Washington

Nach einer historisch langen Durststrecke gibt es mit Richard Grenell endlich wieder einen amerikanischen Chefdiplomaten in Deutschland. Doch der neue US-Botschafter eckt gleich mal mit forschen Äußerungen an, die im politischen Berlin für Irritationen sorgen.

Es war eine der großen außenpolitischen Errungenschaften der Obama-Jahre: Ein verbindliches Atomabkommen mit dem Iran. Für Donald Trump ist es nur der "schlechteste Deal der Welt". Am Dienstag wird er über dessen Zukunft entscheiden.

Inmitten der Vorbereitungen zum ersten Gipfel mit den USA hat Nordkorea der Regierung in Washington Irreführung der öffentlichen Meinung und nicht nachlassende Bedrohung vorgeworfen.

Die oberste Etage sei in die Manipulationen nicht eingeweiht gewesen, hieß es immer bei VW. Zumindest die US-Justiz sieht das anders - und klagt Ex-Konzernchef Winterkorn an. Sollte er verurteilt werden, droht ihm eine lange Haftstrafe. Auch in Deutschland wird weiter ermittelt.

Die USA lassen nicht locker: Das Justizministerium hat die Ermittlungen im VW-Abgasskandal ausgeweitet - nun findet sich auch Ex-Konzernchef Winterkorn unter den Angeklagten. Ihm droht eine lange Haftstrafe. Doch dafür müssten die Fahnder ihn erst einmal fassen.

Der französische Präsident scheint der Bundeskanzlerin außenpolitisch den Rang abzulaufen. Doch beide verfügen nur über begrenzten innenpolitischen Rückhalt.

Donald Trump gibt eine Schonfrist: Die EU, Kanada und Mexiko bleiben von den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium noch befreit - doch nur bis zum 1. Juni. Einen weiteren Aufschub soll es nicht geben. Aus der EU wird bereits wenige Stunden nach Trumps Entscheidung scharfe Kritik laut.

Donald Trump hat auf die Präsentation Netanyahus reagiert: Er habe mit seiner Meinung zum Iran Recht gehabt, sagte der US-Präsident. Er erwähnte auch die Möglichkeit, ein neues Atom-Abkommen mit Teheran auszuhandeln.

Die Begrüßung war herzlich, dann wurde geredet: Kanzlerin Merkel und US-Präsident Trump haben in Washington knifflige Fragen verhandelt. Dann traten sie vor die Presse, beide sichtlich um Zeichen der Harmonie bemüht.

Nach viel "Bromance" war Schluss mit Kuschelkurs: In seiner Rede vor dem US-Kongress positionierte sich Emmanuel Macron in vielen Punkten deutlich gegen Donald Trump. Er kritisierte Nationalismus, Protektionismus - und Trumps Umgang mit dem Iran. Das Atomabkommen mit der Islamischen Republik sieht er massiv gefährdet.

"Wenn der Iran uns bedroht, dann wird er einen Preis zahlen, den wenige Länder bezahlt haben", sagte Donald Trump beim Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Emmanuel Macron ist zu Staatsbesuch bei Donald Trump - und Europa hofft, dass der französische Präsident seine gute Beziehung zu seinem US-amerikanischen Amtskollegen für EU-Belange nutzen kann. Es geht um viele brisante politische Themen. Eines davon: das Atomabkommen mit dem Iran, das Trump aufzukündigen droht.

Sensation in US-Zoo: Zum ersten Mal seit neun Jahren kam im Smithsonian’s National Zoo in Washington ein westlicher Flachlandgorilla zur Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht.

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma haben die Chemiewaffen-Experten ihre Arbeit noch nicht aufgenommen. Doch für die Russen steht bereits fest, wer hinter dem Vorfall steckt. Sie werfen Großbritannien eine inszenierte Provokation vor.

Am Morgen kündigt US-Präsident Trump Raketen gegen Syrien an. Stunden später lässt er seine Sprecherin zurückrudern. Ein Militärschlag sei nicht die einzige Option, eine Entscheidung nicht gefällt. Jetzt ist wieder der UN-Sicherheitsrat am Zug, doch dort herrscht Patt.

Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Betroffen seien nicht weniger als 38 russische Firmen und Einzelpersonen, erklärten hohe Regierungsvertreter am Freitag in Washington.

Facebook-Chef soll Licht ins Dunkel um private Nutzerdaten bringen.

Der FBI-Sonderermittler Robert Mueller geht nicht davon aus, dass sich Donald Trump strafbar gemacht hat, ermittelt aber weiter gegen den US-Präsidentenwegen möglicher russischer Einmischungen in den US-Wahlkampf. Trump selbst äußerte sich unterdessen am Dienstag diffus über seine Beziehung zum russischen Staatschef Wladimir Putin.

Wladimir Putin ist von Donald Trump zu einem Treffen in Washington eingeladen worden. Das teilte ein Kremlberater mit. Wann Putin in die USA reisen wird, steht noch nicht fest.

In den Nordkorea-Konflikt kommt Bewegung. Nordkoreas Präsident Kim Jong-un traf sich in Peking mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Die USA verbuchen das Treffen als Erfolg ihrer Politik der Stärke. Zurecht? Ein Experte klärt auf.

Aus den Drohungen wird Ernst: Donald Trump belegt Handelspartner mit saftigen Strafzöllen und zeigt sich bei Ausnahmeregelungen als harter Verhandlungspartner. Ein wirtschaftlicher Konflikt zwischen den USA und China könnte dabei auch für die EU dramatische Folgen haben.

Für Europa wirkte es wie eine Atempause, doch Donald Trump macht beim Welthandel weiter Tempo. Südkorea musste als erster klein beigeben. China soll massive Strafen bekommen. ...

Die Überlebenden des Schulmassakers von Parkland sind nicht allein. Hunderttausende schließen sich ihrem Protest gegen die Waffenlobby NRA und die Politik an. In bewegenden und ...

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un einigt und das nordkoreanische Atomprogramm gestoppt wird. Wahrscheinlich ist dieses Szenario aber nicht. Nordkorea-Experte Gerhard Mangott warnt: Ein Scheitern könnte zum Krieg führen.

Nach anhaltender Kritik will die US-Regierung nun doch Schnellfeueraufsätze verbieten. Am Samstag werden derweil Hunderttausende gegen Waffengewalt auf die Straße gehen.