Die 22. Olympischen Winterspiele sind beendet! Das altehrwürdige Sportereignis hat mit der Abschlussfeier ein spannendes Kapitel der Sportgeschichte geschlossen. Die Show: spektakulär. IOC-Chef Thomas Bach: glücklich. Das Feuerwerk: gigantisch. Die Olympische Flamme: gelöscht. Der Liveticker: fertig.

Damit endet ein 17-tägiges Spektakel auf Eis und Schnee in der Küstenstadt und der rund 50 Kilometer entfernten Bergregion um Krasnaja Poljana im Kaukasus. Rund 2.900 Sportler aus 87 teilnehmenden NOK's haben in den vergangenen Tagen gezeigt, was in ihnen steckt - seien es verborgene Talente oder verbotene Substanzen.

40.000 Zuschauern waren im Fischt-Stadion mit dabei. Hunderte Tänzer und Kinder sorgten für ein spannendes Programm und leiteten auf den magischen Moment hin: Wenn Maskottchen-Bär Mischa das olympische Feuer auspustet, weint und Olympia 2014 beendet. Auf Wiedersehen in Südkorea!

Das Spektakel zum Nachlesen:

19:21 Uhr: Goldener Regen über Sotschi

Ein Regen aus goldenem Flitter und gelbem Feuerwerk sorgt für das perfekte Schlussbild: Die drei Maskottchen in einem Meer von Blüten, darüber ein Luftschiff, auf der sich eine Opernsängerin positioniert hat. "Auf Wiedersehen, Sotschi" hieß das Lied, das sie gesungen hat. Vor der Athletenparty erleuchtet der Himmel über Sotschi in den bunten Farben eines Feuerwerks, zu den Klängen von Tschaikowski. Wir verabschieden uns mit diesen Eindrücken von dem Olympischen Winterspielen 2014!

19:19 Uhr: Woher kommen all diese Kinder???

Gefühlt tausende von Kindern in gelben Blumenkostümen strömen ins Stadion, singen das Abschlusslied und untermalen damit den großen Abschiedsmoment.

19:15 Uhr: Das Feuer erlischt

Der Maskottchen-Bär darf es tun: Er pustet das olympische Feuer aus unter den erwartungsvollen Blicken der beiden anderen Maskottchen und aller Zuschauer. 1980 schwebte der Bär Mischa an Luftballons aus dem Stadion - heute schürt er die Spannung. Nun ist es aus! Das Feuer ist aus, dem Riesenbär laufen Tränen über das Gesicht, die Olympischen Winterspiele 2014 gehen unter dramatisch-emotionaler Musik zu Ende.

19:10 Uhr Auch die Maskottchen verabschieden sich

Zur Feier des Tages kommen nun auch die überdimensionalen Maskottchen Bär, Schneehase und Katze dieser Olympischen Winterspiele und verabschieden sich von den drei Kindern, die durch das gesamte Bühnenprogramm dieser Abschlussfeier geführt haben. Angeblich gibt es deshalb drei Maskottchen, weil der russische Präsident ein anderes Tier haben wollte, als in der Abstimmung als Ergebnis herauskam. Um Streit zu vermeiden, legte man sich nicht auf ein Tier fest, sondern involvierte alle Tiere in diese Spiele.

19:07 Uhr: "Dies waren die Spiele der Athleten" - Die Spiele sind beendet!

Bach betont, man gehe als Freund der Russen und bedankt sich nochmals bei allen Beteiligten. Dann der magische Moment: Thomas Bachmann erklärt die Olympischen Winterspiele 2014 für beendet. Gemäß der Tradition ruft er die Jugend dazu auf, in vier Jahren in Südkorea die 23. Olympischen Winterspiele gemeinsam mit allen zu feiern.

19:01 Uhr: Thomas Bach spricht zu Sotschi

Der IOC-Chef Thomas Bach bedankt sich bei Sotschi und Russland, den Initiatoren und Athleten: "Ihr habt in den Wettkämpfen gekämpft und eure Emotionen mit uns und der ganzen Welt geteilt. Ihr habt Siege mit Würde gefeiert und Niederlagen mit Würde hingenommen. Ihr habt im olympischen Dorf gemeinsam unter einem Dach gelebt und damit von Sotschi eine wichtige Botschaft in die Welt geschickt - eine Botschaft des Friedens und des Respekts." Während Bach Putin dankt für seine außergewöhnlichen Bemühungen und das neue Gesicht Russlands, bleibt dieser mit ernster Miene und ohne jede Regung in seinem Sitz sitzen. Unbeeindruckt.

