Heinz-Christian Strache

Die österreichische Staatsanwaltschaft hat laut Medienberichten das Haus von Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) durchsucht.

Nach dem Rücktritt kommt nun der Kampf um die Deutungshoheit. Ex-FPÖ-Chef Strache wirft seinem ehemaligen Koalitionspartner vor, ihn hintergangen zu haben.

Die Ibiza-Affäre führte zum Bruch der Koalition zwischen ÖVP und FPÖ in Österreich und damit zum Sturz von Kanzler Sebastian Kurz. Eine Neuauflage der Arbeit mit den Freiheitlichen kann sich der junge Ex-Kanzler nun wieder vorstellen - allerdings mit einer wichtigen Ausnahme.

Der über das "Ibiza-Video" gestolperte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache macht auch dieses Jahr wieder Urlaub auf der beliebten Baleareninsel.

Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist zurückgekehrt. Allerdings nicht in die Politik, sondern auf die Baleareninsel Ibiza. Auf der Insel wurde 2017 das Video aufgenommen, dass zu seinem Rücktritt geführt hat. Die Sehnsucht nach Ibiza scheint größer zu sein, als die Verbitterung über den Vorfall.

"Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung" wurde ein Video zugespielt, worin Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einer angeblichen russischen Oligarchin Gegenleistungen für Wahlkampfhilfe in Aussicht stellt.

Die österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt nach offiziell unbestätigten Medienberichten im Zusammenhang mit dem "Ibiza-Video" gegen mehrere Parteien und Unternehmen.

Die österreichische Justiz ermittelt wegen eines möglicherweise geplanten Attentats auf den früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der rechten FPÖ. D

Heinz-Christian Strache nimmt sein EU-Mandat nicht an. Das gab der ehemalige FPÖ-Chef in einer Videobotschaft auf Facebook an.

Nachwirkungen der Ibiza-Affäre: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-FPÖ-Chef und Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache. wegen des Verdachts der Untreue.

Rund zwei Wochen nachdem der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Folge der Ibiza-Affäre seinen Rücktritt erklärt hat, stellt der 49-Jährige nun auch Strafanzeigen in Deutschland.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen nutzt die Gunst der Stunde und macht eine erfahrene Juristin zur ersten Kanzlerin Österreichs. Ist die Regierungksrise damit überwunden?

Philippa Strache, Ehefrau von Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache, dementiert in einem Interview Medienberichte, sie sei zu Hause ausgezogen. Sie gibt sich regelrecht kämpferisch.

Bis auf Sebastian Kurz soll die bisherige österreichische Regierung noch ein paar Tage im Amt bleiben. In dieser Zeit sollen die Weichen für eine Übergangsregierung gestellt werden. Kurz ist schon im Wahlkampf.

Es war 16.14 Uhr. Die Mehrheit der Abgeordneten erhebt sich zur Abstimmung. Betretene Gesichter auf der Regierungsbank. Ein historischer Moment. Österreichs Kanzler und sein Kabinett sind - vorerst - Geschichte.

Showdown in der Regierungskrise in Österreich: Am Montag stimmt das Parlament voraussichtlich über einen Misstrauensantrag gegen Kanzler Kurz ab. Wird der 32-Jährige nicht aus dem Amt gedrängt, dürfte das eine Vorentscheidung für die Neuwahl sein.

Der deutsche Satitiriker Jan Böhmermann ließ mit seinen Äußerungen zum Ibiza-Video die Spekulationen über eine mögliche Beteiligung sprießen. Der österreichische Ex-Vizekanzler Hanz-Christian Strache erwähnte ihn sogar bei seiner Rücktrittserklärung. In welchem Zusammenhang Böhmermann und das Video stehen, bleibt weiter nebulös.

Als Heinz-Christian Strache vor rund zwei Wochen in Budapest zu Besuch war, sprach Viktor Orban noch von einem "österreichischen Modell". Dieses hat aus Sicht des ungarischen Regierungschefs offenbar bereits ausgedient.

Wer steckt hinter dem Ibiza-Video, das die rechtskonservative Regierung in Österreich innerhalb weniger Tage platzen ließ? Nachdem es Spekulationen über politische Motive bis hin zu einer Beteiligung des Satirikers Jan Böhmermann gab, könnte das Rätsel nun gelöst sein. Nach Berichten der "Welt" und des "Kuriers" gestand ein Wiener Anwalt seine Beteiligung.

"Die wichtigste Wahl in diesem Jahrzehnt", "Schicksalswahl" oder "Richtungswahl": Politiker trommeln seit Wochen um Aufmerksamkeit für die Europawahl. Der Ausgang könnte auch für die Bundespolitik Folgen haben - zumal die Europawahl nicht die einzige Wahl am Sonntag ist.

Schadet die Ibiza-Affäre nicht nur der österreichischen FPÖ, sondern allen Rechtspopulisten? Um diese Frage ging es bei Maybrit Illner. Vor allem der stoische AfD-Chef Alexander Gauland stand unter Beschuss.

FPÖ-Politiker Herbert Kickl hat Österreichs Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen scharf angegriffen. Mit dem Einsetzen von Experten in freigewordene Posten der Regierung nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition, habe er sich zum als "Steigbügelhalter eines schwarzen Machtkartells" gemacht. Indes gibt es neue Entwicklungen, wer hinter der Anfertigung des Strache-Videos stecken könnte.

Das österreichische Nachrichtenportal "OE24" macht sich einen Spaß aus der Video-Affäre um Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus. Auf der Website gibt es derzeit ein fragwürdiges Gewinnspiel.

Statt neuer Infos zur Ibiza-Affäre veröffentlichte Jan Böhmermann nach Ablauf seines mysteriösen Countdowns ein Musikvideo mit einem Song über Europa - für viele eine herbe Enttäuschung.

Fast jeder Dritte in Deutschland rechnet mit negativen Auswirkungen der Ibiza-Affäre in Österreich auf das Ergebnis der AfD bei der Europawahl am kommenden Sonntag.