Türkei

Ein Streit um einen in der Türkei festgehaltenen US-Pastor, der das Land in eine wirtschaftliche Krise stürzt? Zwar verschärft der Zwist zwischen Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan die Lage, doch es steckt weit mehr dahinter.

Außenminister Heiko Maas (SPD) sieht nach der Entscheidung der türkischen Justiz im Fall Mesale Tolu Anzeichen für eine Verbesserung des Verhältnisses zur Türkei.

Soll man die wirtschaftlich angeschlagene Türkei finanziell unterstützen? Jene Türkei, die sich aus Sicht des Westens immer weiter von der Demokratie entfernt? Ex-Außenminister Sigmar Gabriel hat eine klare Antwort - und eine ebenso klare Warnung.

Es ist eine überraschende Entscheidung: Die Türkei hebt die Ausreisesperre gegen Mesale Tolu auf. Die Anklage wegen Terrorverdachts bleibt jedoch bestehen. Profitiert Deutschland vom Konflikt zwischen Washington und Ankara?

Wenn sich die Wirtschafts- und Währungskrise in der Türkei weiter verschlimmert, möchte SPD-Chefin Andrea Nahles dem Land mit deutschen Geldern helfen. Nicht nur aus der Opposition, auch von den Koalitionspartnern kommt Gegenwind. 

Angespannte Beziehung und politische Gefangene hin oder her: Sollte sich die Wirtschafts- und Währungskrise in der Türkei weiter zuspitzen, will SPD-Chefin Andrea Nahles dem Land mit Steuergeld unter die Arme greifen. 

Das Hickhack endet nicht: Die USA drohen mit neuen Sanktionen, sollte Pastor Brunson nicht schnell freikommen. Ein türkisches Gericht entscheidet kurz darauf, dass er weiter unter Hausarrest steht. Und die Lira stürzt wieder ab.

Pfarrer Andrew Brunson bleibt in türkischer Haft. Das hat ein Gericht am Freitag verfügt. Im Streit zwischen der Türkei und den USA ist damit keine Lösung in Sicht. 

Der Streit zwischen Washington und Ankara verschärft sich weiter. Die Türkei sucht unterdessen die Annäherung an Europa - vor allem an Deutschland. Zugleich landet aber ein weiterer Deutscher in der Türkei im Gefängnis.

Immer wieder derselbe Vorwurf: Zu viel Bürokratie und Bürgerferne in Europa. Die Kanzlerin versucht, dagegen zu halten - und macht klar: Nicht immer ist Europa schuld.

Die US-Regierung hat die Verantwortung für die wirtschaftlichen Probleme in der Türkei zurückgewiesen. Diese hätten schon vor den US-Sanktionen bestanden. Unterdessen hat Ankara seinerseits Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten verhängt.

Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir fordert Klartext mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die aktuelle Währungskrise biete die Gelegenheit, Einfluss auf die Türkei zu nehmen. FDP-Chef Christian Lindner kritisiert derweil den Staatsbesuch Erdogans in Deutschland. 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat im Fernsehen angekündigt, dass sein Land US-Elektronikprodukte boykottieren wird. Damit reagiert er auf die Verdopplung der US-Strafzölle. 

Der türkische Präsident geht auf die USA los - und spricht sogar von einem möglichen Krieg. Sein Außenminister hingegen schlägt versöhnlichere Töne an. Eine Reaktion aus Washington steht noch aus. Derweil erholt sich die türkische Lira zumindest leicht. Dennoch bleibt die Frage: Wie dramatisch wird die türkische Währungskrise?

Außenminister Heiko Maas hat Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, den US-Pastor Andrew Brunson freizulassen - und bei der Gelegenheit auch an die in der Türkei Inhaftierten Deutschen erinnert. 

Recep Tayyip Erdogan feuert weiter gegen die USA und deren Präsident Donald Trump. Der türkische Präsident spricht sogar von "Krieg". Die Nato dagegen will sich in den Streit der beiden Länder bislang nicht einmischen.

