Tötung eines enorm einflussreichen iranischen Generals durch die USA wühlt den Nahen Osten auf. Die Führung in Teheran droht mit tödlicher Vergeltung - und auch aus dem Weißen Haus kommen konfrontative Töne.

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran gedroht: Falls er Amerikaner oder amerikanische Einrichtungen angreifen sollte, werde es Gegenschläge geben, twitterte Trump.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock verlangt von der Bundesregierung, alle deutschen Soldaten sofort aus dem Irak herauszuholen. Roth fordert eine generelle Überprüfung der Mission. SPD-Vorsitzende Saskia Esken äußert sich vorsichtiger.

Die Tötung eines Top-Generals könnte die USA in eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran verwickeln. Der Befehl von US-Präsident Donald Trump birgt nicht nur ein enormes Risiko für die Region - sondern auch für seine Wiederwahl.

Ghassem Soleimani war in der arabischen Welt als wichtigster Vertreter des iranischen Militärs berühmt-berüchtigt. Teheran will nach seiner Tötung durch die USA "Rache". Es droht eine Spirale der Gewalt.

Der gezielte US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani ist ein Fanal. Stürzt die Attacke eine ganze Region ins Chaos?

Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Mit der gezielten Tötung des Generals könnten die USA einen Krieg provoziert haben. International wächst die Angst vor einer Auseinandersetzung.

Die USA haben Ghassem Soleimani per Raketenangriff getötet. Wer war der Elitegeneral der iranischen Al-Kuds-Brigaden? Er kämpfte schon gegen Saddam Hussein, sein Ruf ist legendär und sein Gesicht berühmt-berüchtigt.