Charlie Chaplin

Charlie Chaplin ‐ Steckbrief

Name Charlie Chaplin
Bürgerlicher Name Sir Charles Spencer Chaplin
Beruf Schauspieler, Komiker, Regisseur, Produzent, Komponist
Geburtstag
Sternzeichen Widder
Geburtsort Walworth (Großbritannien)
Staatsangehörigkeit Vereinigtes Königreich
Größe 165 cm
Geschlecht männlich
Haarfarbe schwarz
Sterbetag
Sterbeort Corsier-sur-Vevey (Schweiz)
Links Homepage von Charlie Chaplin

Charlie Chaplin ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Schauspieler und Komiker Charlie Chaplin prägte zu Lebzeiten (*1889 - 1977) die Filmlandschaft Hollywoods wie kaum ein anderer. Seine liebevolle, vom Schicksal gebeutelte Figur des "Vagabunden" galt als seine Paraderolle. Die weiten Hosen, der Spazierstock, das kleine Bärtchen und der schlenkernde Gang bescherten ihm weltweit eine große Fangemeinde.

Man vermutet, dass Chaplin in London geboren wurde. Seine Kindheit war nach der Trennung der Eltern von starker Geldnot geprägt. Der Vater trank, zahlte nicht für die Familie, und die Mutter erlag im Laufe der Jahre einer Geisteskrankheit. Chaplin war weitgehend auf sich allein gestellt und schaffte es doch, schon in frühen Jahren Bühnenengagements zu bekommen. Diese brachten ihn schließlich zusammen mit der Schauspieltruppe Karno bis nach Amerika, wo er sich niederließ.

Chaplin arbeitete für zahlreiche amerikanische Filmgesellschaften und war Mitbegründer der berühmten United Artists. Insgesamt wirkte er an über 80 Filmen mit, nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur, Drehbuchautor oder Komponist der Filmmusik. Zu seinen größten Erfolgen gehören "The Kid" (1921), "Goldrausch" (1925), "Moderne Zeiten" (1936), "Der große Diktator" (1940) und "Rampenlicht" (1952). Selbst als die Tonfilmzeit begann, zog es Chaplin vor, weiter Stummfilme zu produzieren.

Oft kritisierten Chaplins Filme auf subtile Weise das gesellschaftliche System, was die amerikanischen Staatsoberhäupter und Geheimdienste mit großem Misstrauen erfüllte. Schnell wurde man ohne triftigen Grund als Sympathisant des Kommunismus betrachtet - und Russlandnähe war damals gar nicht gerne gesehen. Auf der anderen Seite wurde Chaplin unterstellt, zu viel mit den linken Parteien zu verkehren. Dabei behauptete Chaplin stets, unpolitisch und keinem "Lager" zugehörig zu sein.

Chaplin besaß ein großes Faible für junge Frauen. Teilweise waren diese erst 16 Jahre alt, als er sie heiratete und mit ihnen Kinder bekam. Lange hielten seine ersten drei Ehen aber nicht, die längste davon sechs Jahre. Mit seiner letzten Frau, Oona O'Neill, war Chaplin von 1943 bis zu seinem Tod verheiratet. Die beiden haben acht gemeinsame Kinder. Drei weitere stammen aus früheren Liebschaften.

Dieser "unstete" Lebenswandel und Chaplins politische Unklarheit bewirkten schließlich, dass seine Popularität litt und die USA ihn nach einer Europareise nicht wieder auf normalem Wege ins Land lassen wollten. Er hätte sich wieder als Immigrant neu registrieren lassen und auf eine Einreisegenehmigung warten müssen. Doch Chaplin legte keinen Wert darauf, unter diesen Umständen zurückzukehren.

Stattdessen blieb er in Europa und ließ sich in der beschaulichen Schweiz nieder, drehte weiter Filme und erfreute sich einer großen Anhängerschaft seiner umfangreichen Arbeit. Er versuchte sich auch an ernsterem Material, stellte jedoch fest, dass man ihn mehr liebte wegen seiner heiteren Slapstick-Filme.

1972 bekam Chaplin in Amerika trotz der vorgefallenen Ereignisse seinen zweiten Ehrenoscar verliehen. Auch den Oscar für die beste Originalmusik für "Rampenlicht" konnte er sein Eigen nennen. 1975 schlug ihn Queen Elizabeth II. schließlich zum Ritter.

Am 25. Dezember 1977 starb Chaplin im Alter von 88 Jahren in der Schweiz. Eine seiner Töchter, Geraldine Chaplin, trat in die Fußstapfen ihres Vaters und ist heute ebenfalls im Filmgeschäft tätig.

Charlie Chaplin ‐ alle News

Trauerfall

US-Schauspieler Norman Lloyd mit 106 Jahren gestorben

Tatort

Hat jeder Mensch einen Doppelgänger? Vier Fragen zum Wiesbadener "Tatort"

von Iris Alanyali
Wissen

Tiere, die nach Stars benannt wurden

Urlaub & Reise

Neues Museum in der Schweiz widmet sich Charlie Chaplin