Der FC Bayern kommt aktuell einfach nicht zur Ruhe. Nach Carlo Ancelottis Entlassung reichte es bei Hertha BSC nur zu einem Remis. Ein Experte ging danach vor allem mit David Alaba hart ins Gericht.

Trainerentlassung, viele Fragezeichen, drei Spiele in Folge ohne Sieg: Beim FC Bayern herrscht herbstliche Tristesse.

Auba zeigt Herz für echte Fans und Harnik mutiert. Lehren des Spieltags.

Nach der empfindlichen Champions-League-Pleite bei Paris Saint-Germain ernüchterte auch das 2:2-Unentschieden in der Bundesliga bei Hertha BSC die hohen Erwartungen des deutschen Rekordmeisters.

Für Aufsehen sorgte nach der Partie Sky-Experte Dietmar Hamann. In der Analyse schoss er sich vor allem auf Linksverteidiger David Alaba ein.

"Alaba steht sinnbildlich für die Bayern-Krise. Er ist weit entfernt von der Form, die er noch vor fünf, sechs Jahren hatte", monierte der ehemalige Profikicker.

Hamann über Alaba: "Katastrophal"

Insgesamt habe der Österreicher in Berlin eine "katastrophale Leistung" hingelegt. Unter anderem sei der 25-Jährige hauptverantwortlich für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Hertha gewesen.

David Alaba reagierte im Netz übrigens umgehend auf die harsche Kritik an seiner Person.

Bei Twitter wandte er sich direkt an den ehemaligen Bayern- und Liverpool-Star und schrieb lediglich: ".. 'katastrophal'?" Dazu fügte er einen Smiley mit Brille und Hasenzähnen an - wohl ein kleiner Seitenhieb gegen die Hamann-Schelte.

Ob berechtigt oder nicht, die Kritik an den Bayern-Spielern wird nicht abnehmen, wenn sie weiterhin so müde Auftritte wie in Berlin hinlegen.

Nach der Länderspielpause bietet sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg am 14. Oktober die nächste Möglichkeit zur Wiedergutmachung.