Theresa May

Theresa May ist gescheitert: Das britische Unterhaus hat den Brexit-Vertrag am Dienstagabend wie erwartet abgelehnt. Der EU-Austritt Großbritanniens steckt in einer Sackgasse. 

Wie kann der britische EU-Austritt ohne Chaos über die Bühne gehen? Auch mit der Abstimmung im Unterhaus am Dienstag dürfte noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Aber kommt der Brexit überhaupt?

Das britische Parlament stimmt am Dienstag über den Brexit ab. Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über die Folgen. Während ein Unternehmer leidenschaftlich für Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Briten warb, überraschte AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer gewagten These.

Dass Theresa May bei der Abstimmung über das Brexit-Abkommen am Dienstag im Unterhaus eine Niederlage einstecken muss, scheint sicher. Die Fragen sind: Wie bitter wird es für die britische Premierministerin? Und vor allem: Wie geht es danach weiter? 

Ganz Europa schaut gespannt nach London: Am Dienstag stimmt das britische Parlament über das mit der Europäischen Union ausgehandelte Brexit-Abkommen ab. Spricht sich die Mehrheit der Abgeordneten gegen den Deal aus, droht Chaos - und genau danach sieht es derzeit aus. Wer will was im Brexit-Streit? Ein Überblick. 

Mehr als hundert EU-Abgeordnete haben sich einem Medienbericht zufolge in einem offenen Brief an die Briten gewandt. Sie rufen das Land dazu auf, auf den EU-Austritt zu verzichten. Indes warnen deutsche Wirtschaftsvertreter vor den Folgen eines ungeregelten Brexits für Deutschland.

Verlässt Großbritannien Ende März die EU? Daran gibt es in Brüssel erhebliche Zweifel. Angeblich rechnet man mit einer Verzögerung des Austritts.

Premierministerin Theresa May glaubt nicht, dass es zu einem EU-Ausstieg ohne Deal kommen wird. Ein Stopp des Brexits sei wahrscheinlicher.

Die innenpolitischen Grabenkämpfe in Großbritannien nähern sich mit der Brexit-Abstimmung am Dienstag ihrem Höhepunkt. Premierministerin Theresa May bangt um eine Mehrheit für das von ihr mit der EU ausgehandelte Austritts-Abkommen. London und Brüssel stehen turbulente Tage bevor.

In zwei Tagen stimmt das britische Parlament über das mit der EU ausgehandelte Brexit abkommen ab. Premierministerin Theresa May hat nun vor den drohenden Folgen gewarnt, sollte die Abstimmung negativ ausfallen. Auch die restlichen Mitgliedsstaaten der EU würden im Falle einer Ablehnung des Abkommens schwer getroffen. 

Mit Zugeständnissen und einer "nationalen Debatte" will Frankreichs Regierung die "Gelbwesten" besänftigen. Doch die demonstrieren weiter. Erneut gingen Zehntausende im Land auf die Straßen. Und ihre Wut scheint auch den Ärmelkanal überquert zu haben.

Am Mittwoch setzen die völlig zerstrittenen britischen Parlamentarier ihre Brexit-Debatten fort. Am 15. Januar wollen sie dann über das Abkommen abstimmen. Den EU-Politikern bleiben so lange nur Appelle.

Das britische Unterhaus wird am 15. Januar über das von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Das meldet der britische Sender BBC unter Berufung auf Regierungsquellen.

Die Silvesterfeierlichkeiten in London gerieten ungewohnt politisch. Dabei erneute der Bürgermeister der britischen Hauptstadt Sadiq Khan seine Kritik am Brexit und setzte auch ein optisches Zeichen, das wenig Raum für Interpretationen lässt.

Am Mittwoch hat es im britischen Parlament dramatische Szenen gegeben. Oppositionschef Jeremy Corbyn soll Premierministerin Theresa May beleidigt haben. Die aufgeheizte Stimme ist der derzeitigen unklaren politischen Lage in Großbritannien geschuldet.

Signal an die EU: Am Dienstagmorgen will die britische Regierung über Vorbereitungen für einen ungeregelten Brexit entscheiden. 

Die britische Premierministerin Theresa May gerät innenpolitisch immer stärker unter Druck. Nach der Ankündigung, die Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament in die dritte Januarwoche zu verschieben, schlug die Opposition Alarm. Labour-Chef Jeremy Corbyn kündigte nun eine symbolische Vertrauensabstimmung gegen die Premierministerin an.

Die Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament findet in der dritten Januarwoche statt. Das kündigte Premierministerin Theresa May am Montag an. Derweil bemüht sich die Regierung in London nach Kräften, den immer lauter werdenden Forderungen nach einem zweiten Brexit-Referendum eine Absage zu erteilen.

Ein zweites Referendum über den Brexit? Theresa May lehnt diese Variante kategorisch ab. Aus Sicht der britischen Premierministerin würde eine erneute Volksabstimmung einen "irreparablen" politischen Schaden verursachen.

Großbritannien ist einer der wichtigsten deutschen Handelspartner. Seit Jahresbeginn aber sind die Exporte deutlich gesunken. Bei deutschen Firmen steigt die Unsicherheit über den Brexit von Tag zu Tag. Industriepräsident Kempf sagt: "Die Situation ist dramatisch."

Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag für Theresa May: Die britische Premierministerin hat der Europäischen Union im erbitterten Streit über den Brexit zwar neue Zusicherungen zur irischen Frage abgerungen. Doch erhielt sie beim Brüsseler Gipfel weniger als erhofft.

Bekommt Theresa May die von ihr erhoffte Unterstützung von der EU? Angela Merkel will der britischen Premierministerin helfen, den Brexit-Vertrag durchs Parlament zu bringen. Doch es gibt eine Reihe Probleme. Pläne für den Fall eines Scheiterns liegen offenbar schon auf dem Tisch.

Die schwierigen Beziehungen zu Russland, die langfristige Finanzplanung und das Großprojekt Eurozonen-Reform: Für den letzten Gipfel in diesem Jahr haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU viel vorgenommen. Wenn da nicht der Brexit wäre.

Die britische Premierministerin übersteht einen Aufstand in ihrer Fraktion. Was das wert ist, wird sich erst noch zeigen. Eine Mehrheit für ihr Brexit-Abkommen im Parlament ist ungewiss.

Die britische Premierministerin übersteht einen Aufstand in ihrer Fraktion. Was das wert ist, wird sich erst noch zeigen. Eine Mehrheit für ihr Brexit-Abkommen im Parlament ist ungewiss.