18:56 Uhr: Zeit für großen Abschlussreden

Dmitry Chernyshenko, Präsident des Olympischen Organisationskommittees von Sotschi, dankt allen Wintersportfans für ihre Unterstützung: "Ihr habt die Atmosphäre dieser Winterspiele unvergesslich gemacht." Es seien wirklich "coole" Spiele gewesen, die Sotschi da gelungen sind. Und der Russe setzt noch einen oben drauf: "Wir haben bewiesen, dass wir jede Herausforderung bewältigen können." Dies sei das neue Gesicht Russlands und die Spiele ein historischer Moment, den man an die nachfolgenden Generationen weitergeben müsse.

18:46 Uhr: Pyeongchang stellt sich vor

Nach den Spielen ist vor den Spielen. Deshalb erhält Pyeongchang bereits in Sotschi die Möglichkeit, sich als nächster Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 in Szene zu setzen. Traditionelle Klänge treffen auf die südkoreanische Sängerin Sumi Jo, eine weltberühmte Sopranistin.

18:40 Uhr: Die olympische Hymne ertönt

Auserwählte Kinder aus Sotschi begleiten die olympische Hymne. Der Bürgermeister von Sotschi, IOC-Chef Thomas Bach und einige andere betreten die Bühne. Bach wird die Abschlussrede dieser Olympischen Spiele halten. Jeder Anwesende auf der Bühne wird nun dreimal die olympische Flagge schwenken - so sieht es die Tradition vor. Zur russischen Flagge wird auch die von Griechenland und Südkorea gehisst.

18:29 Uhr: Der Zirkus ist in der Stadt

Die Arena verwandelt sich in ein riesiges Zirkuszelt. Der russische Staatszirkus ist weltweit bekannt und damit natürlich auch ein geschichtsträchtiges Symbol für die internationalen Erfolge des Landes. Die Hochseilartisten kommen übrigens sehr oft aus ein und demselben Dorf in den Bergen des Kaukasus. Man glaubt es kaum - ist aber wahr. Denn dort gibt es statt einer Brücke ein Drahtseil, über das wirklich jeder Bewohner der Stadt laufen kann.

18:26 Uhr: WhatsApp billiger als Sotschi?

Angesichts der Szenen, die sich im Fischt-Stadion in Sotschi bieten, lässt sich leicht nachvollziehen, warum die ersten russischen Olympischen Winterspiele noch teurer kommen als WhatsApp.

18:23 Uhr: Russlands Literatur hält Einzug

Die großen russischen Autoren werden mit einer Show aus Büchern, Lichtinstallationen und Tänzern geehrt.

18:18 Uhr: Ballett-Krieg auf der Bühne

Russland veräppelt sich mal wieder selbst: In zwei Bühnenbildern werden die beiden großen Balletthäuser Russland symbolisiert, das Bolshoi Theater vorne mit dabei. Die berühmteste Primaballerina darf hier nicht fehlen: Anna Pawlowa, von der es bis heute heißt, sie sei der bisher schönste sterbende Schwan aller Zeiten gewesen.

18:15 Uhr: Rachmaninow herrscht bei Olympia

Ein Klavierkonzert von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow lässt das Stadion erbeben und wird untermalt von einer Performance, in der mehrere Dutzend Darsteller sich an schwarzen Flügeln niederlassen und ebenfalls mitspielen.

18:10 Uhr: Zurück in die russische Geschichte

Lobeshymne auf Marc Chagall: Auf dem Kopf stehende Häuser und Frauen in langen Kleidern fliegen an der Stadiondecke entlang, Tierfiguren auf Stelzen mischen sich unter farbenfrohe Tänzer, die als Maler und Handwerker verkleidet sind. Dazu schneit es!

18:09 Uhr: Ehrungen in Sotschi

Eine kanadische Eishockeyspielerin hat mit dem Frauen-Team Gold geholt in Sotschi. Der Norweger Ole-Einar Björndalen ist, wie bereits berichtet, der erfolgreichste Olympionike der Geschichte. Dafür werden sie nun bejubelt. Nicht gedacht wird leider den Bauarbeitern, die teilweise nicht mal Lohn für ihre Arbeit am Stadion erhalten haben.

18:01 Uhr: Kleine Kritik an Russland am Rande?

Bei der Siegerehrung der russischen Langläufer ziehen die Handschuhe dieser olympischen Spiele den Blick auf sich: Die einzelnen Finger sind in den Farben der olympischen Ringe gehalten und ergeben, so dicht nebeneinander, einen kleinen Regenbogen. Damit wäre dann auch ein wenig politisches Statements auf dem Siegertreppchen vorhanden - wenn auch unfreiwillig.

