• Borussia Dortmund muss weitere Erlöse durch Spielerverkäufe erzielen
  • In Newcastle könnte man einen potenten Abnehmer für Thorgan Hazard finden.
  • Geld spielt bei den Magpies schließlich kaum eine Rolle.

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Kolportierte 60 Millionen Euro hat Borussia Dortmund durch den Verkauf von Erling Haaland an Manchester City auf der hohen Kante, dazu kommen noch rund 1,5 Millionen Euro Erlös nach dem Wechsel von Steffen Tigges zum 1. FC Köln. Alle anderen Abgänge des Sommers brachten bisher keinen Euro an zusätzlichen Einnahmen ein.

Die beiden Leihspieler Marin Pongracic und Reinier kehrten zurück zu ihren Klubs, Marcel Schmelzer beendete seine Karriere, Roman Bürki, Marwin Hitz, Dan-Axel Zagadou und Axel Witsel gingen oder gehen ablösefrei.

Den Dortmunder Einnahmen stehen bisher aber schon Dortmunder Ausgaben von 55 Millionen Euro gegenüber für Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck und Salih Özcan. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum für weitere Zugänge, zumal Ex-Trainer Marco Rose auch in den kommenden Monaten noch ein paar Euro kosten wird.

Der BVB muss Erlöse erzielen

Die Borussia wird sich auch deshalb wohl noch vom einen oder anderen Spieler trennen, um Platz im Kader zu schaffen und im besten Fall wichtige Erlöse zu erzielen, die dann wieder reinvestiert werden können. Die angebliche Liste möglicher Verkaufskandidaten hat sich durch die feststehenden Abgänge zwar schon deutlich verkürzt, einige andere stehen aber offenbar weiterhin zum Verkauf.

Niko Schulz ist so ein Kandidat, auch sein Kollege auf der linken Abwehrseite Raphael Guerreiro könnte bei einem entsprechenden Angebot gehen. Aber erst, wenn einer der beiden veräußert wird, könnte sich die Borussia etwa um David Raum kümmern, der weiterhin als Wunschlösung gilt. Gerüchte halten sich auch weiter um Manuel Akanji, der von sich aus auf einen Wechsel spekuliert.

Auch um Emre Can oder Julian Brandt gibt es immer wieder Spekulationen. Und natürlich um Thorgan Hazard. Der Belgier galt schon in den letzten Monaten stets als einer der Verkaufskandidaten. In Dortmund besitzt Hazard noch einen Vertrag bis 2024, ab 15 Millionen Euro soll der BVB gesprächsbereit sein bei möglichen Anfragen.

Massive Konkurrenz für Hazard

Eine dieser Offerten soll nun aus England in Dortmund eingehen. Wie die "Bild" berichtet, sei Newcastle United am offensiven Flügelspieler interessiert. Für Hazard wird es im Dortmunder Angriff trotz der Abgänge von Haaland und Tigges sehr eng, auf seinen Positionen auf den Flügeln oder im Zentrum dürfte in der kommenden Saison großes Gedränge herrschen.

Mit Adeyemi kommt ein starker Konkurrent zum quasi gesetzten Donyell Malen dazu, außerdem zieht der BVB Nachwuchshoffnung Jamie Bynoe-Gittens zu den Profis hoch, der ebenfalls auf den Halbpositionen oder am Flügel seine Stärken hat. Der Niederländer Jayden Braaf von Manchester City, ebenfalls noch ein Teenager, bringt ein ähnliches Spielerprofil mit. Und mit Gio Reyna kehrt ein weiterer Spieler nach langer Verletzung zurück, der wie eine Art Neuzugang betrachtet werden kann.

Große Chance für Hazard und den BVB

In Newcastle könnte Hazard womöglich noch mehr verdienen als in Dortmund und Teil eines groß angelegten Projekts sein: Seit der Übernahme der Magpies durch ein saudi-arabisches Konsortium im letzten Herbst gilt Newcastle United als reichster Klub der Welt - noch vor Paris St.-Germain oder Manchester City. In Newcastle haben sie Großes vor, am nötigen Kleingeld wird es garantiert nicht scheitern.

Verlockende Aussichten für Thorgan Hazard für einen letzten, ganz großen Vertrag - der Belgier ist immerhin auch schon 29 Jahre alt. Und für den BVB, der im Wissen um die beinahe unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten des Interessenten sicher noch ein bisschen am Preis schrauben könnte…

Verwendete Quellen:

  • Bild: BVB-Star auf dem Sprung zu Newcastle
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