Flüchtlinge

Trotz kollektiven Schocks über das Erstarken der AfD lassen die drei Landtagswahlen auch Rückenwind für die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel erkennen. Gewonnen haben diejenigen Ministerpräsidenten, die sich eindeutig für die Kanzlerin ausgesprochen haben. Wer sich dagegen nach rechts absetzte, unklar blieb und lavierte - hat verloren. Was dieser Wahlausgang nun bedeutet.

Die Landtagswahlen in drei Bundesländern werden zur Zäsur für die deutsche Politik. Vor allem die Volksparteien SPD und CDU werden von den Wählern abgestraft. Noch schlimmer aber als der Stimmenverlust wiegt das Erstarken der rechtspopulistischen AfD. Sie zieht zweistellig in die Landtage ein. Die deutsche Presse warnt vor den Gefahren von Rechts und den Folgen eines "Hauchs von Weimar".

Rabenschwarzer Wahlsonntag für Merkels CDU. Aber was ist die Lehre? Ihren Flüchtlingskurs wird die Kanzlerin nicht ändern. Daran ist ihre Partei wohl auch nicht gescheitert - obwohl die CSU die Kanzlerin erneut ins Visier nimmt.

Erneut sorgt die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach mit einem Tweet für Wirbel. Am Super-Sonntag schrieb sie von Zuständen "wie in einer Diktatur" - und spielt damit offenbar auf Angela Merkels Flüchtlingspolitik an.

In der EU mehren sich kritische Stimmen zu dem geplanten Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei. Österreich warnt, die EU dürfe sich nicht vor allem auf die Türkei verlassen. Den Flüchtlingen sollen alternative Wege durch Europa verbaut werden.

Russische Medien streuen offenbar gezielt Falschinformationen, um der deutschen Regierung und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu schaden. Welche Absichten stecken hinter den Aktivitäten? Und welche Folgen könnten solche Kampagnen haben?

In der Flüchtlingsfrage steht Altrocker Udo Lindenberg (69; "Sonderzug nach Pankow", "Cello") hinter dem Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Bemühen um eine ...

Drei Landtagswahlen und ein Thema: In einer Spezialsendung widmet sich Maybrit Illner der Flüchtlingskrise. Und es kracht gewaltig zwischen Frauke Petry (AfD) und Katja Kipping (Die Linke).

Die Landtagswahlen stehen bevor und damit der erste Stimmungstest nach der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Die Sendung zeigt, wer anstelle von Angela Merkel vom Wähler wohl abgestraft werden wird.

Die Kanzlerin ist so populär wie lange nicht mehr. Angela Merkel erhält Zuspruch von SPD-Wählern, aus dem Ausland und der Mehrheit der Deutschen. Nur eine Partei hadert öffentlich immer wieder mit der Kanzlerin: ihre eigene. Die Gründe für den Unmut von CDU und CSU liegen auf der Hand.

Angela Merkel ist so beliebt wie lange nicht mehr: Die Zustimmung zur Bundeskanzlerin ist trotz des andauernden Streits über ihre Flüchtlingspolitik laut dem Stern-RTL-Wahltrend auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Union konnte davon bisher aber nicht profitieren.

In der Diskussion um eine Lösung in der Flüchtlingskrise erweist sich die Türkei als harter Verhandlungspartner. Die zerstrittene EU könnte für eine Einigung einen hohen Preis zahlen - und läuft in Gefahr ihre eigenen Werte zu verkaufen.

Geht die EU an der Flüchtlingskrise zugrunde? Diese Frage stand Montagabend bei der Puls4 Talk-Sendung "Pro und Contra" im Raum. Und hätte man die dort vorherrschende Diskussionskultur als Spiegelbild des Zustandes der innereuropäischen Zusammenarbeit betrachtet, so müsste die Antwort ein klares "Ja" sein.

Frank Plasberg lädt zur Debatte vor den Landtagswahlen am Sonntag. Dass die AfD aus diesen als Gewinnern hervorgehen wird und warum das so ist, wird aber viel zu wenig thematisiert. Die Sendung zeigt, wie schwer sich die etablierten Parteien mit der eigenen Verantwortung abfinden wollen.

Der Entwurf der Schlusserklärung des Sondergipfels zwischen der EU und der Türkei sorgt für Irritationen. Vorgesehen ist darin die Feststellung, dass die sogenannte Balkanroute jetzt geschlossen sei. Kanzlerin Angela Merkel will dem offenbar nicht zustimmen. Weil eine Zustimmung eine Kehrtwende in ihrer Flüchtlingspolitik bedeuten würde?

Österreichs Regierung kassiert viel Schelte, seit sie in der Flüchtlingskrise einen restriktiveren Ton anschlägt. Außenminister Sebastian Kurz sieht sich in seinen Befürchtungen bestätigt.

Ein CSU-Chef, der die eigene Kanzlerin bei der kommenden Wahl nicht unbedingt unterstützen will und ein Vizekanzler, der damit droht, den Haushalt nicht zu verabschieden: Das öffentlich ausgetragene Zerwürfnis in der Koalition ist groß. Halten wird sie mit aller Wahrscheinlichkeit trotzdem. Aber etwas anderes könnte Merkel durchaus ernsthaft gefährlich werden.

Die Regierung in Athen rechnet damit, dass wegen der Schließung seiner Grenze zu Mazedonien in den kommenden Tagen mehr als 100.000 Migranten in Griechenland festsitzen könnten. Deswegen hat die Regierung ein EU-Hilfspaket in Höhe von 470 Millionen Euro beantragt. Östeerreich wirft Deutschland derweil vor, an den schlimmen Verhältnissen an der griechisch-mazedonischen grenze mitschuldig zu sein.

Griechenlands Wirtschaft ist stärker denn je auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen. Den befürchteten Einbruch wegen der Flüchtlingskrise sieht die Branche insgesamt nicht ...

Die Ereignisse in der Flüchtlingskrise überschlagen sich. Österreichs Obergrenzen haben dem Land zahlreiche Gegner eingebracht. Viel wichtiger aber ist, dass dieser Alleingang Wirkung zeigt. Bestenfalls kommen aufgrund des erhöhten Drucks alle EU-Länder zur Einsicht, dass man sich den Problemen gemeinsam stellen muss.

Die Top-News vom Wochenende

Zum zweiten Mal binnen fünf Monaten stellt sich Angela Merkel kritischen Fragen von Anne Will. Die Bundeskanzlerin gibt einen Antworten-Mix auf das Wie in der Flüchtlingskrise – und strahlt dabei viel Souveränität aus.

Ein paar Monate war es recht ruhig um Erika Steinbach. Aktuell bringt die CDU-Abgeordnete mit einem rassistischen Tweet das Netz gegen sich auf.