Es war ein denkwürdiger erster Auftritt für Neuzugang Joshua Kimmich: Noch bevor Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge den Abschied von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United offiziell verkündete, rutschte Kimmich die Bestätigung praktisch heraus. Daraufhin entwickelte sich ein neuer Twitter-Trend.

Das einzige, was jeden auf der Pressekonferenz des FC Bayern München wirklich interessierte, war die Zukunft von Bastian Schweinsteiger. Sportvorstand Matthias Sammer verwies bei Fragen zu Schweinsteiger lieber auf Karl-Heinz Rummenigge, der lange im Stau stand. In der Zwischenzeit wurden die Neuzugänge des Klubs vorgestellt. Eine Reporterin fragte den 20-Jährigen Joshua Kimmich, wen er im Mittelfeld angesichts von Schweinsteigers Wechsel verdrängen wolle. In seiner Antwort rutschte Kimmich schließlich der Satz heraus: "Ich finde es schade, dass Schweinsteiger weg ist." Die Bombe war geplatzt.

Daraufhin entwickelte sich ein neuer Twitter-Trend. User machen sich einen Spaß daraus, unter dem Hashtag "AskKimmich" alle möglichen Fragen zu stellen. Er soll nach der vorzeitigen Verkündigung als eine Art allwissendes Orakel fungieren:

Dabei sind auch Fragen zum Thema Fußball an der Tagesordnung:

Selbst politische Fragen soll der 20-Jährige beantworten:

Manche setzen seinen Patzer sogar mit "WikiLeaks" gleich:

Da wird sich Kimmich aber wundern, wenn er nach Hause kommt. (ff)