RWE AG

Im Hambacher Forst ist es am Montag zu einem erneuten Einsatz der Polizei gekommen.

Immer mehr Stromanbieter haben Ökostrom-Tarife im Programm. Wer einen solchen Tarif abschließt, kann sich aber nicht sicher sein, dass tatsächlich ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien aus der Steckdose kommt. Wie kann das sein?

Der Bau neuer Windräder an Land ist in Deutschland auf dem tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gesunken. Das bereitet RWE Kopfschmerzen. Auf der Suche nach einer Lösung muss der Stromkonzern mehrere Hürden überwinden.

Jakob Blasel ist einer der Köpfe der Fridays-for-Future-Bewegung in Deutschland. Im Interview mit unserer Redaktion erklärt der 19-Jährige, warum Klimaaktivisten die Bundesregierung verklagen, wie aus seiner Sicht das Land umgebaut werden sollte und warum er trotz allem auf Siemens setzt.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit Davos als "geschlossene Anstalt", positiven Zahlen von den Hochschulen und Kanzlerin Merkels Mahnung an die Menschlichkeit.

Großer Schritt nach vorne: Die Bundesregierung und die vier Kohleländer finden einen Kompromiss, spätestens 2038 ist Schluss mit der Kohlegewinnung in Deutschland. Doch viele Fragen sind noch ungeklärt.

Bei den Protesten im rheinischen Braunkohlerevier sind Aktivisten auf das Gelände des Tagebaus Garzweiler vorgedrungen. Sie protestieren für einen sofortigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle. Dutzende blockieren zudem Bahngleise zum Kohletransport. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun.

Mit einer Großdemonstration haben Klimaschützer am Tagebau Garzweiler im Rheinland ein Zeichen für einen schnelleren Kohleausstieg gesetzt. Das Bündnis "Ende Gelände" stürmt mit Hunderten das Abbaugebiet - und verletzt nach Angaben der Polizei mehrere Beamte. RWE legt den Abbau am Samstag weitgehend still.

Nachdem die Kohlekommission ihren Abschlussbericht präsentiert hat werden aus Wirtschaft und Politik umgehend Forderungen laut. RWE kündigt zudem massiven Stellenabbau an.

21 Stunden rangen sie am Ende um eine Lösung, die das Klima schützt, aber auch den Menschen vor Ort neue Perspektiven bietet. Am Ende ist keiner zwar richtig glücklich. Aber in polarisierten Zeiten ist der Plan für eine Befriedung des Kohlekonflikts ein starkes Signal.

An Heiligabend und im Verlauf der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag hat es im Hambacher Forst erneut Ausschreitungen gegeben. Unbekannte bewarfen einen Gerätestützpunkt von RWE mit Molotowcocktails und Steinen.

Der Hambacher Forst ist für Klimaschützer ein Symbol gegen die Energiegewinnung durch Braunkohle. Der vom Gericht verhängte, vorläufige Rodungsstopp bringt die Pläne des Energieriesen durcheinander. Das wird wohl auch die Beschäftigten betreffen.

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster für den vorläufigen Erhalt des Hambacher Forstes hat laut einem Medienbericht Folgen für den angrenzenden Braunkohletagebau. 

Gibt es ein Happy End für den Hambacher Forst? Die Öko-Suchmaschine Ecosia hat dem Energiekonzern RWE ein Angebot gemacht. Ob dieser darauf eingehen wird, ist mehr als fraglich.

Der Streit um den Hambacher Forst sorgt aktuell für hitzige Debatten zwischen Umweltschützern und Braunkohle-Unterstützern. Auch bei Anne Will zofften sich die Gäste emotional. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) platzte nach Vorwürfen einer Aktivistin fast der Kragen.

Am Tag nach dem Etappensieg für den Hambacher Forst feiern Tausende. In den Stunden des Triumphs gibt es auch viel Wut über die nordrhein-westfälische Landesregierung.

Mit einer Mischung aus Demo und Happening feiern Braunkohle-Gegner den vorläufigen Rodungsstopp für den Hambacher Forst. Die Rettung des Waldes soll für sie aber nur der Anfang sein.

RWE geht von Rodungsstopp des Hambacher Forsts bis Ende 2020 aus – Gericht erlaubt Demonstration

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt.

Für Samstag ist eine Großdemonstration gegen die Rodung des Hambacher Forsts geplant. Doch die Polizei spricht ein Verbot aus - wegen angeblicher Sicherheitsbedenken. Die Gegner wollen vor Gericht ziehen.

Die Polizei hat nach eigenen Angaben am Dienstag das letzte Baumhaus von Kohle- und Rodungsgegnern im Hambacher Forst geräumt. Jetzt bereitet der Energiekonzern RWE die heftig umstrittene Rodung des Gebietes vor.

Der Streit um die geplante Rodung eines uralten Waldstücks in NRW hält das Land in Atem. Während der federführende Energiekonzern die Gegner des Braunkohleabbaus brüskiert, gießt eine Oppositionspartei aus Sicht der Landesregierung gezielt "Öl ins Feuer".

Unbekannte haben die Internetseite des Energiekonzerns RWE lahmgelegt. Die Website war am Montag zeitweise gar nicht oder nur schwer zu erreichen. Zuvor wurde in einem Video mit einem Hackerangriff gedroht, sollte RWE die Rodung des Hambacher Forsts nicht einstellen.

Zum Streit um die Rodung des Hambacher Forsts haben sich fünf Mitglieder der Bundesregierung im Juli und August mit RWE-Chef Rolf Martin Schmitz getroffen. Grünen-Chefin Baerbock kritisiert "Schwäche" der Regierung. Union und SPD hätten "nichts erreicht".

Wenn es einmal nicht um Horst Seehofer geht, gibt es trotzdem genug Themen, über die man in Talkshows reden kann. Ganz im Gegenteil, es gibt sogar wichtigere. Deshalb diskutierte Maybrit Illner mit ihren Gästen diesmal über die Energiewende. Das wurde zwar bisweilen etwas technisch, vor allem aber wurde klar, worum es dabei eigentlich geht.