Damaskus

Im Syrienkrieg deutet sich eine Wende an. Der Gewinner ist Präsident Baschar als-Assad. Denn aus Angst vor einer türkischen Offensive hat die Kurdenmiliz YPG jetzt dessen Truppen um Hilfe gebeten. Zum ersten Mal seit sechs Jahren haben Soldaten der Regierung wieder einen Fuß in die umkämpfte Stadt Manbidsch gesetzt. 

Seit mehr als sieben Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Der politische Prozess steht jedoch seit Monaten still. Doch Kanzlerin Merkel hofft, dass er nach dem Syrien-Gipfel wieder an Tempo gewinnt.

Offiziell verspricht das Assad-Regime heimkehrenden Flüchtlingen Aussöhnung und ein Leben in Sicherheit. In Wahrheit reicht schon ein verdächtiges Telefonat, um in Syrien wieder im Gefängnis zu landen.

Ost-Aleppo und Ost-Ghuta wurden im syrischen Bürgerkrieg in Schutt und Asche gelegt, Hunderte Zivilisten starben. Der Rebellenhochburg Daraa im Süden des Landes droht jetzt das gleiche Schicksal.

Militärstützpunkte in Syrien geraten in der Nacht ins Visier von Raketenangriffen. Wer oder was steckt dahinter? Reflexartig zeigt der Finger in Damaskus auf Israel. Dort hatte sich Verteidigungsminister Lieberman erst Stunden zuvor zu möglichen neuen Angriffen geäußert.

Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss der syrischen Armee auf ein palästinensisches Flüchtlingslager bei Damaskus sind nach Angaben von Beobachtern zahlreiche Zivilisten getötet worden

Nach Ost-Ghuta hat die syrische Armee ein weiteres einstiges Rebellengebiet bei Damaskus vollständig eingenommen. 

Am Wochenende haben die USA und Verbündete Syrien bombardiert. Nun sollen in dem Konflikt statt Waffen wieder Worte zum Einsatz kommen. Dabei liegt große Hoffnung auf Deutschland, das an den Angriffen nicht beteiligt war, was der Bundesregierung aber auch Kritik einbringt. 

Eine schwere Explosion hat nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten ein Gebiet im Norden Syriens erschüttert.

Islamistische Aufständische sind aus der Region abgezogen.

Die USA, Großbritannien und Frankreich haben nach sechs Tagen militärisch auf den mutmaßlichen Giftangriff auf Duma reagiert. Trump und seine Verbündeten wollen damit künftige Chemieangriffe verhindern. Kann das klappen?

Das Ziel der Angriffe sei erreicht - das sagen die USA und Frankreich. Demnach seien die in der Nacht durchgeführten Militärschläge auf Forschungs-, Produktions- und Lagerstätten für Chemiewaffen erfolgreich gewesen. Laut Russland sind hingegen die meisten Raketen abgefangen worden. Derweil will die britische Premierministerin Theresa May die Angriffe auch als Signal an eben jenes Russland verstanden wissen. 

Die USA und ihre Verbündeten haben Ziele in Syrien angegriffen. Damit üben sie Vergeltung für den mutmaßlichen Giftgasangriff der Führung in Damaskus gegen das eigene Volk. Russland droht mit Konsequenzen.

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma haben die Chemiewaffen-Experten ihre Arbeit noch nicht aufgenommen. Doch für die Russen steht bereits fest, wer hinter dem Vorfall steckt. Sie werfen Großbritannien eine inszenierte Provokation vor.

Eine knappe Woche nach dem Angriff auf Duma sind die Fronten klar: Für den Westen steht fest, dass Syriens Armee Chemiewaffen eingesetzt hat - Russland bestreitet das kategorisch. Ein Blick auf die Fakten.

Nach der Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einem Militärschlag stellt sich Syrien auf einen eventuellen Luftangriff ein. 

Dutzende Menschen erstickten beim Giftgasangriff auf das syrische Duma, Donald Trump droht dem Assad-Regime mit Konsequenzen binnen 48 Stunden. Das sind die militärischen Optionen der USA.

Wieder hat die syrische Armee Ost-Ghuta angegriffen. Dutzende Menschen starben. Es sollen Chemiewaffen eingesetzt worden sein. Eine Hilfsorganisation spricht von "einer der schlimmsten chemischen Attacken in der syrischen Geschichte".

Bei erneuten Luftangriffen auf die letzte von Rebellen gehaltene Stadt in Ost-Ghuta sind nach Angaben von Beobachtern vier Zivilisten getötet worden. Mindestens zwölf Angriffe hätten vermutlich russische Kampfjets auf die Stadt Duma geflogen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. 

Über Wochen erlebte die Region Ost-Ghuta eine heftige Angriffswelle. Mehr als 1600 Zivilisten kamen bei den Bombardierungen der Armee ums Leben. Die Regierungsanhänger feiern jetzt einen wichtigen Sieg.

Über Wochen erlebte die Region Ost-Ghuta eine heftige Angriffswelle. Mehr als 1600 Zivilisten kamen bei den Bombardierungen der Armee ums Leben. Die Regierungsanhänger feiern ...

In Afrin und Ost-Ghuta mangelt es Tausenden Menschen an Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Auch anderswo in Syrien nimmt das Leid kein Ende. Zehntausende sind auf der Flucht.

Nach dem schweren Angriff auf ein Viertel der syrischen Hauptstadt Damaskus ist die Zahl der Toten nach Angaben von Aktivisten auf 43 gestiegen.

Türkische Truppen und ihre Verbündeten nehmen immer größere Gebiete der kurdischen Region Afrin in Syrien ein. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sterben mindestens 16 Zivilisten. Die Zahl der Flüchtenden könnte höher sein, als bisher bekannt.

Türkische Truppen und ihre Verbündeten nehmen immer größere Gebiete der kurdischen Region Afrin in Syrien ein. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sterben mindestens 16 ...