Türkei

Zwei Jahre hielt die Türkei ihn wegen Terror-Vorwürfen fest. Nach Sanktionen, Strafzöllen und Drohungen kommt US-Pastor Andrew Brunson nun frei. Das entspannt die Beziehungen zu den USA. Brunson selbst sitzt am Abend im Flugzeug und verlässt die Türkei.

Sanktionen, Strafzölle, Drohungen - der Fall des in der Türkei festgehaltenen US-Pastors Brunson hatte eine Krise zwischen Ankara und Washington ausgelöst. Nun kommt er frei und darf ausreisen. Das dürfte auch die türkische Währungskrise entschärfen.

Während eines mit Spannung erwarteten Gerichtstermins im Fall des in der Türkei inhaftierten US-Pastors Andrew Brunson haben sich Zeugen der Anklage in einem bizarren Austausch gegenseitig widersprochen. 

Das mysteriöse Verschwinden eines saudischen Regimekritikers in Istanbul hat sich längst zur Staatsaffäre ausgewachsen. Die USA fordern Antworten von Saudi-Arabien. Doch womöglich muss sich nun auch die Türkei wegen eines äußerst heiklen Berichts erklären.

Vor einer Woche betrat der saudische Journalist Chaschukdschi das Konsulat seines Landes in der Türkei. Seither fehlt jede Spur des Regimekritikers. Die Türkei will das Konsulat nun durchsuchen und erhielt dazu die Erlaubnis.

Die Lira-Krise treibt die Inflation in der Türkei weiter in die Höhe. Im September stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 24,5 Prozent, wie das staatliche Statistikamt am Mittwoch in Ankara mitteilte.

Ein treuer Fußsoldat Erdogans und Cem Özdemir bringen die Staatsbesuch-Nachlese bei "Hart aber fair" sofort auf Hochtouren. Neben mächtig Zoff serviert Frank Plasberg aber auch nachdenkliche Töne und ergreifende Geschichten.

Eine Pufferzone in Syriens letzter großer Rebellenhochburg Idlib soll eine angedrohte Offensive der Regierung abwenden. Doch eine radikale Miliz droht mit Widerstand.

In der Türkei ist offensichtlich schon vor mehreren Wochen ein weiterer Deutscher verhaftet worden. 

In der türkischen Presseschau finden sich größtenteils lobende Worte im Resümee des Staatsbesuchs von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Viele von ihnen sehen den Beginn einer neuen Ära in den deutsch-türkischen Beziehungen. Die regierungskritischen Medien kommen zu einem etwas anderen Ergebnis

Den Empfang in Köln dürfte sich der türkische Präsident anders vorgestellt haben. Statt in einem Schloss wurde Recep Tayyip Erdogan in einem kleinen Zimmer am Flughafen begrüßt. In den Straßen vor der Ditib-Moschee warteten Hunderte Anhänger.

Der türkische Präsident ist eingetroffen: Recep Tayyip Erdogan landete am frühen Nachmittag in Köln. Dort eröffnet er am Nachmittag die Zentralmoschee des Vereins Ditib.

Wie angekündigt hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir seine Einladung zum Staatsbankett anlässlich des Deutschlandbesuchs von Recep Tayyip Erdogans wahrgenommen. Özdemir schüttelte dem türkischen Präsidenten zur Begrüßung die Hand. Die Reaktion fiel kühl aus. 

Beim Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sind die Verwerfungen im deutsch-türkischen Verhältnis offen zutage getreten. Beim Staatsbankett am Abend fühlte sich der türkische Präsident von Bundespräsident Steinmeiers Rede offenbar provoziert und reagierte.

Bei der Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kam es zum Eklat: Sicherheitskräfte führten vor laufender Kamera einen Journalisten ab.

Letztlich bekam der Favorit den Zuschlag: Die UEFA bestimmte Deutschland als Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2024. Die meisten ausländischen Medien sehen die Entscheidung als logisch an - nur in der Türkei herrscht Missmut. Große türkische Zeitungen werfen dem internationalen Fußball-Verband Betrug vor.

Es gab und gibt "tiefgreifende Differenzen": Die Kanzlerin spricht bei der Pressekonferenz mit Erdogan viele kritische Themen an. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.

Recep Tayyip Erdogans erster Staatsbesuch in Deutschland ist heftig umstritten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt den türkischen Präsidenten zwar mit militärischen Ehren. Ernste Mienen zeugen aber von den vielen Problemen zwischen beiden Staaten.

Erdogan ist in Deutschland und so disktuierte maybrit Illner mit ihren Gästen über den türkischen Präsidenten. Ein Neustart mit dem bösen Buben? "Gekaufte Freundschaft – müssen wir der Türkei helfen?"

Recep Tayyip Erdogan ist in Berlin gelandet. Es ist der heikelste Staatsbesuch seit langem. Der türkische Präsident will einen "Neustart" der Beziehungen zu Deutschland. Doch die Vorbehalte in Berlin sind groß. Und dann ist da noch die Fußball-EM 2024.

Die deutschen Fußballfans können sich nach der Weltmeisterschaft 2006 auf das nächste große Turnier freuen: Die EM 2024 wird in Deutschland ausgetragen. Das hat die UEFA heute entschieden. Lesen Sie hier noch einmal unseren Live-Blog zur EM-Vergabe in der Nachlese.

Das nächste Sommermärchen kann kommen: Die Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland statt. Der DFB setzte sich gegen den einzigen Mitbewerber Türkei durch. Bundestrainer Joachim Löw ist "glücklich" über das erste Turnier im Land nach der WM 2006, EM-Botschafter Philipp Lahm freut sich auf "ein großes Fest".

Wer sich kritisch über den türkischen Präsidenten Erdogan äußert, muss Konsequenzen befürchten – das gilt nicht nur für Menschen innerhalb der Türkei. Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtet, können Erdogan-Anhänger Kritiker ganz einfach mithilfe einer Smartphone-App anzeigen – in Minutenschnelle, von überall auf der Welt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist am Mittwoch zu seinem ersten Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. Die Visite erhitzt seit Wochen die Gemüter: Neben der Hoffnung, die deutsch-türkischen Beziehungen zu normalisieren, gibt es auch Wut.