17:59 Uhr: Norwegen freut sich über Medaillen

Die Norwegerinnen sind zu Tränen gerührt, nun folgt die Siegerehrung der russischen Herren.

17:52 Uhr: Die letzte Medaillen-Vergabe

Wer noch keine Medaille hatte, wird nun aus dem Boden auf einem Podest in die Mitte des Stadions gefahren: Die Langlauf-Damen auf 30 Kilometern und die Langlauf-Herren auf 50 Kilometern dürfen nun ihre Auszeichnungen entgegen nehmen.

17:50 Uhr: Die Fahnenträger dürfen Platz nehmen

Die Fahnenträger haben die Flaggen an nette Damen in Weiß abgeben und gesellen sich nun zu ihre Teamkollegen. Währenddessen verwandelt sich der Stadionboden in eine Erdkugel aus Licht, die sich dreht.

17:47 Uhr: Russland ist die Übermacht

Russland läuft übrigens mit der größten Mannschaft bei dieser Abschlussfeier auf. Bei heimischen Spielen und dem Sieger-Platz im Gesamtmedaillenspiegel gehört das aber wohl auch einfach zum guten Ton dazu.

17:45 Uhr: Die USA sind abgereist

Das amerikanische Eishockey-Team sitzt gerade im Flieger statt im Stadion. Grund dafür ist der nächste Einsatz in der NHL für die Sportler.

17:43 Uhr: Ein letzter Wettbewerb läuft

Wer macht gerade wohl mehr Bilder? Die Zuschauer von den Athleten oder die Athleten von den Zuschauern? Die Anzahl der ausgerichteten Handys ist jedenfalls unüberschaubar.

17:38 Uhr: Euro-Trance erobert Sotschi

Techno und Talente haben das Stadion voll im Griff. Die Flaggenträger aller teilnehmenden Nationen sind am Start. Selbst die Ukraine ist vertreten, die aufgrund der Umstände in ihrem Heimatland eigentlich vorzeitig abreisen wollte.

17:34 Uhr: Trommelwirbel!

Ein 20-köpfiges Militärorchester trommelt sich seinen Weg ins Stadion. Sie sind die Vorhut der Olympia-Teilnehmer, die demnächst einmarschieren werden, um sich ihren verdienten Jubel des Publikums abzuholen für ihre Leistungen der vergangenen zwei Wochen.

17:29 Uhr: Russland und der Nationalstolz

Als Krönung folgt nun die russische Nationalhymne - die alte Sowjet-Hymne von Stalin-, während die russische Flagge neben der olympische Fahne gehisst wird. Das ganze Stadion erstrahlt in Rot, Blau, Weiß - den Farben Russlands. Ein Kinderchor trällert farblich passend dazu.

17:26 Uhr: Charme-Offensive, die zweite

Keine Kinder, sondern russische Spitzensportler und Gold-Gewinner tragen die russische Flagge ins Stadion. Ein triumphaler Einzug für die Anführer des Medaillenspiegels 2014.

17:25 Uhr: Putin schüttelt Hände

Wladimir Putin lächelt und winkt an der Seite von Thomas Bach in die Menge: Er blickt auf zurück auf ein Sport-Spektakel der besonderen Art. Inzwischen hat sich übrigens auch der fünfte olympische Ring in der Tanzformation geöffnet.

17:23 Uhr: Olympia ist da - und alle lachen

Aus einem tanzenden Seestern sollen sich die olympischen Ringe bilden. "Was soll da schief gehen?", fragt der ARD-Kommentator. Was er nicht wusste: der fünfte Ring öffnet sich wieder nicht, wird nicht von den Tänzern gebildet. Damit nehmen sich die Russen also selbst auf die Schippe. Das Publikum tobt.

17:21 Uhr: Russland hat aus seinen Fehlern gelernt

Offenbar will man solch eine Panne wie bei der Eröffnungsfeier vermeiden. Wie nett! Dabei würde es das Ganze recht sympathisch machen. Bislang sind aber noch keine Sternen-Frauen vom Himmel gefallen, das Boot hängt noch an allen Seiten und die Glitzertänzer hüpfen in aller Frische durchs Stadion.

17:18 Uhr: So viel Glitzer!

Gefühlt Millionen von Tänzern in Glitzeroutfits symbolisieren Fische im Meer und bilden das Ying-Yang-Zeichen unter dem fliegenden Boot. 700 Menschen in Spiegel-Anzügen sind dafür verantwortlich. Anstrengend für das Auge - schön für kleine Kinder und russische Oligarchen.

