Uli Hoeneß

Uli Hoeneß ‐ Steckbrief

Name Uli Hoeneß
Beruf Sportmanager, Fußballspieler, Unternehmer
Geburtstag
Sternzeichen Steinbock
Geburtsort Ulm / Baden-Württemberg
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 181 cm
Gewicht 100 kg
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Augenfarbe blau

Uli Hoeneß ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Der Präsident des FC Bayern München war selbst einmal Fußballspieler, der mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft gewann.

Als Sohn eines Fleischermeisters wuchs Ulrich "Uli" Hoeneß in einem konservativ-katholischen Elternhaus auf. Mit seinem jüngeren Bruder Dieter fing er früh an, Fußball im VfB Ulm zu spielen, wobei sein Talent schnell hervorstach. Nach dem Abitur wollte Uni Hoeneß zunächst BWL studieren, hatte aber einen zu schlechten NC, sodass er ein Lehramt-Studium in Anglistik und Geschichte aufnahm. Zugunsten des Fußballs verließ er die Universität jedoch nach zwei Semestern.

Die 70er-Jahre waren die erfolgreichsten in seinem Steckbrief: Mit den Bayern konnte er fast alle wichtigen Titel im europäischen Fußball holen, 1972 wurde er als Stammspieler der Nationalmannschaft Europameister und 1974 im eigenen Land sogar Weltmeister. Doch mit nur 27 Jahren musste er seine aktive Karriere aufgrund eines irreparablen Knorpelschadens beenden.

Seit 1979, als damals jüngste Manager der Bundesliga, führte der Fußballer den FC Bayern München an die Spitze des deutschen Fußballs und zu einem der besten Teams der Welt. Die 30 Jahre, in denen Uli Hoeneß Manager war, sind die erfolgreichsten in der Geschichte des Vereins. Seit 2009 wurde er Präsident des FC Bayern München e.V. und 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG.

Bei einem Flugzeugabsturz 1982 war Uli Hoeneß der einzige Überlebende. Ein Förster fand den orientierungslos durch den Wald irrenden Verletzten nach rund einer Stunde. Uli Hoeneß hat keinerlei Erinnerung an das Unglück.

Die "Abteilung Attacke" FC Bayern, wie er oft genannt wird, ist bekannt für seine öffentlichen Konflikte mit Kollegen. So gab es beispielsweise 2000 die "Koksaffäre" um Christoph Daum, als Hoeneß behauptete, der Trainer des 1. FC Köln würde koksen. Nach einer Haarprobe sollte er Recht behalten. Uli Hoeneß veranstaltete jedoch auch regelmäßig Solidaritätsspiele, bei denen er die Ticketeinnahmen weniger reichen Vereinen wie Borussia Dortmund spendete. Im April 2013 sorgt Uli Hoeneß für einen riesigen Skandal - wegen Steuerhinterziehung wird er zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und tritt im Juni 2014 seine Haft an, aus der er im Februar 2016 vorzeitig entlassen wird. Neun Monate später wird Hoeneß erneut zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt. Mit mehr als 97 Prozent der Stimmen.

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