Papst Franziskus

In der Kirche gibt es viele Tabus: Missbrauch an Kindern, Missbrauch an Nonnen - oder Kinder, die von Priestern stammen. Denn wenn Priester Väter werden, ist das bislang ein Verstoß gegen das Kirchenrecht. Einige der Priesterkinder versuchen nun, das Schweigen zu brechen.

Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat Papst Franziskus eine Meldepflicht für Geistliche erlassen. Priester und andere Mitglieder des Klerus müssen demnach jeden Verdachtsfall und jede versuchte Vertuschung eines sexuellen Missbrauchs der Kirche melden.

Für die Sicherheit des Papstes zu sorgen, verliert zunehmend an Anziehungskraft. Die berühmte Schweizergarde des Vatikans schrumpft dramatisch. Dabei hat Papst Franziskus I. die strengen Vorschriften bereits gelockert.

Papst Franziskus feiert an diesem Sonntag mit Zehntausenden Gläubigen aus aller Welt auf dem Petersplatz in Rom die Ostermesse. Anschließend spendet er von der Loggia des Petersdoms aus den apostolischen Segen "Urbi et Orbi".

Christen in aller Welt gedachten am Karfreitag der Passion Christi. Papst Franziskus erinnerte in einer Messe im Petersdom dabei auch an das aktuelle Leid in der Welt. In Jerusalem begaben sich Tausende Gläubige auf Prozessionen.

Die Umweltaktivistin Greta Thunberg hat Papst Franziskus in Rom getroffen. Beim Treffen zeigt sie ihm ein Schild mit der Aufschrift "Schließe dich den Klimastreiks an". Das Treffen der beiden in Bildern.

Im Herzen von Paris hat eines der berühmtesten Wahrzeichen Frankreichs gebrannt: Notre-Dame stand am Montag in Flammen, über Stunden schlugen sie lichterloh aus dem Dachstuhl der Kathedrale. Am frühen Dienstagmorgen konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt, doch schon jetzt ist abzusehen: Der Wiederaufbau dürfte aufwändig werden.

Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg trifft am Mittwoch Papst Franziskus. Aus Deutschland erhält das "Friday for Future"-Vorbild bereits jetzt kirchlichen Zuspruch. 

Der frühere Papst Benedikt meldet sich aus dem Off zum heikelsten Thema für die katholische Kirche zurück. In einem Schreiben macht er die Liberalisierung der Sexualität für die Missbrauchskrise verantwortlich - und erntet Kritik.

Zwei Themen liegen Papst Franziskus besonders am Herzen: Der interreligiöse Dialog und Flüchtlinge. Beide Themen stehen im Zentrum seiner Reise nach Marokko. Das Königshaus steht immer wieder wegen seines Umgang mit Migranten in der Kritik.

Weil sie sich unter "direkter Kontrolle von Männern" sieht, ist die Führung des Vatikan-Frauenmagazins "Donne Chiesa Mondo" geschlossen zurückgetreten. In einem Brief an Papst Franziskus legte Gründerin Lucetta Scaraffia ihre Bedenken offen.

Mexikos Präsident hat den König Spaniens und den Papst in Briefen darum gebeten, sich für die spanische Eroberung und Unterwerfung indigener Völker im 16. Jahrhundert zu entschuldigen.

Anschläge in der neuseeländischen Stadt Christchurch: Ein Mann eröffnet das Feuer auf betende Muslime. Zahlreiche Menschen sterben, weitere werden verletzt. Wir halten Sie über die Situation in unserem Live-Blog auf dem Laufenden.

Als Finanzchef war Kardinal George Pell die Nummer drei im Vatikan. Er ist nun der hochrangigste Kirchenvertreter, der je wegen Missbrauchs verurteilt wurde. Die Strafe fällt jedoch vergleichsweise gering aus.

Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist der ehemalige Finanzchef des Vatikans, George Pell, verhaftet worden. Dem früherem Vertrauten von Papst Franziskus drohen bis zu 50 Jahre Haft.

Der australische Kardinal George Pell ist wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen worden. Das Gerichtsurteil war bereits im Dezember des vergangenen Jahres ergangen, war bis jetzt aber unter Verschluss gehalten worden.

Die katholische Kirche sucht in einem Krisengipfel im Vatikan Antworten auf die Missbrauchsfälle katholischer Geistlicher. Doch wie glaubhaft sind die Beteuerungen, diese Verbrechen anzugehen?

Es war ein historisches Treffen. Entsprechend groß waren die Erwartungen an die Rede von Papst Franziskus zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan. Auszüge seiner Ansprache im Wortlaut.

Papst Franziskus setzt Kindesmissbrauch mit heidnischen "Menschenopfern" gleich

Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Was kann die beispiellose Anti-Missbrauchskonferenz in Bewegung setzen? Vorschläge und Appelle gibt es viele, wie Missbrauch verhindert und aufgearbeitet werden kann. Konkret ist wenig.

Wie will die katholische Kirche herausfinden aus der Krise um den massenhaften Missbrauch von Kindern? Auf dem Gipfeltreffen im Vatikan gibt es Vorschläge, Diskussionen, klare Schuldeingeständnisse. Doch gefordert wird noch mehr.

Missbrauchsopfer verlangen eine "Chemotherapie" gegen den Krebs in der Kirche. Der Papst verlangt von den Spitzen der katholischen Kirche konkrete Taten statt vieler Worte. Dazu hat er einen ganzen Arbeitskatalog vorgelegt.

Im Vatikan hat am Donnerstag ein großes Sondertreffen zum Thema Missbrauch begonnen. Klar ist: Für Papst Franziskus und die katholische Kirche steht viel auf dem Spiel. Denn die Kluft zwischen der Institution und den Gläubigen ist enorm tief, wie die Aussagen von Geistlichen, Opfern und Laien zum Gipfel zeigen. (mcf/Mit Material von dpa und afp)