Ankara

Die Türkei hat am Mittwoch nach dem Rückzug der US-Truppen eine Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien begonnen.

US-Präsident Trump zieht US-Soldaten in Syrien aus dem Grenzgebiet zur Türkei zurück. Für die Türkei dürfte damit der Weg zum Angriff auf die Kurdenmilizen frei sein. Kritiker werfen Trump Verrat an Verbündeten vor - und fragen, was das Wort Amerikas noch Wert ist.

Recep Tayyip Erdogan macht seine Drohung wahr: Die Türkei hat an der Grenze zu Nordsyrien Waffen und Soldaten in Stellung gebracht. Einer Militäroffensive gegen kurdische Milizen steht nichts mehr im Wege. Die USA haben die Pläne bestätigt und wollen den Weg freimachen. 

Immer wieder drohte der türkische Präsident Erdogan in der Vergangenheit, den Flüchtlingspakt mit der EU platzen zu lassen. Bei einem Besuch in Ankara versucht Horst Seehofer das wackelnde Abkommen zu retten. Die türkischen Minister ziehen nach den Gesprächen ein positives Fazit. In einem wichtigen Punkt lässt Seehofer die Türkei allerdings abblitzen. 

Nach schweren Ausschreitungen im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos trifft Athen Notmaßnahmen. Massiv sollen Migranten in die Türkei zurückgeschickt werden. Familien und kranken Menschen sollen auf das Festland.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verlangt von der EU mehr Hilfe für die syrischen Flüchtlinge in seinem Land - andernfalls könnte er sie über die Grenzen Richtung Europa durchlassen.

Während laufender Verhandlungen zwischen den USA und der Türkei über eine von Kurdenmilizen befreite Pufferzone in Nordsyrien hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut mit einer Militäroffensive gedroht.

Nach dem umstrittenen Kauf eines russischen Waffensystems durch die Türkei spitzt sich der Streit zwischen Ankara und Washington zu. Die USA lassen den F-35-Deal platzen, die Türkei ihrerseits warnt den Nato-Partner vor "irreparablem Schaden".

Nach dem umstrittenen Kauf eines russischen Waffensystems durch die Türkei spitzt sich der Streit zwischen Ankara und Washington zu. Die USA lassen den F-35-Deal platzen, die Türkei ihrerseits warnt den Nato-Partner vor "irreparablem Schaden".

Die Türkei kauft ein russisches Raketenabwehrsystem und verärgert damit das US-Verteidigungsministerium. Donald Trump aber kann den Argumenten Ankaras etwas abgewinnen.

Vor der Küste des EU-Mitglieds Zypern sucht die Türkei nach Erdgas. Ob zu Recht oder illegal, ist nicht so einfach zu beantworten. Die EU will dennoch Strafmaßnahmen beschließen. Nun strebt Ankara eine mögliche Kooperation an.

Ein russisches Waffensystem mit empfindlichen Radaren innerhalb des Nato-Luftraums - darin sehen die USA ein großes Sicherheitsrisiko. Allen Warnungen zum Trotz hat die umstrittene Lieferung russischer S-400-Raketen an die Türkei begonnen. Nun droht Washington Ankara mit Konsequenzen.

Mit einem dritten Schiff will die Türkei diese Woche ihre Suche nach Erdgas vor Zypern fortsetzen - und verärgert damit die EU. Bisher gab es nur scharfe Worte. Wird es kommende Woche handfeste Sanktionen geben? Die Türkei sagt: Wir arbeiten weiter.

Deniz Yücel saß ein Jahr rechtswidrig in Untersuchungshaft: Das hat das türkische Verfassungsgericht nun festgestellt. Dem Journalisten steht ein Schadenersatz zu.

Der türkische Präsident Erdogan hält eisern am Kauf eines russischen Raketenabwehrsystems fest. Die USA drohen dem Nato-Partner dafür mit dem Rauswurf aus dem F-35-Kampfjetprogramm - und machen nun ernst.

Die Türkei hat die Foltervorwürfe des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel als "völlig gegenstandslos" zurückgewiesen. Die Türkei handele in Übereinstimmung mit ihren internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen Folter. Eine entsprechende "Null-Toleranz"-Politik werde seit 2003 "akkurat" umgesetzt.

Überschattet von internem Streit feiert die Nato ihr 70-Jähriges Bestehen. Die USA lesen Deutschland wieder einmal die Leviten. Und aus Moskau kommen spöttische Wünsche zum Geburtstag.

Am Rande der 70. Nato-Geburtstags eskaliert der Konflikt zwischen den USA und Türkei. Die USA setzen den Bündnispartner wegen eines heiklen Waffendeals mit Moskau unter Druck. Die Regierung in Ankara keilt zurück - und erteilt den Forderungen aus Washington eine klare Absage.

Um 13 Wahlurnen ging es zum Schluss in Istanbul. Wer nach der hochspannenden Kommunalwahl die Wirtschaftsmetropole regieren darf, blieb auch am Tag nach der Wahl noch unklar. Anderswo ist schon klar: Die Allmacht von Präsident Erdogan bröckelt.

Ob es noch am Montag offizielle Endergebnisse der Kommunalwahlen in der Türkei geben wird, ist weiter unklar. Klar jedoch ist: Für Präsident Erdogan war es mehr als "nur" eine Kommunalwahl. Er hatte aus dem Wahlkampf eine Frage um den Fortbestand des Landes gemacht. Ausgerechnet in Ankara und Istanbul könnte die AKP verlieren. Hatte die Partei im Wahlkampf auf die falschen Themen gesetzt?

Die Kommunalwahl in der Türkei sollte für Erdogan eine Bestätigung seiner Politik werden. Doch stattdessen muss seine Regierungspartei AKP in den Metropolen Istanbul und Ankara um die Mehrheit fürchten. In der Hauptstadt stehen die Zeichen sogar recht deutlich auf Niederlage.

Die Kommunalwahl in der Türkei sollte für Erdogan eine Bestätigung seiner Politik werden. Doch stattdessen muss seine Regierungspartei AKP in den Metropolen Istanbul und Ankara um die Mehrheit fürchten. In der Hauptstadt stehen die Zeichen sogar recht deutlich auf Niederlage.

Berichte über drohende Festnahmen deutscher Urlauber haltlos.

US-Präsident Donald Trump hat sich auf seine Weise in den Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden in Nordsyrien eingemischt. Sollte sich Ankara für einen Angriff entscheiden, werde der Nato-Partner Türkei "wirtschaftlich zerstört".

Zwischen Washington und Ankara herrscht dicke Luft: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist über die Pläne der USA zum Truppenabzug in Syrien erzürnt und zeigt Sicherheitsberater John Bolton bei dessen Besuch entsprechend die kalte Schulter.