Großbritannien

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich in einem Interview "sehr zuversichtlich" zu einem möglichen Brexit-Abkommen geäußert. Dabei verglich er Großbritannien mit der Comicfigur "Hulk".

Lange hat der frühere britische Premierminister David Cameron geschwiegen. Ihm haben die Briten die Volksabstimmung über den EU-Austritt zu verdanken. Nun veröffentlicht er seine Memoiren - und kritisiert den aktuellen Regierungschef Boris Johnson.

Die Uhr tickt. In weniger als 50 Tagen könnte Großbritannien die EU verlassen - ohne Abkommen. Was bedeutet das für Firmen? Der DIHK-Präsident schreibt einen Brandbrief.

So deutlich wird John Bercow selten: Der scheidende Parlamentspräsident hat Premier Boris Johnson eindringlich zur Einhaltung von Recht und Gesetz beim Austritt Großbritanniens aus der EU aufgefordert. Es werde nur einen Brexit geben, "den das House of Commons" abgesegnet hat. Ansonsten lasse er "zusätzliche Kreativität in den Abläufen" durchaus zu, um den Premier vom Gesetzesbruch abzuhalten.

Damit hat Großbritanniens Premierminister Boris Johnson im Rechtsstreit über die verlängerte Parlamentspause in Großbritannien eine Niederlage erlitten.

Vier Boote mit 86 Migranten an Bord sind am Dienstag abgefangen worden. Die Migranten hatten versucht, von Frankreich aus über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. 

Trotz des Gesetzes gegen einen No Deal schließt der britische Premier Johnson eine Brexit-Verschiebung aus. Die letzte Sitzung vor der Parlamentsschließung endet mit Tumulten. Der scheidende Parlamentspräsident Bercow macht deutlich, was er von der Pause hält.

Das Gesetz brechen, zurücktreten oder provozieren: Viele Optionen hat der britische Premierminister Boris Johnson nicht mehr, wenn er sein Versprechen einhalten will, Großbritannien zum 31. Oktober aus der EU zu führen. Schließt er am Ende doch noch einen Deal mit Brüssel?

Man könnte meinen, als Königin von England setzt Queen Elizabeth II. in Sachen Speisen auf edle Gerichte und kostbare Zutaten. Doch weit gefehlt! Zumindest hin und wieder kommt ein Klassiker der britischen Küche auf den Tisch.

Sie haben die Hochzeits-Tasse von Harry und Meghan noch nicht im Küchenschrank stehen? Dann wird's aber Zeit!

Erst Irland besuchen, dann eine Neuwahl durchsetzen: Der britische Premier Johnson hat am Montag einen vollen Terminkalender. Doch ob er bei seinen Vorhaben Erfolg haben wird, darf stark bezweifelt werden.

"Mr Speaker" - so wird der Präsident des Unterhauses angesprochen. Der klein gewachsene John Bercow übt sein Amt mit Wortwitz und Überzeugung aus. Unumstritten ist der Politiker aber nicht - nun hat er mitten im Brexit-Streit seinen Rückzug angekündigt.

In Großbritannien steht am Montag das nächste Kapitel im großen Brexit-Drama an: Nach einem Besuch in Irland wird Boris Johnson im Parlament erwartet. Dort will der Premier erneut über Neuwahlen abstimmen lassen, ansonsten müsste er sehr wahrscheinlich – gezwungen vom Parlament – in Brüssel erneut um eine Fristverlängerung bitten. Dort sähe man einer Verlängerung positiv entgegen.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson betont bei Besuch in Irland, dass er einen No-Deal-Brexit vermeiden will. Irlands Premier Leo Varadkar will vor allem sein Land schützen.

Zwar sieht Niedersachsen sich auch für die Folgen eines harten Brexit gut gerüstet. Was dies genau für die Wirtschaft bedeutet, lässt sich aber noch nicht vorhersagen.

Anne Will sucht mit ihren Gästen nach der Methode hinter dem Wahnsinn von Boris Johnson. Dessen Parteifreund Greg Hand muss sich von Norbert Röttgen so Einiges anhören.

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert mit seinem kompromisslosen Brexit-Kurs zunehmend an Rückhalt im eigenen Kabinett. Werden dem Rücktritt von Arbeitsministerin Amber Rudd schon bald weitere folgen?

Neuwahl, Rücktritt oder doch noch ein Deal mit der EU? Der britische Premierminister Boris Johnson steckt in der Klemme. Kann er sich aus dem Brexit-Schlamassel noch einmal befreien? Theoretisch bleiben ihm noch fünf Optionen.

Die Angst ist groß, dass der britische Premier sich über ein Gesetz gegen einen No-Deal-Brexit hinwegsetzt. In London herrscht derweil eine bedrohliche Stimmung bei Demonstrationen für und gegen den Brexit. 

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät im Brexit-Streit zunehmend in die Defensive. Er will unbedingt Neuwahlen, doch die Opposition sperrt sich, solange ein EU-Austritt ohne Abkommen am 31. Oktober nicht ausgeschlossen ist. Der Regierungschef wirkt angesichts von Rückschlägen und Kritik zunehmend geschwächt.

In den vergangenen Tagen musste Premierminister Johnson diverse Rückschläge einstecken. Auch in der kommenden Woche muss er sich auf viel Widerstand gegen seine Pläne gefasst machen: Das gesetzliche Verbot eines No-Deal-Brexit hat die letzte Hürde im Parlament genommen.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson musste sich auf den Straßen von Morley einiges anhören. Ein Bürger warf ihm Spielchen vor. Ein anderer bestach durch seine ungemein höfliche, britische Art.

Was wäre besser für Deutschland: Ein ungeregelter Brexit Ende Oktober oder eine erneute Verschiebung? Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), ist sich sicher, dass ein No-Deal-Brexit weniger schlimm für uns wäre.

Obwohl Großbritannien immenser wirtschaftlicher Schaden droht, steuert Boris Johnson das Land auf einen EU-Austritt ohne Abkommen zu. Viele Beobachter glauben, im knallharten Brexit-Kurs des Premiers die Handschrift von Dominic Cummings zu erkennen. Er ist Johnsons wohl wichtigster Berater - und gilt als skrupelloser Stratege mit Umsturz-Fantasien. 

Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1980 war Mugabe Präsident von Simbabwe - im Jahr 2017 drängte ihn das Militär zum Rücktritt. Am 6. September 2019 verstarb der langjährige Präsident des afrikanischen Landes im Alter von 95 Jahren.