Die USA setzt weiter auf Konfrontation zur Türkei: Seit Mitternacht sind die neuen US-Strafzölle in Kraft. Die türkische Lira ist bereits zuvor auf ein neues Rekordtief gesunken. 

Eine Währungskrise macht der Türkei zu schaffen. Präsident Recep Tayyip Erdogan sucht die Schuld dafür aber nicht bei sich selbst. Stattdessen schwingt er kämpferische Reden an seine Nation - und richtet sich anschließend mit drohenden Worten an seinen Nato-Partner USA.  

Es war ein Katastrophentag für die Türkei: Der Finanzminister stellt Maßnahmen vor, um die angeschlagene Wirtschaft retten und die Börsen zu beruhigen - zugleich beschuldigt Staatspräsident Erdogan den Westen. Und dann verschärft US-Präsident Trump noch Strafzölle.

Donald Trump verdoppelt die Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei. Das gab er über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Zuvor war die Türkische Lira auf ein Rekordtief gefallen.

Zuletzt gab es zwar Zeichen der Entspannung im deutsch-türkischen Verhältnis. Aber Streitpunkte gibt es immer noch genug. Der Besuch Erdogans in Berlin wird nicht ohne Konflikte abgehen.

Die Türkei wird auch im kommenden Jahr nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen. Als Grund nennt der Präsident des türkischen Fernsehsenders TRT, Ibrahim Eren, Auftritte wie jenen von der Österreicherin Conchita Wurst.

Recep Tayyip Erdogan hat Sanktionen gegen US-Minister verhängen lassen. Damit reagiert er auf die Maßnahmen Donald Trumps im Fall Andrew Brunson.

Der Ton zwischen Washington und Ankara wird schärfer. Von der zuletzt sich anbahnenden Männerfreundschaft zwischen Trump und Erdogan ist nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen die Türkei nicht mehr viel übrig. Der Auslöser des Streits: Ein wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhafteter US-Pastor.

Die USA und die Türkei streiten um den Fall eines amerikanischen Pastors. Washington verhängt Sanktionen, Ankara droht mit Vergeltung. Schaukelt sich der Streit weiter hoch?

Im Streit um den in der Türkei inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson hat Präsident Donald Trump Konsequenzen gezogen. Die US-Regierung sanktioniert zwei türkische Minister. Seit 2016 ist Brunson in der Türkei inhaftiert.

Die Türkei trauert: Bei einem Bombenanschlag im Südosten des Landes sind eine Mutter und ihr Baby getötet worden. Präsident Erdogan macht die PKK für die Explosion verantwortlich und kündigt Vergeltung an. Zugleich wird die Debatte um eine Wiedereinführung der Todesstrafe angeheizt.

Recep Tayyip Erdogan wird im Herbst offenbar zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Berlin kommen. Dann würden dem türkischen Präsidenten erstmals militärische Ehren in Deutschland zuteil, zudem gebe es ein Staatsbankett. Aus Reihen der Opposition hagelt es Kritik, CDU-Politiker begrüßen diesen Plan.

Der Grünenpolitiker Cem Özdemir und die AfD haben den geplanten Staatsbesuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im September in Deutschland kritisiert.

In der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator hat sich in der Nacht zum Samstag ein politischer Krimi abgespielt. Zeugen und Medien berichteten, der türkische Geheimdienst habe versucht, einen angeblichen Staatsfeind zu entführen, um ihn per Flugzeug in die Türkei zurückzuverfrachten.

Im Duell um die Austragung der EM 2024 wollte sich der DFB mit seiner Haltung zu Menschenrechten einen Vorteil verschaffen. Doch die Causa Mesut spielt Gegenkandidat Türkei in die Hände. Auch für DFB-Chef Reinhard Grindel könnte die Affäre das Aus bedeuten.

Augenzeugen zufolge soll der Mann versucht haben, am späten Donnerstagabend im Stadtteil Maltepe auf offener Straße ein sechsjähriges Mädchen zu entführen.

