Großbritannien

Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat mit dem Nein des Parlaments zum Brexit-Deal eine krachende Niederlage erlitten. Die EU erwartet von ihr jetzt einen schnellen Plan B. So reagierten Politiker auf die Abstimmung am Dienstagabend. (dpa/kad)

Der größte anzunehmende Unfall ist passiert - was nun? Nach dem Brexit-Schock mit dem vom britischen Unterhaus abgeschmetterten Austrittsvertrag mit der EU steht Premierministerin Theresa May vor einem Scherbenhaufen. Fünf Szenarien, wie es weitergehen könnte.

In kaum einem Parlament herrschen so viele skurrile Regeln, wie im Zwei-Parteien-System Großbritanniens. Einige Besonderheiten.

Das britische Parlament hat den Brexit-Deal wie erwartet abgelehnt, Premierministerin Theresa May muss sich einem Misstrauensvotum stellen. Die internationale Presse reagiert am Mittwoch mit Unverständnis und Verunsicherung auf die Entscheidung in London.

Theresa May scheitert mit ihrem Entwurf zum Brexit-Deal im britischen Parlament. Nun steht die Premierministerin vor dem nächsten entscheidenden Votum: Die Opposition stellt die Vertrauensfrage. Doch May plant schon weiter.

Die britische Premierministerin May hat kaum Aussichten, ihr Brexit-Abkommen bei der Abstimmung am Abend durchs Parlament zu bringen. Wird Brüssel ihr entgegenkommen?

Als Theresa May 2016 Premierministerin von Großbritannien wurde, hofften viele, sie werde Brexit-Befürworter und -Gegner versöhnen. Doch Kompromisse zu schmieden ist nicht ihre Stärke. Die liegt vielmehr in ihrem Ehrgeiz und dem Willen nie aufzugeben. 

Am Dienstag ist Showdown: Das britische Parlament stimmt über den mit der EU verhandelten Vertrag über den Austritt aus der Europäischen Union ab. Lehnt die Mehrheit den Vertrag ab, droht Großbritannien ein Chaos-Brexit. Die Situation ist alles andere als zum Lachen. Lediglich auf Twitter macht der Brexit Spaß.

Theresa May ist gescheitert: Das britische Unterhaus hat den Brexit-Vertrag am Dienstagabend wie erwartet abgelehnt. Der EU-Austritt Großbritanniens steckt in einer Sackgasse. 

Wie kann der britische EU-Austritt ohne Chaos über die Bühne gehen? Auch mit der Abstimmung im Unterhaus am Dienstag dürfte noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Aber kommt der Brexit überhaupt?

Das britische Parlament stimmt am Dienstag über den Brexit ab. Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über die Folgen. Während ein Unternehmer leidenschaftlich für Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Briten warb, überraschte AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer gewagten These.

Dass Theresa May bei der Abstimmung über das Brexit-Abkommen am Dienstag im Unterhaus eine Niederlage einstecken muss, scheint sicher. Die Fragen sind: Wie bitter wird es für die britische Premierministerin? Und vor allem: Wie geht es danach weiter? 

Mehr als hundert EU-Abgeordnete haben sich einem Medienbericht zufolge in einem offenen Brief an die Briten gewandt. Sie rufen das Land dazu auf, auf den EU-Austritt zu verzichten. Indes warnen deutsche Wirtschaftsvertreter vor den Folgen eines ungeregelten Brexits für Deutschland.

Verlässt Großbritannien Ende März die EU? Daran gibt es in Brüssel erhebliche Zweifel. Angeblich rechnet man mit einer Verzögerung des Austritts.

Die innenpolitischen Grabenkämpfe in Großbritannien nähern sich mit der Brexit-Abstimmung am Dienstag ihrem Höhepunkt. Premierministerin Theresa May bangt um eine Mehrheit für das von ihr mit der EU ausgehandelte Austritts-Abkommen. London und Brüssel stehen turbulente Tage bevor.

Charlie Kelman bestritt sein erstes Profispiel in Englands dritter Liga. Für Southend United erzielte der 17-jährige US-Boy gleich einmal einen Treffer aus der eigenen Hälfte! Am Ende reichte es allerdings nur zu einem 2:3-Anschlusstreffer gegen Plymouth.

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat seine Partei davor gewarnt, in ihrem Europawahl-Programm einen konkreten Zeitpunkt für einen möglichen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union festzulegen.

In zwei Tagen stimmt das britische Parlament über das mit der EU ausgehandelte Brexit abkommen ab. Premierministerin Theresa May hat nun vor den drohenden Folgen gewarnt, sollte die Abstimmung negativ ausfallen. Auch die restlichen Mitgliedsstaaten der EU würden im Falle einer Ablehnung des Abkommens schwer getroffen. 

Wo gibt es viel Urlaub für wenig Geld? Das Statistische Bundesamt hat anlässlich der Reisemesse CMT Zahlen für Europa herausgegeben. 

Am Mittwoch setzen die völlig zerstrittenen britischen Parlamentarier ihre Brexit-Debatten fort. Am 15. Januar wollen sie dann über das Abkommen abstimmen. Den EU-Politikern bleiben so lange nur Appelle.

Die britische Thronfolge ist durch die Geburt von Prinz Louis Arthur Charles erweitert worden. Hier finden Sie den Stammbaum der britischen Königsfamilie.

Teurer Urlaub: Ein Mann aus Großbritannien forderte Schadenersatz von TUI, weil er im Urlaub angeblich krank geworden sei. Da seine Social-Media-Beiträge einen anderen Eindruck vermittelten, muss der Tourist nun selbst eine Strafe zahlen.

Ein monströser Fettberg ist in einer Kanalisation in Großbritannien entdeckt worden. Das 64 Meter lange Ungetüm verstopft einen Abwasserkanal in der Nähe der Küstenstadt Sidmouth in der südenglischen Grafschaft Devon. 

Das britische Unterhaus wird am 15. Januar über das von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Das meldet der britische Sender BBC unter Berufung auf Regierungsquellen.

Immer mehr Briten suchen zusätzlich um die Staatsbürgerschaft anderer EU-Länder an. Hintergrund ist die Angst vor einem harten Brexit. Unterdessen bereitet sich die britische Polizei auf mögliche Unruhen im Fall eines ungeregelten Ausscheidens aus der EU vor.