Alexander Zverev

Alexander Zverev ‐ Steckbrief

Name Alexander Zverev
Bürgerlicher Name Alexander "Sascha" Zverev
Beruf Tennisspieler
Geburtstag
Sternzeichen Widder
Geburtsort Hamburg
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 198 cm
Gewicht 86 kg
Familienstand ledig
Geschlecht männlich
Haarfarbe hellbraun
Augenfarbe blau

Alexander Zverev ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Alexander "Sascha" Zverev ist ein deutscher Tennisspieler. Er gewann die ATP Finals 2018 und schaffte es ins Finale der US Open 2020. Seine Geheimwaffe ist die perfekte Mischung aus Talent, Mentalität und Wille. Kurzum: Der Hamburger hat die DNA, aus der Champions gemacht werden.

Mit DNA liegt man im Falle Zverevs gar nicht so falsch, denn schon sein im russischen Sotschi geborener Vater Alexander Michailowitsch Swerew war Tennisspieler in der Sowjetunion und arbeitet heute als Trainer. Und auch Mama Irina ist eine frühere Tennistrainerin. Genau wie sein zehn Jahre älterer Bruder Mischa wuchs Alexander Zverev quasi auf dem Tennisplatz auf. Sein Glück: Der ehrgeizige Papa konzentrierte sich mit seinen Trainerambitionen zunächst auf den großen Bruder und Alexander konnte außerhalb des Fokus locker aufspielen.

Zverev kommt ins Junior-Finale der French Open 2013

Früh lernte er die großen Turniere und ihre Stars kennen. Spätestens 2013 war mit Alexanders Einzug ins Junior-Finale der French Open klar, wer die größte Karriere der Familie machen würde. Die nächsten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Ein Jahr später holte Zverev den Junioren-Titel der Australian Open, legte beim ATP-Turnier in Hamburg eine gute Partie hin und gewann seinen ersten Profi-Titel beim Challenger-Turnier in Braunschweig.

2014 betrat Zverev neuen Rasen. In Wimbledon spielte er sich erstmals in das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Jetzt hatte die Szene ihn wirklich auf dem Radar und die Spielergewerkschaft verlieh ihm den Titel "Star of Tomorrow". Die weiteren Punktlandungen, darunter das erste Match für das deutsche Davis-Cup-Team und ein Sieg über Roger Federer im Juli 2016 beim ATP-Turnier in Halle katapultierten ihn in die Top 30 der Weltrangliste. Im September 2016 konnte Zverev dann sein erstes ATP-Turnier in Sankt Petersburg gegen den Schweizer Stan Wawrinka gewinnen.

Ebenso erfolgreich startete das Jahr 2017 für Zverev. In Montpellier sicherte er sich seinen zweiten Titel im Einzel sowie seinen ersten Doppeltitel an der Seite seines Bruders Mischa. Im Mai folgten der nächste Titel in München sowie sein erster Masters-1000-Sieg in Rom. Hier bezwang er im Finale Novak Djokovic. Dadurch zählte Zverev im Mai erstmals zu den besten zehn Spielern der Welt.

Turniersiege in Washington und Montreal

Im August gewann der Rechtshänder das ATP-500-Turnier in Washington. Seine Siegesserie setzte er in der folgenden Woche in Montreal mit einem Finalsieg über Roger Federer fort. Seitdem platzierte sich Zverev fest in den Top 10 und verließ diese bis heute nicht mehr. Seine erfolgreichen Auftritte 2017 qualifizierten ihn für die Teilnahme an den ATP-Finals am Ende des Jahres.

Zu Beginn des nächsten Jahres waren die Spekulationen groß, ob der junge Deutsche die Erfolge des Vorjahres halten könne. Aber er enttäuschte die Fans nicht. Beim Masters 1000 in Miami spielte er sich bis ins Finale. Sowohl in München als auch später im Jahr in Washington konnte Zverev seine Titel verteidigen. In Madrid feierte er seinen nächsten Turniertriumph, wo er ohne Satzverlust blieb. Sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale erreichte er bei den French Open, wo er dem späteren Finalisten Dominic Thiem unterlegen war.

Am Ende des Jahres krönte er seine Saison mit einer erneuten Teilnahme bei den ATP Finals in London. Nach einer Niederlage in der Gruppenphase gegen Novak Djokovic setzte er sich gegen John Isner und Marin Cilic durch und stand somit im Halbfinale, wo er in zwei Sätzen gegen Roger Federer gewann. Trotz der Niederlage in der Gruppenphase setzte sich Zverev schließlich im Finale gegen Djokovic deutlich in zwei Sätzen durch und erkämpfte sich so die ATP-Weltmeisterschaft.

Das Jahr 2019 war mit vielen Herausforderungen für Zverev verbunden. Nicht nur, dass er viele Titel verteidigen musste, sondern auch private Probleme belasteten den 21-Jährigen auf und neben dem Platz. Nach einem frühen Ausscheiden in Miami, München, Madrid und Rom konnte er sich erst bei dem 250er-Turnier in Genf erneut als Sieger hervorbringen. Geplagt von dem Rechtsstreit mit Ex-Manager Patricio Apey, der ihn seit seinem 15. Lebensjahr betreute, der Beziehungspause mit Freundin Olga Sharypova und weiteren Problemen, scheiterte Zverev auch in Stuttgart und Wimbledon nach seinem ersten Match.

Lediglich bei den French Open (Viertelfinale) und in Hamburg (Halbfinale) fand er zeitweise zu seiner Form zurück. Mit seiner nun passiven Spielweise weit hinter der Grundlinie und geschwächten Aufschlägen zeigte er trotzdem Kampfgeist. Schließlich erreichte er bei den US Open erstmals das Achtelfinale. Trotz einer eher unbefriedigenden Saison qualifizierte Zverev sich erneut für die ATP Finals in London und kämpfte sich ins Halbfinale. Seinen Titel konnte er jedoch nicht verteidigen.

Zverev zieht in sein erstes Grand-Slam-Finale ein

Eigentlich sah es zu Beginn des neuen Jahres noch so aus, als würde Zverev an seine Krise aus 2019 anknüpfen. Während er beim ATP Cup alle Spiele verlor, bewies er bei den Australian Open, dass seine Krise der Vergangenheit angehörte. Gestärkt mit frischem Selbstbewusstsein, einer guten Aufschlagquote und der neuen Freundin Brenda Patea an seiner Seite erreichte der Deutsche erstmals ein Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Nach Siegen über Marco Cecchinato, Egor Gerasimov, Fernando Verdasco, Andrej Rublev und Stan Wawrinka war am Ende nur sein guter Freund Dominic Thiem eine Nummer zu stark.

Bei den US Open 2020, die wegen der anhaltenden Corona-Pandemie im September ohne Publikum stattfinden mussten, kämpfte sich Zverev sogar bis ins Finale vor. Im ikonischen Arthur Ashe Stadion in New York unterlag der Hamburger dann seinem deutschsprachigen Kollegen Dominic Thiem in einem dramatischen Duell über fünf Sätze. Besonders bitter: Zverev hatte eine Zwei-Satz-Führung verspielt. Es war das erste Mal in der Grand-Slam-Geschichte, dass ein Spieler nach einer solchen Führung noch als Verlierer vom Platz ging.

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