Ankara

Der türkische Präsident Erdogan hält eisern am Kauf eines russischen Raketenabwehrsystems fest. Die USA drohen dem Nato-Partner dafür mit dem Rauswurf aus dem F-35-Kampfjetprogramm - und machen nun ernst.

Die Türkei hat die Foltervorwürfe des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel als "völlig gegenstandslos" zurückgewiesen. Die Türkei handele in Übereinstimmung mit ihren internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen Folter. Eine entsprechende "Null-Toleranz"-Politik werde seit 2003 "akkurat" umgesetzt.

Überschattet von internem Streit feiert die Nato ihr 70-Jähriges Bestehen. Die USA lesen Deutschland wieder einmal die Leviten. Und aus Moskau kommen spöttische Wünsche zum Geburtstag.

Am Rande der 70. Nato-Geburtstags eskaliert der Konflikt zwischen den USA und Türkei. Die USA setzen den Bündnispartner wegen eines heiklen Waffendeals mit Moskau unter Druck. Die Regierung in Ankara keilt zurück - und erteilt den Forderungen aus Washington eine klare Absage.

Um 13 Wahlurnen ging es zum Schluss in Istanbul. Wer nach der hochspannenden Kommunalwahl die Wirtschaftsmetropole regieren darf, blieb auch am Tag nach der Wahl noch unklar. Anderswo ist schon klar: Die Allmacht von Präsident Erdogan bröckelt.

Ob es noch am Montag offizielle Endergebnisse der Kommunalwahlen in der Türkei geben wird, ist weiter unklar. Klar jedoch ist: Für Präsident Erdogan war es mehr als "nur" eine Kommunalwahl. Er hatte aus dem Wahlkampf eine Frage um den Fortbestand des Landes gemacht. Ausgerechnet in Ankara und Istanbul könnte die AKP verlieren. Hatte die Partei im Wahlkampf auf die falschen Themen gesetzt?

Die Kommunalwahl in der Türkei sollte für Erdogan eine Bestätigung seiner Politik werden. Doch stattdessen muss seine Regierungspartei AKP in den Metropolen Istanbul und Ankara um die Mehrheit fürchten. In der Hauptstadt stehen die Zeichen sogar recht deutlich auf Niederlage.

Die Kommunalwahl in der Türkei sollte für Erdogan eine Bestätigung seiner Politik werden. Doch stattdessen muss seine Regierungspartei AKP in den Metropolen Istanbul und Ankara um die Mehrheit fürchten. In der Hauptstadt stehen die Zeichen sogar recht deutlich auf Niederlage.

Berichte über drohende Festnahmen deutscher Urlauber haltlos.

US-Präsident Donald Trump hat sich auf seine Weise in den Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden in Nordsyrien eingemischt. Sollte sich Ankara für einen Angriff entscheiden, werde der Nato-Partner Türkei "wirtschaftlich zerstört".

Zwischen Washington und Ankara herrscht dicke Luft: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist über die Pläne der USA zum Truppenabzug in Syrien erzürnt und zeigt Sicherheitsberater John Bolton bei dessen Besuch entsprechend die kalte Schulter. 

Der Müncher Adnan S. flog zur Beerdigung seiner Mutter in die Türkei. Da landete er wegen einiger Facebook-Posts vorübergehend im Gefängnis. S. ist wieder frei - aber zurück nach Deutschland darf er vorerst nicht.

Das Weiße Haus hat Aussagen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu widersprochen, nach denen eine mögliche Auslieferung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen in die Türkei bevorstehen würde.

Unter den neun Toten des Zugunglücks von Ankara ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch ein Deutscher. 

Erschütternde Bilder aus der Türkei: Bei einem schweren Zugunglück in der Hauptstadt Ankara sind am Donnerstagmorgen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, 46 werden verletzt. Der Schnellzug war entgleist, nachdem er mit einer anderen Lokomotive zusammengestoßen war.

Die türkische Polizei hat im gesperrten Bereich vor dem Parlament in Ankara auf einen Traktorfahrer geschossen und diesen am Bein leicht verletzt. 

Sanktionen, Strafzölle, Drohungen - der Fall des in der Türkei festgehaltenen US-Pastors Brunson hatte eine Krise zwischen Ankara und Washington ausgelöst. Nun kommt er frei und darf ausreisen. Das dürfte auch die türkische Währungskrise entschärfen.

Die Lira-Krise treibt die Inflation in der Türkei weiter in die Höhe. Im September stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 24,5 Prozent, wie das staatliche Statistikamt am Mittwoch in Ankara mitteilte.

Eine Pufferzone in Syriens letzter großer Rebellenhochburg Idlib soll eine angedrohte Offensive der Regierung abwenden. Doch eine radikale Miliz droht mit Widerstand.

Kaum ist der Staatsbesuch von Recep Tayyip Erdogan in Deutschland beendet, nimmt die Politik den Moscheeverband Ditib wieder in den Blick. Auch während des Köln-Besuchs des türkischen Präsidenten war die Islam-Organisation starker Kritik ausgesetzt.

Am Dienstagmorgen wurde in Ankara ein österreichischer Journalist festgenommen. Die Redaktion spricht von einem politischen Grund der Verhaftung. Der junge Österreicher hatte sich in der Vergangenheit mit dem Verhältnis der Türkei zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK befasst.

Beim Antrittsbesuch von Außenminister Heiko Maas in der Türkei ging es in erster Linie um die Normalisierung der Beziehungen zwischen den Ländern. Maas forderte im Vorfeld die Freilassung deutscher politischer Gefangener. In Ankara wurde er mit einer Umarmung empfangen.

Außenminister Heiko Maas trifft sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Türkei. Die belastete Beziehung zwischen den beiden Ländern hat in den letzten Monaten wieder Fortschritte gemacht. Es gibt aber immer noch massive Probleme.