Ukraine

Die Ukraine verschärft die Einreisebedingungen für Russen: Männern zwischen 16 und 60 Jahren aus dem Nachbarland wird nach dem Zwischenfall in der Straße von Kertsch nun generell die Einreise verweigert.

Donald Trump hat das Treffen mit Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Argentinien abgesagt. Als Grund gibt der US-Präsident an, dass die im Zuge des Konflikts mit der Ukraine gefangen genommenen Seeleute noch nicht auf freiem Fuß sind.

Angesichts der jüngsten Eskalation im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine friedliche Lösung angemahnt und Moskau sowie Kiew kritisiert.

Nach dem deutschen Botschafter in Deutschland hat nun auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mehr Einsatz von der Bundesrepublik gefordert. Konkret soll sich die Präsenz deutscher Kriegsschiffe im Schwarzen Meer erhöhen.

Wenn die 20 mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt zusammenkommen, ist Protest programmiert. Vor dem Hintergrund der Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg rüstet nun auch Buenos Aires für das Treffen der Mächtigen mächtig auf. Das erscheint sinnbildlich angesichts der aktuellen Weltlage.

Es gibt reichlich Zündstoff: Handelskrieg zwischen den USA und China, US-Zölle auf deutsche Autos und die Eskalation in der Ukraine. Als erster traf der umstrittene saudische Kronprinz zum G20-Gipfel in Buenos Aires ein. Wie gehen die anderen Staats- und Regierungschefs mit ihm um?

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, verlangt nach dem Zwischenfall in der Straße von Kertsch ein deutsches Ultimatum an Russland. Seiner Ansicht nach sollte Berlin Putin mit dem Stopp von Öl- und Gasimporten drohen.

Strategischer Alarmismus im Wahlkampf oder berechtigte Warnung? Nach der Konfrontation ukrainischer Schiffe mit der russischen Marine in der Meerenge von Kertsch und der Inhaftierung ukrainischer Matrosen, wird nun auch verbal gezündelt.

Im Konflikt mit Moskau verhängt Kiew das Kriegsrecht in Teilen seines Landes und gibt dem Militär damit Sondervollmachten. Der ukrainische Präsident rüstet auch verbal auf. Und US-Präsident Trump denkt darüber nach, ob er Kremlchef Putin überhaupt treffen will.

Vor fünf Jahren begannen in der Ukraine Massenproteste. Sie führten zu einem Machtwechsel und haben einen Konflikt mit dem Nachbarn Russland zur Folge, der bis heute anhält. Ein Überblick. (Mit Material der dpa/thp)

Der Westen ist alarmiert: Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew weitet sich aus. Beide Präsidenten - Wladimir Putin wie Petro Poroschenko - haben Gründe zu zündeln.

Österreichs Außenministerin Karin Kneissl will das Thema Russland-Sanktionen beim nächsten Treffen des Rats diskutieren. Zwischen der Ukraine und Russland haben nach einem Zwischenfall am Sonntag die Spannungen zugenommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kremlchef Wladimir Putin haben am Montagabend die aktuelle Krise zwischen Russland und der Ukraine erörtert. Bei ihrem Telefonat bat Putin die Kanzlerin, auf die ukrainische Führung einzuwirken, "keine weiteren unüberlegten Schritte" zu ergreifen.

Jetzt soll es die Kanzlerin richten: In einem Telefonat mit Merkel hat Russlands Präsident seine tiefe Sorge wegen des Konflikts mit der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Er erhofft sich Einfluss Deutschlands auf Kiew. Die USA werfen Moskau eine "gefährliche Eskalation und eine Verletzung internationalen Rechts" vor.

Dass sich Trumps Ex-Wahlkampfmanager Manafort zu einer Zusammenarbeit mit der Justiz bereit erklärte, sorgte für mächtig Wirbel. Nun aber wird er beschuldigt, die Ermittler in der Russland-Untersuchung belogen zu haben. Es ist die nächste Wende in dem Fall.

Kleine Meerenge, großer Konflikt: Im jahrelangen Streit zwischen den Nachbarstaaten Ukraine und Russland droht eine weitere Eskalation. Präsident Poroschenko bekommt deshalb vom Parlament freie Hand für den Ausnahmezustand.

Der Zwischenfall in der Straße von Kertsch vor der Halbinsel Krim spitzt sich immer weiter zu. Inzwischen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das Kriegsrecht ausgerufen. Während Russland weiterhin von einer Provokation spricht und die Ukraine zur Räson ruft, sehen die westlichen Verbündeten die Schuld klar bei Putin – und versuchen zu deeskalieren.

Die Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt spitzt sich nach der Konfrontation im Asowsche Meer weiter zu. Kiew hat nun offiziell das Kriegsrecht ausgerufen.

Im Ukraine-Konflikt gibt es eine neue Eskalationsstufe. Nachdem es zwischen Russland und der Ukraine im Asowschen Meer zur Konfrontation gekommen ist, prüft Kiew nun die Einführung des Kriegsrechts. Zudem wurden die Reservisten der Streitkräfte in Bereitschaft versetzt.

Zwischen Moskau und Kiew weht ein eisiger Wind. Das Verhältnis ist seit der russischen Annexion der Halbinsel Krim zerrüttet. Versöhnliche Töne gibt es nicht. Nun sorgt ein Zwischenfall auf dem Meer für neue Spannungen.

Vor der Halbinsel Krim verschärft sich der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: Ein Schiff des russischen Grenzschutzes hat einen ukrainischen Marineschlepper gerammt. Moskau deutete dies als Provokation.

Der Name von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist auf einer Liste der "Staatsfeinde" der Ukraine aufgetaucht. 

Jekaterina Gandsjuk wurde als Kämpferin gegen die Korruption in der Ukraine bekannt. Nun erlag die 33-Jährige den Folgen eines Säureanschlags. Präsident Petro Poroschenko verspricht die Aufklärung des Verbrechens.

In einer Schule auf der Halbinsel ereignet sich ein blutiges Drama. Zunächst gehen die Behörden von einem Terrorangriff aus und bringen sogar Panzerfahrzeuge in Stellung.

In der Ukraine ist ein Munitionslager explodiert. Rund 12.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.