• Mit einem Doppelpack war Erling Haaland beim Heimsieg gegen Mainz 05 triumphal in die Elf Borussia Dortmunds zurückgekehrt.
  • Zuvor hatte der Norweger verletzungsbedingt drei Mal aussetzen müssen.
  • Jetzt kommt es für Haaland und den ersten Verfolger des FC Bayern noch schlimmer.

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Torjäger Erling Haaland wird Borussia Dortmund erneut "mehrere Wochen" fehlen. "Er hat eine Hüftbeugerverletzung, die es nicht möglich macht, dass er spielt", sagte BVB-Trainer Marco Rose vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am Samstag (15:30 Uhr/Sky). Bis zur Rückkehr des norwegischen Ausnahmestürmers werde "ein bisschen Zeit ins Land" gehen.

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Der 21 Jahre alte Haaland hatte zuletzt schon drei Pflichtspiele wegen einer schweren Oberschenkelprellung verpasst, war aber am 16. Oktober daheim gegen den 1. FSV Mainz 05 (3:1) in die Startelf zurückgekehrt - und hatte seine Saisontore acht und neun erzielt.

Derselbe Oberschenkel bereitet nun erneut Probleme. Ob es sich um eine Folgeverletzung handelt, wollte Rose nicht beurteilen: "Ich bin kein Arzt." Beim 0:4 gegen Ajax Amsterdam am Mittwoch hatte Haaland über 90 Minuten gespielt.

Fünf Fakten über BVB-Star Erling Haaland

Auch Youssoufa Moukoko fällt als Vertreter Erling Haalands aus

Haaland selbst habe enttäuscht reagiert. "Das ist nicht gut für uns und nicht schön für den Jungen. Erling war gestern echt down. Er war happy, dass er wieder zurück war. Nach dem Spiel gegen Mainz hatte er keine Probleme angegeben", sagte Rose, der im Sturm zudem auf Youssoufa Moukoko verzichten muss: "Es wird offensiv jetzt sehr dünn."

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Nach der Pleite gegen Amsterdam meldeten sich zudem Thomas Meunier (Schlag auf den Fuß) und Nico Schulz (Muskelfaserriss) verletzt ab. "Das ist die Chance für die Jungs hintendran, sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen", sagt Rose. Es gehe "darum, dass wir unseren Fokus schärfen und nicht rumjammern. Ich wüsste keinen Grund, warum wir nicht selbstbewusst auftreten sollten. Aber wir müssen eine Reaktion zeigen." (AFP/dpa/hau)

Marco Rose wehrt sich gegen Überschrift: "Bemerkung zu Kimmich aus dem Zusammenhang gerissen"

Nach Dortmunds historisch hoher Pleite bei Ajax Amsterdam sorgte Marco Roses angeblicher Vergleich der Mentalität seiner Spieler mit der von Bayern-Leader Joshua Kimmich für Aufsehen. Rose aber wehrt sich zwei Tage später dagegen. Der FC Bayern sei "nicht mein Thema". Er habe nur auf eine Bemerkung von Mario Gomez reagiert. (Teaserbild: Alex Grimm/Getty Images) © DAZN
Teaserbild: © imago images/Laci Perenyi/Laci Perenyi via www.imago-images.de