• Noch befindet sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht in WM-Form.
  • Uli Hoeneß sieht diese Momentaufnahme eng verknüpft mit der Schaffenskrise des FC Bayern München.
  • Dessen Ehrenpräsident fordert eine Leistungssteigerung, beruhigt die Gemüter aber mit Blick auf die Konkurrenten.

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Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern setzt für eine erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft der Nationalmannschaft auf eine Formsteigerung des Münchner Blocks bis zum Turnier in Katar.

"Wenn unsere Spieler Form kriegen, wird auch die Nationalmannschaft davon profitieren", sagte Hoeneß (70) nach dem 3:3 der DFB-Auswahl am Montagabend zum Abschluss der Nations League in London gegen Gastgeber England im TV-Sender RTL. Eine Steigerung von Thomas Müller und Co. sei "dringend notwendig", auch jetzt in der Bundesliga.

Uli Hoeneß: "Messias" Musiala hält dem Druck der Medien stand

Positiv bewertete Hoeneß den Auftritt von Youngster Jamal Musiala, der nach der Pause offensiv viel Dampf machte, den Elfmeter zum 1:0 herausholte und das 2:0 mit einer Balleroberung einleitete. "Wenn er so spielt wie heute, muss er bei Bayern München und in der Nationalmannschaft gesetzt sein", sagte Hoeneß. Ihm imponierte, dass Musiala "dem Druck standgehalten" habe, nachdem er von den Medien im Vorfeld des Spiels quasi zum "Messias" erkoren worden sei.

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Mit Blick auf die noch nicht WM-reife Form der DFB-Auswahl verwies Hoeneß auf andere große Fußball-Nationen wie Weltmeister Frankreich, Spanien oder auch die Engländer. "Die ganzen Europäer sind noch nicht in Bestform", bemerkte Hoeneß. Er sei überzeugt, dass die deutsche Elf bis zum ersten WM-Gruppenspiel gegen Japan am 23. November "in einer guten Verfassung" sein werde. (dpa/hau)  © dpa

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