Karneval

"Sieht nicht so dolle aus": Der Sonntag dürfte in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen ungemütlich werden, es drohen Dauerregen und Sturmböen.

Narren sollten sich in Deutschland in den kommenden Tagen wetterfest kostümieren: An Karneval und Fasching bläst ein starker Wind übers Land, vereinzelt kann es auch stark regnen. Und auch wer die tollen Tage nicht feiert, kommt um den Regenschirm fast nicht herum.

Die für Sonntag angekündigten Sturmböen haben erste größere Auswirkungen auf den Karneval: Die in Köln sehr beliebten Schull- un Veedelszöch werden verkürzt und starten früher.

Der Terroranschlag in Hanau wird die Feiernden im Karneval nach Ansicht des Fastnacht-Experten Rainer Holzhauser eher zusammenschweißen in ihrer Ablehnung von Rassismus und Hass.

Noch regieren die Narren in Brandenburg. Der Karneval erreicht mit großen Umzügen und Feiern in den kommenden Tagen seinen Höhepunkt.

Karnevalistisch ist der Nordosten eher unterkühlt. Ein einziger Karnevalsverband im Land feiert tatsächlich am Rosenmontag. Und fast die ganze Stadt macht mit.

Beim traditionellen Karnevalsumzug am kommenden Sonntag in Cottbus herrschen trotz des Anschlags in Hanau die gängigen Sicherheitsvorkehrungen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Karnevalsveranstaltungen in den Landesvertretungen in Berlin und Brüssel nach dem Anschlag im hessischen Hanau abgesagt.

Der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly will den rechtsextremistischen Anschlag von Hanau im Rosenmontagszug aufgreifen.

Nach dem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlag in Hanau gibt es zunächst keine Änderungen bei den großen Karnevalsumzügen in Niedersachsen.

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben wegen des Anschlags in Hanau einen geplanten Besuch beim Kölner Karneval abgesagt.

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben wegen des Anschlags in Hanau einen geplanten Besuch beim Kölner Karneval abgesagt.

Das war kein normaler Karnevalsauftakt: Wie ein Schatten legte sich der Anschlag von Hanau am Donnerstag über die närrische Lebensfreude.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland (57,9 Prozent) sehen Karneval laut einer Umfrage als Kulturgut.

Köln (dpa) - Krise ist Krise und Karneval ist Karneval. Die Kölner Haie lassen sich trotz der tristen sportlichen Situation in der Deutschen Eishockey Liga den Spaß nicht nehmen.

Die Narren sind los: Egal ob man es nun Fasching nennt, Karneval, Fassenacht, Fasnet oder ganz anders – die fünfte Jahreszeit ist derzeit in vollem Gange. Aber wo haben eigentlich Weiberfasching, Rosenmontag, Faschingsdienstag und Aschermittwoch ihren Ursprung

Seit Mittwoch sehen Sie die Karnevalssendungen im TV. Wo Sie heute die Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz" live im deutschen Free-TV mitverfolgen können, erfahren Sie hier in der Übersicht.

Schrille Kostüme, bunte Motivwagen, laute Musik - Karneval: Hier sehen Sie die Rosenomtagszüge live im Free-TV und Online-Stream.

Das Coronavirus hat nach Angaben des Festkomitees Kölner Karneval bisher keine Auswirkungen auf das närrische Treiben.

Karneval ist nicht nur Anlass zum Feiern und Verkleiden, sondern bedeutet für etliche Händler auch bares Geld: Der Einzelhandel rechnet bundesweit mit 360 Millionen Euro zusätzlichem Umsatz durch die aktuellen Karnevalstage, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) auf Basis einer Umfrage am Mittwoch mitteilte.

Der Weltmusikpreis Ruth des Rudolstadt-Festival geht in diesem Jahr an den Karnevals- und Musikverein Humba aus Köln.

Die fünfte Jahreszeit beginnt, der Karneval versetzt viele Regionen Deutschlands in den Ausnahmezustand. Feiern ist angesagt, doch für Autofahrer gelten bestimmte Regeln. Das müssen Sie etwa beim Kostüm beachten.

Am Donnerstag beginnt wieder das närrische Treiben. Dieses Jahr können die Karnevalisten bei der Politsatire aus dem Vollen schöpfen.

Im Kölner Rosenmontagszug spielt in diesem Jahr der Kanzlerkandidaten-Kampf für die Bundestagswahl im kommenden Jahr eine große Rolle.

Dort, wo einer der größten Pharmakonzerne der Welt sitzt, trudeln nach den närrischen Tagen die meisten Krankmeldungen ein.