Mexiko

Dem Ziel so nah - Tausende Migranten harren an US-Grenze aus

Nach seinem hochumstrittenen Einreisestopp für Menschen aus einigen vorwiegend muslimischen Ländern macht US-Präsident Donald Trump erneut ernst bei der Migration. Nun will er das Asylverfahren an der Südgrenze für Lateinamerikaner beschneiden.

Die US-Wirtschaft boomt, normalerweise müsste sich ein US-Präsident bei der Zwischenwahl keine großen Sorgen machen. Im Fall von Trump ist das anders. Es geht bei der Abstimmung nicht nur um das Parlament, sondern vor allem auch um seine polarisierende Politik.

Joaquín "El Chapo" Guzmán galt lange als einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt. Jetzt hat in New York der Prozess gegen den Ex-Drogenboss begonnen. Unter höchsten Sicherheitsauflagen müssen allerdings erstmal Geschworene gefunden werden.

Staatsanwälte rieben sich die Hände, als Joaquín Guzmán an die USA ausgeliefert wurde. Im Drogenkrieg gleicht er einer Jagdtrophäe, im Prozess droht ihm nun lebenslange Haft. Der Drogenschmuggel mit Milliardenumsatz und das Gemetzel südlich der Grenze gehen aber weiter - obwohl der wohl mächtigsten Drogenhändler der letzten Jahrzehnte jetzt vor Gericht steht. "El Chapo" ist dabei schwer gezeichnet.

Mehr Soldaten an der Grenze und Dämonisierung von Migranten - Trump zieht vor den Kongresswahlen alle Register, um die republikanische Basis zu mobilisieren. In Mexiko formiert sich trotz der Drohungen eine dritte große Migranten-Gruppe, um in Richtung Norden zu ziehen.

Donald Trump droht mit Gewalt gegen illegale Einwanderer: Soldaten an der Grenze zu Mexiko sollten "zurückschlagen", sollten die Migranten Steine schmeißen, sagte er bei einer Rede in Washington.

Donald Trump macht seit Tagen Stimmung gegen die Migranten, die auf dem Weg Richtung US-Grenze sind. Nun plant er, ihnen das Recht auf Asyl zu erschweren. Ob das mit geltendem Recht vereinbar wäre, ist fraglich. Und auch eine andere Bemerkung Trumps lässt aufhorchen.

Donald Trump schürt im Wahlkampf massiv Angst mit den Migranten, die derzeit auf dem Weg Richtung US-Grenze sind. Er kündigt an, möglicherweise bis zu 15.000 Soldaten an die Grenze zu Mexiko zu schicken. Von Panikmache will er nichts wissen.

Wahlkampf-Manöver oder weitere Verschärfung der Migrationspolitik? Nach Informationen von US-Medien will US-Präsident Donald Trump tausende zusätzliche Soldaten an die mexikanische Grenze befehlen. Auslöser ist die "Caravana", eine Gruppe von 3.000 bis 5.000 Menschen, die sich durch Zentral- und Mittelamerika in die USA kämpfen will, um dort ein neues Leben zu beginnen.

Lewis Hamilton hat vor seinem erneuten Krönungs-Wochenende in Mexiko einen privaten Schicksalsschlag verkraften müssen. Der 33 Jahre alte Brite berichtete nach seinem fünften Formel-1-Titel am Sonntag, dass sein Großvater väterlicherseits am Donnerstag gestorben war. "Er wäre dankbar, dass sich der Name Hamilton etabliert hat und in die Geschichte eingehen wird", sagte der alte und neue Champion, der väterlicherseits karibische Wurzeln hat.

Lewis Hamilton ist wieder Weltmeister. Der britische Mercedes-Pilot macht seinen fünften Formel-1-Triumph mit Platz vier in Mexiko vorzeitig perfekt. Ferrari-Rivale Sebastian Vettel bleibt trotz Rang zwei wieder nur die Rolle des Gratulanten.

Rund 80 Kilometer ist der Großteil von ihnen von der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala bis in die Stadt Huixtla gelaufen, dort legen sie eine Pause ein. Die Migranten aus Mittelamerika wollen trotz Drohungen aus Washington ihren Weg nach Norden fortsetzen.

Notfalls will er sie sogar mit Soldaten stoppen: Donald Trump hat eine unmissverständliche Drohung an die Tausenden Flüchtlinge aus Mittelamerika ausgesprochen. Der US-Präsident sieht den Marsch der verzweifelten Menschen Richtung US-Grenze als "Angriff auf unser Land". Derweil organisieren sich die Flüchtlinge und versuchen, die Ängste der Amerikaner zu zerstreuen.

Die überwiegend aus Honduras stammenden Menschen wollen weiter in Richtung USA ziehen. Laut honduranischen Angaben sind Tausende aber auch bereits wieder nach Hause zurückgekehrt.

Die Titelentscheidung in der Formel 1 ist noch einmal vertagt. In Austin verzockt sich Lewis Hamiltons Mercedes-Team bei der Reifentaktik und kann die große Chance vorerst nicht nutzen.

Während des Präsidentschaftswahlkampfes kündigte Donald Trump an, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Nun will der US-Präsident den US-Grenzübergang komplett dichtmachen und notfalls auch das Militär dorthin schicken. Grund: Tausende Migranten aus Zentralamerika, die sich von Guatemala aus in die USA durchschlagen wollen.

Grausiger Fund in einem Kinderwagen: In Mexiko ist ein Paar festgenommen worden, als es Leichenteile in einem Kinderwagen transportierte.

Nach zähen Verhandlungen haben sich die USA und Kanada auf eine Neuauflage des gemeinsamen Freihandelsabkommens Nafta mit Mexiko geeinigt. Das gaben Vertreter der US-Regierung in der Nacht zu Montag (Ortszeit) in Washington bekannt.

Europa streitet über den richtigen Umgang mit Migranten. Donald Trump glaubt, die Lösung längst zu kennen: Baut doch eine Mauer, soll er dem spanischen Außenminister Josep Borrell vorgeschlagen haben. Dabei offenbarten sich einmal mehr seine miesen Kenntnisse in Geografie. 

Die mexikanische Polizei hat im Bundesstaat Veracruz 166 menschliche Schädel in mehreren Massengräbern entdeckt. Es handelt sich dabei vermutlich um Opfer eines Konflikts zwischen rivalisierenden Drogenkartellen.

US-Präsident Donald Trump fordert, das Freihandelsabkommen Nafta mit Mexiko und Kanada neu zu verhandeln, da er die Vereinigten Staaten benachteiligt sieht. Die damit einhergehenden Drohungen irritierten auch die Europäer. Doch nun gibt es Zeichen der Entspannung.

Überraschende Einigung: Die USA und Mexiko haben ihren vorerst Nafta-Streit beigelegt. In der Übereinkunft beschlossen US-Präsident Donald Trump und sein mexikanischer Amtskollege Enrique Peña Nieto ein neues Abkommen, welches auch einen neuen Namen tragen soll. Noch ist unklar, ob sich Kanada auch gesprächsbereit zeigt.

Forscher haben im mexikanischen Palenque einen Statuenkopf entdeckt, den sie für eine Abbildung des legendären Maya-Herrschers Pakal halten. 

Hob Flug AM2431 überhaupt ab oder wurde er noch auf dem Boden von einer Windböe erfasst und schleuderte dann ungebremst in ein Feld? Nach dem Flugzeugunglück im Norden Mexikos sind noch viele Fragen offen. Geklärt ist nun immerhin, woher die meisten Reisenden kamen.