Syrien

Nach dem türkischen Einmarsch in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. In einer Mitteilung Trumps hieß es am Montag, unter anderem würden wegen der "destabilisierenden Handlungen der Türkei in Nordost-Syrien" Strafzölle auf Stahlimporte aus der Türkei wieder auf 50 Prozent angehoben.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sieht in der türkischen Offensive in Nordsyrien eine "Invasion". Man habe sich darauf geeinigt, dass kein EU-Mitgliedsland mehr Waffen an die Türkei liefern werde. Ein offizielles Waffenembargo verhängt die EU allerdings nicht.

Angesichts der türkischen Militäroffensive gegen Kurden in Syrien hat der Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) den Ausschluss der Türkei aus der Nato gefordert.

Merkel und Macron wollen bei Krisen zusammenstehen

30 Kilometer tief sind türkische Truppen bereits in Nordsyrien vorgedrungen, Zehntausende haben die Flucht ergriffen. Kanzlerin Merkel fordert eine "umgehende Beendigung" der Offensive. Präsident Erdogan zeigt sich von Strafmaßnahmen der Europäer unbeeindruckt.

Kurden und Migrantenorganisationen haben bei zwei Demonstrationen am Samstag in Berlin-Mitte und Neukölln gegen die türkische Militäroffensive im Nordosten Syriens protestiert.

Außenminister Heiko Maas kündigt wegen Türkei-Offensive in Nordsyrien an, dass weniger Rüstungsexporte genehmigt werden sollen.

Ras al-Ain war ein Einfallstor für den türkischen Einmarsch in Syrien. Nur wenige Tage nach Beginn des Einsatzes haben sich türkische Truppen in dem Ort festgesetzt. Nun schwillt der Flüchtlingsstrom an.

Rund 300 Menschen haben in Krefeld gegen die türkische Militäroffensive in Syrien demonstriert.

Die türkische Regierung weist Kritik an ihrer Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien zurück, sie verlangt von der Nato Beistand. Die US-Regierung droht Ankara dagegen mit Sanktionen - und damit, die türkische Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.

Rund 800 Menschen haben in Hamburg am Freitagabend gegen die türkische Offensive im Nordosten Syriens demonstriert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan rechtfertigt sein militärisches Eindringen in den Norden Syriens mit der Zerschlagung eines entstehenden Terrorstaats. Wir erklären die komplizierte Gemengelage aus Feinden und Verbündeten.

Aus Protest gegen die türkische Militäroffensive in Syrien haben Demonstranten in Leipzig eine Kreuzung blockiert.

Der Türke Cenk Sahin ist Rechtsaußen beim deutschen Zweitligisten FC St. Pauli. Der 25-Jährige begrüßt die Offensive Recep Tayyip Erdoğans gegen die Kurden in Syrien und zieht damit den Zorn von St. Paulis Ultras auf sich.

Seit Beginn der türkischen Offensive in Nordostsyrien sind nach Angaben humanitärer UN-Organisationen innerhalb von 48 Stunden mehr als 70 000 Menschen vertrieben worden.

Die Türkei hat all die Appelle zur Zurückhaltung ignoriert und eine Offensive in Nordsyrien gestartet. Nach Luftangriffen und Artilleriefeuer überschritten Bodentruppen die Grenze. Binnen weniger Stunden waren mindestens 15 Opfer zu beklagen - hauptsächlich Zivilisten. International gibt es scharfe Kritik. US-Senatoren wollen mit harten Sanktionen antworten. ​​​​​​​

Mit dem Abzug von US-Truppen aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump den Weg für eine Offensive der Türkei gegen kurdische Milizen in der Region frei gemacht. Ausgerechnet er will nun zwischen den Konfliktparteien vermitteln. 

Etwa 180 Menschen haben am Donnerstag in Rostock gegen die türkische Offensive im Nordosten Syriens demonstriert.

Schätzungsweise 450 000 Menschen leben in Syrien nahe der türkischen Grenze. Viele von ihnen ergreifen im Zuge der türkischen Offensive die Flucht. Mit den Angriffen am Boden und aus der Luft verschärft sich eine der schlimmsten Krisen vertriebener Menschen nun erneut.

Tausende Menschen in der kurdischen Region sind auf der Flucht.

Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstagabend in Magdeburg gegen die türkische Offensive im Nordosten Syriens demonstriert.

Etwa 950 Menschen haben am Donnerstag in Hamburg gegen die türkische Offensive im Nordosten Syriens demonstriert.

Mehrere Hundert Menschen haben am Mittwochabend in Hamburg gegen die türkische Offensive im Nordosten Syriens demonstriert.

Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Entstehung eines "Terror-Korridors" an der südlichen Grenze der Türkei verhindern.

Seitdem die USA am Montag angekündigt hatte, ihre Truppen aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen, wird mit einer Offensive der Türkei in Syrien gerechnet.