Deutschland hat bei der Auslosung der Gruppen für die EM 2016 machbare Gegner zugelost bekommen. Die Kontrahenten in der Gruppenphase heißen Ukraine, Polen und Nordirland. Das erste Spiel der Nationalelf findet am 12. Juni gegen die Ukraine statt. Welche Gegner könnten in den K.o.-Duellen auf die Spieler von Joachim Löw warten? Und in welchen Stadien spielt die deutsche Nationalmannschaft? Ein Überblick.

Das Eröffnungsspiel bestreiten Gastgeber Frankreich und Rumänien. Spielort ist das Stade de France in Paris, das größte Stadion des Turniers (Kapazität: 81.338 Plätze). Die deutsche Nationalmannschaft beginnt ihr Turnier gegen die Ukraine in Lille im Stade Pierre Mauroy (Kapazität: 50.186 Plätze). Anpfiff ist um 21:00 Uhr.

Das zweite Gruppenspiel ist das wohl entscheidende gegen die von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski angeführten Polen. Austragungsort ist das Stade de France. Das letzte Spiel der Gruppe C ist gegen Nordirland im Parc des Princes, dem zweiten Stadion in Paris (Kapazität: 51.000 Plätze).

So könnte das EM-Jahr 2016 für die Nationalmannschaft ablaufen.

Wenn Deutschland Erster wird

Sollte die Auswahl von Joachim Löw die Gruppe gewinnen, trifft sie im Achtelfinale auf den besten Gruppendritten der Gruppen A/B/F. Mögliche Gegner wären unter anderem Rumänien, Wales, Russland und Island. In diesem Fall würde Deutschland am 26. Juni wieder in Lille antreten.

Das Viertelfinale würde Deutschland dann in Bordeaux im Stade de Bordeaux (Kapazität: 42.052 Plätze) bestreiten, bevor es zum Halbfinale nach Marseille ins Stade Vélodrome (Kapazität: 67.394 Plätze) ginge.

Wenn Deutschland Zweiter wird

Wird Deutschland Gruppenzweiter, spielt die DFB-Elf im ersten Achtelfinale in St. Ètienne im Stade Geoffroy Guichard (knapp 42.000 Plätze) gegen den Zweiten der Gruppe A. Dabei könnte es zum Duell mit Gastgeber Frankreich oder den Eidgenossen aus der Schweiz kommen.

Der Weg ins Finale würde dann über Marseille und Lyon führen. Das Stade des Lumiéres in Lyon bietet Platz für knapp 59.000 Fans.

Die Reaktionen auf die Auslosung der EM-Gruppengegner.

Wenn Deutschland nur Dritter wird

Für den Fall, dass Deutschland sich schwerer tut als erwartet, würde man als bester Gruppendritter in Lyon auf den Sieger der Gruppe A treffen. Das Duell mit den Franzosen ist am wahrscheinlichsten.

Zum Viertelfinale würde man wieder ins Stade de France kehren, bevor man zum Halbfinale nach Marseille reist.

Um den großen Mannschaften Frankreich, Spanien und Italien möglichst lange aus dem Weg zu gehen, sollte die deutsche Nationalmannschaft ihre Gruppe als Tabellenerster beenden. Gewinnt auch Spanien seine Gruppe, kann es zu diesem Duell erst im Finale kommen.

Auf die Italiener, gegen die die deutsche Mannschaft noch kein Spiel bei einem großen Turnier gewonnen hat, könnte Deutschland bereits im Viertel- oder Halbfinale treffen. Die Italiener haben mit Belgien, Irland und Schweden um Superstar Zlatan Ibrahimovic die wohl schwerste und offenste Gruppe erwischt.

Gegner bei der EM im kommenden Jahr sollten für DFB-Elf keine Hürden sein.

Finale in Paris

Das Endspiel steigt am selben Ort wie das Eröffnungsspiel. Genau einen Monat nach dem Auftakt wird am 10. Juli eine Mannschaft im Stade de France den EM-Pokal in Empfang nehmen. Anpfiff ist um 21:00 Uhr.

Fans der deutschen Nationalmannschaft können seit heute Tickets für die Gruppenspiele der Nationalelf kaufen. Insgesamt stehen 32.000 Karten für die Spiele der Gruppenphase zur Verfügung.

Um sich für die begehrten Tickets zu bewerben, muss man allerdings Mitglied des Fanclubs Nationalmannschaft sein. Dabei fallen für Neu-Mitglieder eine Aufnahmegebühr von zehn Euro sowie ein Jahresbeitrag von 30 Euro an.

Das günstigste Ticket für ein Vorrundenspiel kostet 25 Euro - das teuerste Finalticket stolze 895 Euro.

Die Spielorte der Europameisterschaft 2016