In dem Konflikt um den US-Pastor Andrew Brunson, der wegen Terrorismus-Vorwürfen in der Türkei unter Hausarrest steht, sah es zwischenzeitlich so aus, als würde sich das Verhältnis der beiden Länder entspannen. Doch am Donnerstag drohte US-Präsident Donald Trump mit Sanktionen gegen die Türkei, sollte Brunson nicht auf freien Fuß kommen. Die Antwort aus Ankara folgte prompt.

Integrationsforscher Prof. Dr. Uslucan erklärt im Interview, warum Integration nicht allein eine Frage der Identifikation ist.

Der Rücktritt von Mesut Özil und seine Rassismus-Vorwürfe an den DFB haben auch in Europa zu einem Medienecho geführt. Hier wird vor allem die politische Dimension betont.

Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Türkei sind besonders umstritten. Trotzdem gehörten beide Länder lange Zeit zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Jetzt nicht mehr.

Mesut Özil hat mit seinem Rücktritt aus dem DFB-Team ein klares Zeichen gesetzt. Einige deutsche Politiker haben sich bereits zu seiner Entscheidung geäußert. Es ist von einem "Alarmzeichen" die Rede. In der Türkei wird Özil für seine "ehrenhafte Haltung" gefeiert.

Mesut Özil hat sich erstmals zu seinen umstrittenen Fotos mit dem Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, geäußert. In einem auf Twitter veröffentlichten Statement stellt der Nationalspieler seine Sicht der Dinge klar.

Am Mittwoch endete der von der Regierung ausgerufene Ausnahmezustand in der Türkei. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden dadurch Grundrechte eingeschränkt und den Regionalgouverneuren übergeordnete Kompetenzen übertragen. Doch nun fürchten Kritiker, dass die Regierung um Präsident Erdogan mit einem neuen Anti-Terror-Gesetz die Repressionen weiterhin aufrechterhalten könnten.

130.000 Menschen aus dem Staatsdienst entfernt, 77.000 in Haft, viele Medienhäuser geschlossen - der Ausnahmezustand hat die Türkei schwer gezeichnet. Jetzt ist er vorbei. Die Entlassungen und Verhaftungen gehen aber wohl weiter.

Der ehemalige Chefredakteur der türkischen Zeitung "Cumhuriyet", Can Dündar, hat die Situation in der Türkei nach dem Putsch 2016 mit der Lage in Deutschland nach dem Reichstagsbrand 1933 verglichen.

Wenn der Ausnahmezustand in der Türkei am 19. Juli ausläuft, wird er knapp zwei Jahre in Kraft gewesen sein. Zwei Wahlen wurden in der Zeit abgehalten, mehr als 150.000 Staatsbedienstete entlassen, mindestens sechs deutsche Staatsbürger inhaftiert. 

Das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte wird am Vormittag mit Spannung erwartet. Wir halten Sie in unserem Live-Blog über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

"Off Duty", der gestrige Tatort mit Til Schweiger als Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller, lief bereits Anfang 2016 in den deutschsprachigen Kinos. Die Besucherzahlen damals? Sehr mäßig. Dennoch wollten wir uns den Tschillerinstinkt selbst geben. Ein Minutenprotokoll eines Actionswahnsinns.

Per Notstandsdekret sind mehr als 18.000 Staatsbedienstete in der Türkei entlassen worden. Der Grund für die Maßnahme seien unter anderem Aktivitäten gegen die Staatssicherheit.

Erneut verurteilte ein türkisches Gericht Journalisten wegen ihrer Berichterstattung zu mehrjährigen Haftstrafen. Im Vergleich zu vergangenen, ähnlich gelagerten Fällen fielen die Urteile milde aus. Den Angeklagten hatte lebenslange Haft gedroht.

Fast zwei Drittel der Wähler in Deutschland haben bei den türkischen Präsidentschaftswahlen für Erdogan gestimmt. Experten warnen aber davor, die hier lebenden Türken über einen Kamm zu scheren.

Zwei Tage nach der Wiederwahl des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan haben die EU-Staaten offiziell beschlossen, mit dem Land vorerst keine Verhandlungen über den Ausbau der Zollunion aufzunehmen.