17:15 Uhr: Feuerwerk über Sotschi

Zu klassischen Klängen wird ein Feuerwerk entzündet, während sich in der Mitte des Stadions kleine weiße Tauben ihren Weg durch die blauen Wellen bahnen. "Der Himmel und das Meer" heißt diese Performance und eröffnet eine Traumreise durch 1.000 Jahre russische Geschichte. Ein fliegendes Boot folgt den Federtieren und schwebt quer durch das Stadion. Die Kapitäne sind zwei Clowns des russischen Zirkus, die eine Familie durch den Himmel schippern.

17:13 Uhr: Der Countdown läuft

40.000 Zuschauer sind im Stadion zu Gast und wollen sich von ihren Olympia-Helden 2014 verabschieden.

17:10 Uhr: Viel Licht um nichts?

Ein Blick aus dem Hubschrauber zeigt: Russland ist bereit, sich von den Olympischen Spielen zu verabschieden. Ein Raunen geht durch das Stadion, das bereits in Blau, Orange und Grün erstrahlt. Ein Stadion, das nach den Spielen übrigens als Fußballstadion der russischen Nationalmannschaft dienen wird.

17:06 Uhr: Die Feier verzögert sich

Eigentlich sollte die Abschlussfeier um 17:00 Uhr beginnen. Doch bisher machen die Beteiligten in Sotschi noch keine Anstalten, dass die Show auch wirklich los geht. Das olympische Feuer brennt weiterhin vor sich hin, Katharina Witt und Co. plaudern im Fernsehstudio immer noch gelassen über die vergangenen Tage des Sport-Ereignisses.

17:04 Uhr: Stell' dir vor, es ist Olympia und alle schauen zu

Bereits vor dem letzten Wettkampftag stand fest, dass die Sotschi-Übertragungen von ARD und ZDF mit einem durchschnittlichen Marktanteil von rund 25 Prozent die Werte von Turin 2006 (21,6 Prozent) und Vancouver 2010 (19,0 Prozent) klar übertroffen haben.

17:00 Uhr: Die finale Show eröffnet!

"Reflections of Russia" lautet das Motto des heutigen Abends. Die Abschlussfeier dreht sich also wieder rund um die russische Geschichte und wird vermutlich von bunten Lichtern und emotionalen Momenten geprägt sein. Auf jedem Sitz liegt ein Programmheft aus - doch viele Hefte werden vermutlich unangetastet bleiben. Denn bisher sind die Ränge des Stadions noch sehr menschenleer.

16:58 Uhr: Nur noch wenige Minuten bis zur großen Party

Um 17:00 Uhr soll die Abschlussfeier in Sotschi beginnen. Bis dahin dürfen Sportler und Zuschauer die schönsten Momente noch mal vor ihrem inneren Auge - und in der ARD - passieren lassen.

16:46 Uhr: Bunte Outfits als Demonstration?

Mit ihren bunten Outfits sorgten die deutschen Athleten zur Eröffnung für Furore. Ein Regenbogen als Kritik am russischen Anti-Homosexuellen-Gesetz? Nein, sagte Designer Bogner. Wie bunt wohl die Abschlussfeier nun wird?

16:44 Uhr: Wird Abschlussfeier zur Pannen-Show?

Mit Blick auf die Abschlussfeier stellt sich eine wichtige Frage: Was wird diesmal schief gehen? Bei der Eröffnungsfeier entfaltete sich eine Schneeflocke nicht zum fünften olympischen Ring - ausgerechnet dem amerikanischen Ring. Die ganze Welt war Zeuge bei diesem Ereignis, nur die russischen TV-Zuschauer nicht. Das russische Fernsehen schaltete schnell auf eine Konserve um, hatte Bilder aus dem Archiv zur Hand und tat somit so, als wäre nichts passiert.

16:40 Uhr: Putin, der alte Party-Hengst

Ob die nächsten Winterspiele in Südkorea wohl ebenso spaßig werden wie die in Russland? Schließlich erfreut sich Sotschi eines Party-Hoppers als Oberhaupt: Wladimir Putin genoss seine Spiele. Vor allem in der ersten Woche schien der Kremlchef fast überall - im Haus der Österreicher sang er sogar auf Deutsch einen Hütten-Hit mit.

