Flüchtlinge

Trotz Corona-Krise und Kontaktverbot haben sich in Bremen am Freitag 50 Menschen zu einer Kundgebung vor einer Flüchtlingsunterkunft verabredet.

Der Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im oberbergischen Morsbach, bei dem am Sonntag ein 46-Jähriger starb, ist laut Ermittlern auf einen defekten Satellitenreceiver zurückzuführen.

In den rund 80 Berliner Flüchtlingsunterkünften haben sich bisher mindestens fünf Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt.

In bayerischen Flüchtlingsunterkünften und Abschiebehafteinrichtungen sind bislang zehn von knapp 1900 getesteten Bewohnern mit dem Coronavirus infiziert gewesen.

Beim Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Bochum ist ein Mann lebensgefährlich verletzt worden.

Die dramatische Situation an der griechisch-türkischen Grenze hat verdeutlicht, wie brüchig der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei ist.

Immerhin, sie reden miteinander: Die EU-Spitzen empfingen den türkischen Präsidenten am Montagabend zum Gespräch. Nach knapp zwei Stunden war es schon vorbei, doch die EU sieht deutliche Signale, dass Erdogan wieder konstruktiv mit der EU ins Gespräch kommen will.

Gerettet ist das EU-Türkei-Abkommen nach dem Treffen zwischen Erdogan und den EU-Spitzen nicht. Kommissionschefin von der Leyen sprach dennoch von konstruktiven Gesprächen. Nach knapp zwei Stunden waren sie schon vorbei.

Zwischen Fraktionschef Ralph Brinkhaus und Innenminister Horst Seehofer soll es unter der Woche zu einem Streit um die Flüchtlingspolitik gekommen sein, bei dem es richtig laut wurde.

Sieben Stunden lang wurde in Berlin die Flüchtlingskrise, das Coronavirus, Investitionen und die Planungsbeschleunigung beraten.

An der türkisch-griechischen Grenze harren Tausende Flüchtlinge und Migranten aus. Sie haben die Hoffnung, über die EU-Außengrenze nach Griechenland einreisen zu können. Auch auf den griechischen Inseln sind Tausende Menschen gestrandet. Die Bilder erinnern an 2015.

Seit dem Wochenende harren etwa 13.000 Menschen an der türkisch-griechischen Grenze aus. Auch in den überfüllten Flüchtlingslagern in der Ägäis ist die Lage dramatisch. Mehrere deutsche Städte haben sich nun mit einem Brief an die Bundesregierung gewandt.

Schwarz-Grün könnte die Regierung der Zukunft sein. In Sachen Flüchtlingspolitik sind sich die beiden Parteien allerdings uneins - und das könnte in Hinblick auf die aktuelle Situation an der griechisch-türkischen Grenze ein Problem werden. 

Die Lage in den griechischen Flüchtlingslagern ist verheerend. Deshalb wollen die Grünen 5000 Betroffene nach Deutschland lassen, finden dafür aber keine Mehrheit im Bundestag. Auch die SPD stimmt dagegen - obwohl viele Sozialdemokraten eigentlich dafür sind.

Eine neue Flüchtlingskrise bahnt sich an. Der türkische Präsident Erdogan hat seine Drohung wahrgemacht und die Grenze zur EU für Migranten geöffnet. Steht Europa eine ähnliche Situation wie 2015 bevor? Zwei Experten vergleichen die Lage.

Die Türkei hat ihre Grenze zur EU geöffnet, um so ein Entgegenkommen Europas in der Flüchtlingsfrage und dessen Beistand im Syrien-Krieg zu erreichen. Lachender Dritter der ganzen Situation ist Russland.

Tausende Migranten versuchen seit Tagen von der Türkei aus nach Griechenland und damit in die Europäische Union zu gelangen. Wir erläutern, was an der EU-Außengrenze passiert, was die Ursachen und was die Folgen sind.

Im Atmeh, an der Grenze zur Türkei, reihen sich die blauen und weißen Zelte des Flüchtlingslagers scheinbar endlos aneinander.

Der italienische Senat hat entschieden, die Immunität des ehemaligen Innenministers Matteo Salvini aufzuheben. Damit kann dem Chef der rechten Lega nun der Prozess wegen seiner Flüchtlingspolitik gemacht werden.

Die Situation in den überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist weiter dramatisch. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle war selbst auf Lesbos. Im Interview schildert er, welche Lösungen er sieht.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Heute mit einem Interview mit Sebastian Kurz, der US-Vorwahl in Iowa und einer Rückkehr von Friedrich Merz in den Bundestag.

Eigentlich wollte Sir Patrick Stewart nie wieder in seine Parade-Rolle des Sternenkapitäns Jean-Luc Picard schlüpfen. Für die neue Serie "Star Trek: Picard" änderte er seine Meinung. Der Grund: Das Drehbuch verweist auf die Probleme der heutigen Welt.

Die Jury der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres" hat gewählt. Anders als in den vergangenen Jahren steht diesmal statt Flüchtlingspolitik und Migration das Thema Umwelt im Mittelpunkt.

Mit dem Posten des Präsidenten der EU-Kommission wurde es nichts für Manfred Weber. Die Vereidigung von Ursula von der Leyen am Montag in Luxemburg ruft bei dem CSU-Politiker Wehmut hervor.

Viele Flüchtlingslager in Griechenland sind hoffnungslos überfüllt. Dramatisch ist die Situation vor allem für Tausende Kinder, die dort ohne ihre Eltern ausharren. Der vorweihnachtliche Hilfsappell von Grünen-Chef Habeck hat aber wohl trotzdem keine Aussicht auf Erfolg.