Friedrich Merz

Friedrich Merz ‐ Steckbrief

Name Friedrich Merz
Beruf Politiker, Rechtsanwalt, Lobbyist
Geburtstag
Sternzeichen Skorpion
Geburtsort Brilon
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich

Friedrich Merz ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Friedrich Merz wurde 1955 im Sauerland als Sohn einer Juristen-Familie geboren. Nachdem er wegen schlechten Verhaltens das Gymnasium wechseln musste, erlangte Merz 1975 die allgemeine Hochschulreife. Nach seinem Grundwehrdienst studierte er Jura in Bonn.

Der laut CDU-Kreisverband Fulda "im besten Sinne konservative" Merz begann seine politische Laufbahn 1989, wo er in das Europäische Parlament gewählt wurde. Von 1994 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, 1996 bis 1998 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss. 2000 bis 2002 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und 2002 stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Von diesem Amt trat er 2004 zurück. 2009 schied Merz aus dem Bundestag aus.

Der Merkel-Kritiker prägte den Begriff der deutschen Leitkultur, setzte sich für Kürzungen von Sozialleistungen ein und befürwortete Gentechnologie und Kernkraft. Schlagzeilen machte er 2003 mit der Idee eines radikal vereinfachten Steuerkonzepts. Dessen Ziel war es, dass jeder Bürger seine Einkommenssteuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können sollte.

Der Lobbyist Merz gilt auch als bestens vernetzter Finanz- und Wirtschaftsexperte. Merz ist seit 2014 Senior Counsel bei der internationalen Kanzlei Mayer Brown LLP. Er gehörte zahlreichen Aufsichtsräten an, wie etwa AXA Konzern, Deutschen Börse, Borussia Dortmund und Commerzbank. Seit 2017 ist er Aufsichtsratsvorsitzender des Köln/Bonner Flughafens und seit März 2016 Aufsichtsratschef der deutschen Tochter von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter.

Gerade letzteres könnte zum Interessenkonflikt mit seinem angestrebten Politik-Comeback führen: Einen Tag nachdem Merkel erklärt hatte, dass sie beim CDU-Parteitag im Dezember 2018 nicht für den Parteivorsitz kandidieren wird, kündigte Merz seine Kandidatur zum Parteivorsitzenden der CDU an.

Merz ist seit 1981 mit der Richterin Charlotte Merz verheiratet und hat drei Kinder.

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Friedrich Merz hat genaue Vorstellungen, wie die CDU wieder erfolgreich werden kann. Im Exklusivinterview verrät er, wie er verirrte AfD- und Grünen-Wähler zurückholen will und wie er Deutschlands Rolle in der Welt sieht.

Die Debatten über Kabinettsumbildung und Kanzlerkandidatur kommen in der Union nicht zur Ruhe.

Damit Deutschland ein "fantastisches Land" bleibe, müssen nach Ansicht des CDU-Wirtschaftsexperten schnellstens Wachstumsbremsen abgebaut werden. Er will dazu Bürokratiestrukturen abschaffen – und auf jede Schule einen Funkmast bauen.

Vor der CDU-Jahresauftaktklausur mischt sich Friedrich Merz offensiv in die Personaldiskussionen der Partei ein. Er sei "Teamplayer". In der Partei glauben das nicht alle.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat der CDU-Spitze angeboten, in einem Team für den kommenden Bundestagswahlkampf eine Rolle zu spielen.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) fordert mehr Flexibilität in Koalitionsverträgen.

Der frühere Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wünscht sich Friedrich Merz (CDU) als Kanzlerkandidaten der Union - und nicht seinen Parteichef Markus Söder.

Die Frage, wen CDU und CSU für die Zeit nach Angela Merkel ins Rennen schicken, soll erst in einem knappen Jahr entschieden werden. Die Debatte über die K-Frage wird bis dahin aber nicht verstummen. Ginge es nach der Bevölkerung, hätte Friedrich Merz die besten Chancen.

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Alternative Fakten, Behauptungen ohne Argumente und Klimapakete entgegen aller wissenschaftlicher Ratschläge: Wissenschaft hat derzeit einen schweren Stand. Max Uthoff und Claus von Wagner kämpfen in der neuesten Ausgabe von "Die Anstalt" für das, was mal gemeinsame Grundlage war: die Naturgesetze.

Friedrich Merz hat die SPD scharf kritisiert. Aus der "großen sozialdemokratischen Volkspartei" sei eine "Selbsthilfegruppe Kevin Kühnert" geworden.

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Einmal querbeet durch die Nachrichten der Woche zu pflügen – das ist Konzept bei Sandra Maischberger. Diesmal kamen fast alle angeschnittenen Themen zu kurz – und nur eines wurde ausführlich behandelt. Doch das knallharte Nachfragen bei Jörg Meuthen lohnte sich.

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Nach dem CDU-Parteitag ist vor der Entscheidung über den SPD-Vorsitz. Während CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer mit dem Treffen in Leipzig zufrieden ist, sieht eine der Kandidatinnen für den SPD-Vorsitz den CDU-Parteitag als Belastung für den Fortbestand der Groko.

Markus Söder zeigt der Vorsitzenden der großen Schwesterpartei, wie man's macht. Die Delegierten beim CDU-Parteitag sind begeistert. Kramp-Karrenbauer muss sie regelrecht bremsen.

Der „Showdown“ ist beim CDU-Parteitag ausgeblieben: Die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer konnte ihre Partei mit einer kämpferischen Rede hinter sich bringen. Zumindest vorerst.

Viel war von Revolte die Rede vor dem CDU-Parteitag in Leipzig. Dann hält die Parteivorsitzende ihre Rede. Danach ist vieles anders - aber noch nichts endgültig entschieden.

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Ende der Woche findet der CDU-Parteitag in Leipzig statt. Während sich im Vorfeld viel um Personalien dreht, fordert Otto Wulff, der 86-jährige Vorsitzende der Senioren-Union, im Interview ein Ende dieser Diskussionen und wünscht sich vor allem eins: mehr direkten Austausch mit den Bürgern, den auch die Parteispitze sträflich vernachlässigt habe.

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Kommt es beim CDU-Parteitag zum Showdown zwischen der Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz? Der Hoffnungsträger mancher vom Wirtschaftsflügel sagt: Nein. Aber dann bringt er indirekt doch noch etwas Kritik unter.

Jetzt aber schnell. Sandra Maischberger huschte am Mittwochabend wieder durch die Themen der Woche. Dabei kam vieles zu kurz, dafür gab es in der Kürze der Zeit aber einige klare Statements. Insbesondere Journalist Franz Alt sprach Klartext, vor allem darüber, was er von der aktuellen Bundesregierung beim Klimaschutz hält.