Mit einem Tweet zu den Personalveränderungen bei der SPD hat CDU-Politikern Julia Klöckner für Verärgerung gesorgt. Klöckner wird seitens der SPD vorgeworfen, sich im Ton vergriffen zu haben.

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Mit einer Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hat die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, Julia Klöckner, für Verärgerung bei Vertretern der SPD gesorgt.

Grund für die Aufregung: Klöckner habe sich bei einem Kommentar zu den personellen Veränderungen bei der SPD im Ton vergriffen.

Am Dienstag hatte der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering (SPD), bekannt gegeben, wegen einer Krebserkrankung von all seinen Ämtern zurückzutreten.

Klöckner twitterte darauf hin: "Rechnet sich Herr Schulz mit neuem Generalsekretär mehr Chancen aus? Wer lässt vier Monate vor der Wahl schon seine Generalsekretärin gehen."

Scharfe Kritik aus den Reihen der SPD

Klöckner ging in ihrem Tweet nicht direkt auf Sellering ein, sondern auf die personellen Veränderungen, die durch Sellerings Rücktritt ausgelöst wurden.

Weil die Besetzung von Hubertus Heil aber ohne die Erkrankung Sellerings kaum zustande gekommen wären, unterstellte sie nach Ansicht der SPD Martin Schulz indirekt reines Wahlkalkül.

Verschiedene Vertreter der Partei zeigten sich deshalb nach Klöckners Aussage empört.

So zum Beispiel der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Dieser bezeichnete Klöckners Tweet als "pietätlos":

Der stellvertretende Bundesvorsitzender der SPD, Ralf Stegner, warf der CDU-Politikerin fehlenden Anstand vor:

Julian Seiferth, Kreisvorsitzender der Jusos im bayerischen Kulmbach, äußerte sich ähnlich:



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