16:36 Uhr: Der Medaillenspiegel steht fest

Finaler Blick auf den Medaillenspiegel von Sotschi: Russland sichert sich mit 13 mal Gold, elf mal Silber und neun mal Bronze die Spitze. Dicht gefolgt von Norwegen (11/5/10), Kanada (10/10/5), USA (9/7/12) und den Niederlanden (8/7/9). Deutschland schafft es 2014 nur auf Rang sechs in der Gesamtübersicht mit acht Gold-Medaillen, sechs Silber-Medaillen und fünf Bronze-Medaillen. Dahinter platziert sich die Schweiz (6/3/2) auf Rang sieben, Österreich (4/8/5) rückt als ebenfalls deutschsprachiges Land gerade noch auf Rang neun.

16:32 Uhr: Südkorea will die besten Spiele aller Zeiten

Nach Olympia ist vor Olympia! An den Gigantismus von Sotschi wird der Gastgeber der nächsten Winterspiele in vier Jahren nicht heranreichen (Sotschi kostete mehr als alle bisherigen Winterspiele zusammengerechnet), aber von vornehmer asiatischer Zurückhaltung wollten die südkoreanischen Olympia-Macher auch nichts wissen. Kim Jin-Sun, Chef des lokalen Organisationskomitees (POCOG), verspricht "die kompaktesten und besten Winterspiele der Geschichte".

16:29 Uhr: Felix Neureuther ist jetzt Batman

Felix Neureuther macht den Superhelden: In Anspielung auf eine von ihm gerne getragene Kappe mit dem Logo des Superhelden endete sein Eintrag in einem sozialem Netzwerk mit den Worten: "Batman returns. Euer Felix". Von einem nahen Karriereende also keine Spur.

16:27 Uhr: Abschlussfeier live im Ersten

Ab 16:30 Uhr übertragt die ARD die Abschlussfeier übrigens live unter anderem im Internet in einem Live-Stream.

16:10 Uhr: Sechs Dopingsünder in Sotschi

Und noch ein Dopingsünder: Wenige Minuten nach der Eishockey-Partie Schweden gegen Kanada (0:3) gibt das Nationale Olympische Komitee einen weiteren Namen im olympischen Doping-Desaster bekannt. Der schwedische Eishockey-Spieler Nicklas Bäckström wurde auf eine verbotene Substanz positiv getestet, die in einem Mittel gegen Allergie enthalten gewesen sein soll. Damit ist Bäckström der sechste Dopingsünder in Sotschi.

15:48 Uhr: Ein Norweger wird zum Superheld

Wer ist denn nun der große Held der Olympischen Spiele 2014? Norwegens 40 Jahre alter Biathlon-Held Ole-Einar Björndalen ist mit 13 Medaillen (8/4/1) erfolgreichster Athlet in der Geschichte der Winterspiele. Herzlichen Glückwunsch!

15:09 Uhr: Olympia-Gewinner ohne Bock auf Abschlussfeier

Österreichs Goldjunge Mario Matt ist bereits vor der Abschlussfeier zurück nach Österreich geflogen. Wie viele Gold-Medaillen-Gewinner heute Abend in Sotschi überhaupt noch beim "Bye-bye" dabei sein werden?

14:14 Uhr: Norwegische Legende gibt auf

Die Konkurrenz kann aufatmen: Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen hört nach dieser Saison auf. Der erfolgreichste Winter-Olympionike krönte seine einmalige Karriere in Sotschi mit zweimal Gold. Nun sucht er abseits der Loipen neue Herausforderungen.

08:03 Uhr: Wie lustig geht's bitte in Sotschi zu!

Guten Morgen! Wir möchten mit einem netten Zitat von SV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach über über das Olympia-Aus von Langlauf-Sprinter Josef Wenzl in der Qualifikation in den Tag starten: "Mit seinen Laktatwerten könnte man einen Salat anmachen, so sauer sind die."

Samstag, 22. Februar

16:04 Uhr: Wer trägt die Fahnen?

Die letzten Medaillen in Sotschi sind noch nicht vergeben. Doch zumindest steht in manchen Nationen bereits fest, welchen Athleten eine andere große Ehre zuteil wird: Das Fahnentragen bei der Abschlussfeier. Für Deutschland wird Rodel-Olympiasieger Felix Loch mit der deutschen Flagge in die Arena marschieren. "Er hat leistungssportlich tolle Erfolge in Vancouver und hier gebracht, und er ist ein Gesicht der Spiele", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann zur Entscheidung. Den Sportler hat's gefreut: "Ich flipp aus - der Wahnsinn!", twitterte er nach der Wahl. Österreich wird bei der Abschlussfeier von der frischgebackenen Gold-Medaillen-Gewinnerin Julia Dujmovits vertreten, die im Snowboard-Parallel-Slalom ihr Können unter Beweis stellen konnte.